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Friolzheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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*Die evangelische Kirche mit ihrem dicken, breiten Chorturm dürfte aus dem 14. Jahrhundert stammen. Belegt ist der Anbau des heutigen Kirchenschiffes um [[1522]].
*Die evangelische Kirche mit ihrem dicken, breiten Chorturm dürfte aus dem 14. Jahrhundert stammen. Belegt ist der Anbau des heutigen Kirchenschiffes um [[1522]].

== Straßen ==
Straßen finden sich unter [[Straße (Friolzheim)]]


== Wappen ==
== Wappen ==

Version vom 26. Januar 2014, 13:13 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Friolzheim ist eine Gemeinde am östlichen Rand des Enzkreises im Heckengäu. Die Lage der Gemeinde ist durch die nahe Autobahnauffahrt Heimsheim sehr verkehrsgünstig.

Friolzheim
Kreis: Enzkreis
Koordinaten: 48° 83′ N, 8° 83′ O
Höhe: 453 m ü. NN
Fläche: 8,54 km²
Einwohner: 3.705 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 434 Einwohner/km²
Postleitzahl: 71292
Vorwahl: 0 70 44
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 7
71292 Friolzheim
Webpräsenz: www.friolzheim.de
Bürgermeister: Michael H. Seiß
Die Kirche mit Scheune in Friolzheim

Friolzheim hat 3746 Einwohner (Stand Juli 2009).

Die Gemarkungsfläche der Gemeinde beträgt 854 ha, wovon 153 ha Wald sind.


Geschichte

Der Name Friolzheim stammt vermutlich aus dem 5. Jahrhundert n. Chr., als die Franken die Gegend besiedelten. Unter dem Namen Friolesheim wurde die Gemeinde erstmals um das Jahr 1105 erwähnt. Kurz darauf erhielt das Kloster Hirsau den Ort als Schenkung. Ab 1461 gehörte Friolzheim zum Oberamt Leonberg, das 1934 in Landkreis Leonberg umbenannt wurde. Im Jahr 1832 erhielt die Gemeinde das Marktrecht.

1895 wurde die gesamte Dorfmitte bei einem Großbrand stark zerstört. 1945 in den letzten Kriegstagen wurde Friolzheim noch stark beschädigt.

Durch die Kreisreform wurde Friolzheim 1973 dem Enzkreis zugeordnet.

Politik

Bürgermeister

Seit 2002 ist Michael Seiß Bürgermeister der Gemeinde.

Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 entfielen auf die Freien Wähler 6, die Bürgerliste 5, die Bürger für Friolzheim 2 Sitze und auf die CDU 1 Sitz.

Die Gemeinde Friolzheim ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Heckengäu, im Zweckverband "Altenpflegeheim Heckengäu", im Zweckverband interkommunales Gewerbegebiet Friolzheim - Mönseim sowie im Wasserzweckverband Friolzheim – Wimsheim.

Sehenswürdigkeiten

  • Auf der Gemarkung Friolzheim wurde ein römischer Leugenstein aus dem Jahre 245 nach Chr. gefunden, der den römischen Namen Portus für Pforzheim belegt. Eine Kopie des Leugensteins ist vor der Zehntscheuer aufgestellt.
  • Die Zehntscheuer ist ein hoher ehemals klösterliche Massivbau neben der Kirche aus dem Jahre 1563.
  • Die evangelische Kirche mit ihrem dicken, breiten Chorturm dürfte aus dem 14. Jahrhundert stammen. Belegt ist der Anbau des heutigen Kirchenschiffes um 1522.

Straßen

Straßen finden sich unter Straße (Friolzheim)

Wappen

In zweigeteiletn Schild links in gold (gelb) zwei blaue Balken, rechts in blau ein goldener (gelber) Hirschkopf.

Der linke Teil des Wappens wurde vom Gemminger Wappen abgeleitet und weist auf den Verkauf der Gemeinde von der Herrschaft von Steinegg um 1407 an die Herren von Gemmingen. Das Wappen der Gemminger bestand aus einem blauen Feld und zwei goldenen (gelben) Balken. Aus heraldischen Gründen wurden die Farben umgekehrt. Der linke Teil des Wappens erinnernt daran , dass die Gemeinde von 1461 bis 1803 zum Kloster Hirsau (früher Hirschau) gehörte. Es zeigt ein vereinfachtes Hirsauer Wappen.

Sonstiges

Der Leugenstein vor der Zehntscheuer in Friolzheim

Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.