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Heimsheim: Unterschied zwischen den Versionen
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|Adresse = 71296 Heimsheim |
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Version vom 16. Dezember 2015, 17:16 Uhr
Heimsheim ist eine Stadt mit 5.235 Einwohnern (Stand: Juli 2007) am südöstlichen Rand des Enzkreises. Bis zur Gemeindereform in den 1970er Jahren gehörte die Stadt zum aufgelösten Landkreis Leonberg.
| Heimsheim | |
| Kreis: | Enzkreis |
| Koordinaten: | 48° 80′ N, 8° 86′ O |
| Höhe: | 413 m ü. NN |
| Fläche: | 14,32 km² |
| Einwohner: | 5.229 Stand: 31.12.2008 |
| Bevölkerungsdichte: | 365 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 71296 |
| Vorwahl: | 0 70 33 |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Schloßhof 5 71296 Heimsheim |
| Webpräsenz: | www.heimsheim.de |
| Bürgermeister: | Uwe Rupp |
Heimsheim gehört wie der Rest des Enzkreises zum Regierungsbezirk Karlsruhe, ist aber wirtschaftlich und kulturell stark in den Raum Stuttgart orientiert.
Geschichte
Die ältesten Siedlungsspuren die sich auf Heimsheimer Markung fanden, reichen in die Jungsteinzeit zurück.
Auch Reste der Römerstraße (Ettlingen – Pforzheim – Cannstatt) sind erkennbar.
Die früheste Erwähnung findet sich in einer hochmittelalterlichen Chronik. Dort wir ein Treffen von Otto dem Großen mit seinen Söhnen, König Otto II. und Erzbischof Wilhelm von Mainz, in Heimbodesheim im Jahr 965 berichtet.
Etwa ab Mitte des 13. Jahrhunderts gehörte Heimsheim zum Besitz der Pfalzgrafen von Tübingen. Danach sind mehrere niederadlige Herren genannt, die Herren von Stein zu Steinegg und von Enzberg, später die Herren von Gemmingen. Im Jahre 1395 wurde die Stadt vom Graf Eberhard niedergebrannt, weil er dort eine Versammlung der Schlegler überraschte. Das sogenannte Schleglerschloss, das ihnen als Zuflucht gedient haben soll, wurde in wirklichkeit erst einige Jahrzehnte später errichtet.
Heimsheim lag zwischen den Einflussbereichen des Herzogtums Württemberg und Markgrafschaft Baden. Im Jahre 1510 errang das Hause Württemberg die volle Gerichtsherrschaft über Heimsheim und erwarb 1687 die badischen Anteile. Im Jahre 1634 wurde sie als Opfer des dreißigjährigen Kriegs zum zweiten Male niedergebrannt.
Der württembergischen Premierministers Friedrich Wilhelm v. Graevenitz baute die Stadt im Jahre 1724 zu einer Miniaturresidenz aus. Aus dieser Zeit stammt das Rathaus, das alte Graevenitze Schloss, das zwischendurch auch als Schule genutzt war.
Im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es mehrere große Brände in der Stadt.
Die größte Zerstörung erlebte Heimsheim am 18. April 1945 durch einen alliierten Flugangriff. Dabei wurden 75% der Stadt zerstört.
Verkehr
Heimsheim ist 18 km von Pforzheim, 15 km von Sindelfingen, 18 km von Böblingen, 10 km von Leonberg, 18 km von Vaihingen an der Enz, 20 km von Calw, 28 km von Stuttgart und 45 km von Karlsruhe entfernt.
Heimsheim verfügt über eine Ausfahrt an der Bundesautobahn 8. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Heimsheim von Pforzheim aus mit der Buslinie 761 (bzw. der Buslinie 763 mit Umstieg in Wimsheim) zu erreichen.
Straßen
Straßen finden sich unter Straße (Heimsheim)
Staatsgebäude
In Heimsheim besteht eine moderne Justizvollzugsanstalt welche direkt an der Ausfahrt der Bundesautobahn 8 am Mittelberg liegt.
Gewerbe
Heimsheim erschloss das neue Gewerbegebiet Egelsee direkt an der Ausfahrt der Bundesautobahn 8. Angesiedelte Firmen sind ein großer Pferdefachmarkt, McDonald's, OMV Tankstelle, Entertainment Center. Vorbild der Erschließung ist das Gewerbegebiet an der Bundesautobahn 6 bei Bad Rappenau.
Internetdorf/2007
Die Webpräsenz der Gemeinde wurde 2007 in der Kategorie "beste Barrierefreiheit" ausgezeichnet.
Sehenswürdigkeiten
- Schleglerschloss
- Graevenitzsche Schloss, heute Rathaus
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Heimsheim”
- Wikipedia zum Thema „Heimsheim”
- Pressemeldung des Landes zu Internetdorf/2007
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
