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Von dort kam er [[1892]] als Lehrer der Bildhauerklasse der [[Kunstgewerbeschule]] nach Pforzheim. [[1899]] wurde er zum Professor der Bildhauerei ernannt. Er lehrte bis zu seinem Ruhestand [[1933]] in Pforzheim. Seine Lehrtätigkeit war [[1913]] - [[1914]] für ein Jahr unterbrochen, als er im Auftrag des Kultusministeriums einen Studienaufenthalt in Rom verbrachte. |
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Wolber bildete einige regionalen Künstler, wie [[Emil Salm]] und [[Oskar Theodor Loos]] aus. Mit seinen Kollegen der [[Kunstgewerbeschule]] [[Adolf Hildenbrand]], [[Bert Joho|Albert Joho]], Julius Müller-Salem und [[Adolf Sautter]] verbrachte er häufig Zeit mit Arbeitsaufenthalten auf der Insel Reichenau. Große Teile seines Werks wurden im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört. |
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*Bauschmuck an der [[Hochschule für Gestaltung]] in der [[Holzgartenstraße]]. Entworfen von Wolber, ausgeführt von Wilhelm Ordner, [[Emil Salm]] und Heinrich Wahl. Fassadendekorationen in Jugendstilformen. |
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Version vom 30. November 2009, 22:36 Uhr

Fritz Wolber (* 24. Juni 1867 in Pforzheim; † 27. Januar 1952) war ein Bildhauer und Künstler.
Leben
Fritz Wolber wurde als Friedrich Christian Wolber in Schiltach geboren und ist dort aufgewachsen. Er stammte aus einer ausgesprochenen Künstlerfamilie. Von 1884 bis 1888 lernte Wolber in der Kunstakademie Karlsruhe. Anschließend war er weiter dort als Meisterschüler und verbrachte längere Zeit bei Studienaufenthalten in Paris und München. Seine erste reguläre Arbeitsstelle hatte er als Designer in einer Heilbronner Silberwarenfabrik.
Von dort kam er 1892 als Lehrer der Bildhauerklasse der Kunstgewerbeschule nach Pforzheim. 1899 wurde er zum Professor der Bildhauerei ernannt. Er lehrte bis zu seinem Ruhestand 1933 in Pforzheim. Seine Lehrtätigkeit war 1913 - 1914 für ein Jahr unterbrochen, als er im Auftrag des Kultusministeriums einen Studienaufenthalt in Rom verbrachte. Wolber bildete einige regionalen Künstler, wie Emil Salm und Oskar Theodor Loos aus. Mit seinen Kollegen der Kunstgewerbeschule Adolf Hildenbrand, Albert Joho, Julius Müller-Salem und Adolf Sautter verbrachte er häufig Zeit mit Arbeitsaufenthalten auf der Insel Reichenau. Große Teile seines Werks wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Werke
- Grabmal Drews auf dem Hauptfriedhof, Feld 74
- Grabmal Hasenmayer, Feld 53
- Grabmal Bierle/Bonnet, Feld 18
- Bauschmuck an der Hochschule für Gestaltung in der Holzgartenstraße. Entworfen von Wolber, ausgeführt von Wilhelm Ordner, Emil Salm und Heinrich Wahl. Fassadendekorationen in Jugendstilformen.
- Schildkrötenreiter im Stadtgarten
- Alfons Kern-Büste im Stadtmuseum
Quellen
- In und aus Pforzheim, Stadt Pforzheim Stadtarchiv, Karl Hofmann, Alfred Hübner, 63 KünstlerInnnen, ISBN 3-9802822-5-2
- Christoph Timm, Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, Verlag Regionalkultur, ISBN 3-89735-221-4