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Félix Jacquet: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Félix Jacquet''' war französischer Widerstandskämpfer in der Organisation „Réseau Alliance“ und wurde am [[30. November]] [[1944]] von den [[Nationalsozialist]]en in [[Pforzheim]] im Waldgebiet [[Hagenschieß]] unweit des [[Wildpark]]s ermordet.
'''Félix Jacquet''' (*[[17. Juli]] [[1921]] in Le Plessis; † [[30. November]] [[1944]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}, ermordet) war ein französischer Widerstandskämpfer in der Organisation „Alliance“ – einem ''Réseau'' (Netzwerk) der Résistance – und wurde am 30. November 1944 von den [[Nationalsozialist]]en im Waldgebiet [[Hagenschieß]] unweit des [[Wildpark]]s erschossen.


== Biografie: ==
== Biografie ==


Félix Jacquet ist am [[17. Juli]] [[1921]] in Le Plessis an der Kanalküste geboren. Er war ledig und arbeitete im Lebensmittelgeschäft seiner Großeltern. Er verweigerte die Zwangsverpflichtung zur Arbeit in Nazi-Deutschland.
Der an der Kanalküste geborene Jacquet war ledig und arbeitete im Lebensmittelgeschäft seiner Großeltern. Er verweigerte die Zwangsverpflichtung zur Arbeit in Nazi-Deutschland.


== In der Resistance: ==
== In der Resistance: ==


Er erhielt in der Widerstandsgruppe den Namen „Coliboeuf“, den Spitznamen der Menschen aus La Hague, sein Deckname war „Cochevis“, also „Haubenlerche“.
In der Widerstandsgruppe erhielt er den Namen „Coliboeuf“, den Spitznamen der Menschen aus La Hague; sein Deckname war „Cochevis“, zu deutsch „Haubenlerche“.
Er war verantwortlich für die ständige Bereitschaft eines Kommandos der Widerstandsgruppe, in dem Waffen und Radiogeräte gelagert wurden. Außerdem war er zuständig für die Verbindung der Gruppe in der Normandie zur Zentrale in Paris. Verraten durch eine Frau, wurde er am 16. September 1943 in Paris festgenommen.
Jacquet war verantwortlich für die ständige Bereitschaft eines Kommandos der Widerstandsgruppe, in dem Waffen und Radiogeräte gelagert wurden. Außerdem war er zuständig für die Verbindung der Gruppe in der Normandie zur Zentrale in Paris. Verraten durch eine Frau, wurde er am 16. September 1943 in Paris festgenommen.
Wann er wie ins Gefängnis Pforzheim kam, ist unbekannt.
Wann er wie ins Pforzheimer [[Gefängnis]] kam, ist unbekannt.


== Pforzheim: ==
== Pforzheim: ==


Sein [[Erschießung französischer Widerstandskämpfer|Schicksal]] ist am 30. November 1944 das von Suzanne Chireix und der anderen Angehörigen von Réseau Alliance.
Bei der [[Erschießung französischer Widerstandskämpfer]] wurde er am 30. November 1944 zusaammen mit anderen Angehörigen des Réseau "Alliance" erschossen.


Er ist beerdigt in Le Plessis – Lastelle in der Normandie.
Félix Jacquet ist beerdigt in Le Plessis – Lastelle in der Normandie.


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Version vom 17. Februar 2012, 19:00 Uhr

Félix Jacquet (*17. Juli 1921 in Le Plessis; † 30. November 1944 in Pforzheim, ermordet) war ein französischer Widerstandskämpfer in der Organisation „Alliance“ – einem Réseau (Netzwerk) der Résistance – und wurde am 30. November 1944 von den Nationalsozialisten im Waldgebiet Hagenschieß unweit des Wildparks erschossen.

Biografie

Der an der Kanalküste geborene Jacquet war ledig und arbeitete im Lebensmittelgeschäft seiner Großeltern. Er verweigerte die Zwangsverpflichtung zur Arbeit in Nazi-Deutschland.

In der Resistance:

In der Widerstandsgruppe erhielt er den Namen „Coliboeuf“, den Spitznamen der Menschen aus La Hague; sein Deckname war „Cochevis“, zu deutsch „Haubenlerche“. Jacquet war verantwortlich für die ständige Bereitschaft eines Kommandos der Widerstandsgruppe, in dem Waffen und Radiogeräte gelagert wurden. Außerdem war er zuständig für die Verbindung der Gruppe in der Normandie zur Zentrale in Paris. Verraten durch eine Frau, wurde er am 16. September 1943 in Paris festgenommen. Wann er wie ins Pforzheimer Gefängnis kam, ist unbekannt.

Pforzheim:

Bei der Erschießung französischer Widerstandskämpfer wurde er am 30. November 1944 zusaammen mit anderen Angehörigen des Réseau "Alliance" erschossen.

Félix Jacquet ist beerdigt in Le Plessis – Lastelle in der Normandie.