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Heimsheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Heimsheim gehört wie der Rest des Enzkreises zum [[Regierungsbezirk Karlsruhe]], ist aber wirtschaftlich und kulturell stark in den Raum [[Stuttgart]] orientiert.
Heimsheim gehört wie der Rest des Enzkreises zum [[Regierungsbezirk Karlsruhe]], ist aber wirtschaftlich und kulturell stark in den Raum [[Stuttgart]] orientiert.

== Geschichte ==
Die ältesten Siedlungsspuren die sich auf Heimsheimer Markung fanden, reichen in die Jungsteinzeit zurück.

Auch Reste der Römerstraße (Ettlingen – [[Pforzheim]] – Cannstatt) sind erkennbar.

Die früheste Erwähnung findet sich in einer hochmittelalterlichen Chronik. Dort wir ein Treffen von Otto dem Großen mit seinen Söhnen, König Otto II. und Erzbischof Wilhelm von Mainz, in Heimbodesheim im Jahr 965 berichtet.

Etwa ab Mitte des [[13. Jahrhundert]]s gehörte Heimsheim zum Besitz der Pfalzgrafen von Tübingen. Danach sind mehrere niederadlige Herren genannt, die Herren von Stein zu Steinegg und von Enzberg, später die [[Julius von Gemmingen|Herren von Gemmingen]]. Im Jahre [[1395]] wurde die Stadt vom Graf Eberhard niedergebrannt, weil er dort eine Versammlung der Schlegler überraschte. Das sogenannte Schleglerschloss, das ihnen als Zuflucht gedient haben soll, wurde in wirklichkeit erst einige Jahrzehnte später errichtet.

Heimsheim lag zwischen den Einflussbereichen des Herzogtums [[Württemberg]] und Markgrafschaft [[Baden]]. Im Jahre [[1510]] errang das Hause Württemberg die volle Gerichtsherrschaft über Heimsheim und erwarb [[1687]] die badischen Anteile. Im Jahre [[1634]] wurde sie als Opfer des [[dreißigjähriger Krieg|dreißigjährigen Kriegs]] zum zweiten Male niedergebrannt.

Der württembergischen Premierministers Friedrich Wilhelm v. Graevenitz baute die Stadt im Jahre [[1724]] zu einer Miniaturresidenz aus. Aus dieser Zeit stammt das Rathaus, das alte Graevenitze Schloss, das zwischendurch auch als Schule genutzt war.

Im [[19. Jahrhundert]] und zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s gab es mehrere große Brände in der Stadt.

Die größte Zerstörung erlebte Heimsheim am [[18. April]] [[1945]] durch einen alliierten Flugangriff. Dabei wurden 75% der Stadt zerstört.


== Verkehr ==
== Verkehr ==
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== Sehenswürdigkeiten ==
== Sehenswürdigkeiten ==
* [[Schleglerschloss]]
* [[Schleglerschloss]]
* [[Graevenitzsche Schloss]], heute Rathaus

== Weblinks ==
== Weblinks ==
*{{Homepage|www.heimsheim.de}}
*{{Homepage|www.heimsheim.de}}

Version vom 21. Januar 2009, 16:45 Uhr

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Das Wappen von Heimsheim

Heimsheim ist eine Stadt mit 5.235 Einwohnern (Stand: Juli 2007) am südöstlichen Rand des Enzkreises. Bis zur Gemeindereform in den 1970er Jahren gehörte die Stadt zum aufgelösten Landkreis Leonberg.

Heimsheim gehört wie der Rest des Enzkreises zum Regierungsbezirk Karlsruhe, ist aber wirtschaftlich und kulturell stark in den Raum Stuttgart orientiert.

Geschichte

Die ältesten Siedlungsspuren die sich auf Heimsheimer Markung fanden, reichen in die Jungsteinzeit zurück.

Auch Reste der Römerstraße (Ettlingen – Pforzheim – Cannstatt) sind erkennbar.

Die früheste Erwähnung findet sich in einer hochmittelalterlichen Chronik. Dort wir ein Treffen von Otto dem Großen mit seinen Söhnen, König Otto II. und Erzbischof Wilhelm von Mainz, in Heimbodesheim im Jahr 965 berichtet.

Etwa ab Mitte des 13. Jahrhunderts gehörte Heimsheim zum Besitz der Pfalzgrafen von Tübingen. Danach sind mehrere niederadlige Herren genannt, die Herren von Stein zu Steinegg und von Enzberg, später die Herren von Gemmingen. Im Jahre 1395 wurde die Stadt vom Graf Eberhard niedergebrannt, weil er dort eine Versammlung der Schlegler überraschte. Das sogenannte Schleglerschloss, das ihnen als Zuflucht gedient haben soll, wurde in wirklichkeit erst einige Jahrzehnte später errichtet.

Heimsheim lag zwischen den Einflussbereichen des Herzogtums Württemberg und Markgrafschaft Baden. Im Jahre 1510 errang das Hause Württemberg die volle Gerichtsherrschaft über Heimsheim und erwarb 1687 die badischen Anteile. Im Jahre 1634 wurde sie als Opfer des dreißigjährigen Kriegs zum zweiten Male niedergebrannt.

Der württembergischen Premierministers Friedrich Wilhelm v. Graevenitz baute die Stadt im Jahre 1724 zu einer Miniaturresidenz aus. Aus dieser Zeit stammt das Rathaus, das alte Graevenitze Schloss, das zwischendurch auch als Schule genutzt war.

Im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es mehrere große Brände in der Stadt.

Die größte Zerstörung erlebte Heimsheim am 18. April 1945 durch einen alliierten Flugangriff. Dabei wurden 75% der Stadt zerstört.

Verkehr

Heimsheim ist 18 km von Pforzheim, 15 km von Sindelfingen, 18 km von Böblingen, 10 km von Leonberg, 18 km von Vaihingen an der Enz, 20 km von Calw, 28 km von Stuttgart und 45 km von Karlsruhe entfernt.

Heimsheim verfügt über eine Ausfahrt der Bundesautobahn 8. Per öffentlicher Verkehrsmittel ist Heimsheim von Pforzheim aus mit Umstieg in Friolzheim der Buslinie 656 zu erreichen.

Staatsgebäude

In Heimsheim besteht eine moderne Justizvollzugsanstalt welche direkt an der Ausfahrt der Bundesautobahn 8 am Mittelberg liegt.

Gewerbe

Heimsheim erschloss das neue Gewerbegebiet Egelsee direkt an der Ausfahrt der Bundesautobahn 8. Angesiedelte Firmen sind ein großer Pferdefachmarkt, McDonald's, OMV Tankstelle, Entertainment Center. Vorbild der Erschließung ist das Gewerbegebiet an der Bundesautobahn 6 bei Bad Rappenau.

Internetdorf/2007

Die Webpräsenz der Gemeinde wurde 2007 in der Kategorie "beste Barrierefreiheit" ausgezeichnet.

Sehenswürdigkeiten

Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.