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[[Bild:2007 schloßkirche reuchlinkolleg001.jpg|thumb|Baustelle des neuen Reuchlinkollegs an der Schlosskirche]] |
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Das '''Reuchlinkolleg''' ist die zweigeschossige Sakristei in der [[Johannes Reuchlin]] |
Das '''Reuchlinkolleg''' ist die zweigeschossige Sakristei, in der [[Johannes Reuchlin]] |
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von 1455 bis 1522 ein Studierzimmer und seine Bibliothek hatte. Seit 2006 wird die beim [[Luftangriff auf Pforzheim]] zerstörte Sakristei im Auftrag der [[Freunde der Schloßkirche]] wiederaufgebaut. Ursprünglich war September 2007 als Eröffnungstermin geplant. Jetzt ist vom 22. Juni 2008 zum Beginn des nächsten [[Reuchlin-Kongress]]es die Rede. |
von 1455 bis 1522 ein Studierzimmer und seine Bibliothek hatte. Seit 2006 wird die beim [[Luftangriff auf Pforzheim]] zerstörte Sakristei im Auftrag der [[Freunde der Schloßkirche]] wiederaufgebaut. Ursprünglich war September 2007 als Eröffnungstermin geplant. Jetzt ist vom 22. Juni 2008 zum Beginn des nächsten [[Reuchlin-Kongress]]es die Rede. |
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Aus statischen Gründen wurden in den [[1950er]]-Jahren anstelle der Sakristei drei Schwibbögen an den wiederaufgebauten Stiftschor gebaut. Diese Teile werden wie die alte Außenmauer in den Neubau integriert. Die Innengestaltung wird mit viel Glas realisiert. |
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Das Reuchlinkolleg wird in erster Linie eine Informationsstätte über den Humanisten Johannes Reuchlin (1455–1522) und kein Museum über Pforzheims großen Sohn. |
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Im obersten Stockwerk wird Reuchlins Wirken und sein "Nachleben" dargestellt. |
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Version vom 14. April 2008, 19:08 Uhr

Das Reuchlinkolleg ist die zweigeschossige Sakristei, in der Johannes Reuchlin von 1455 bis 1522 ein Studierzimmer und seine Bibliothek hatte. Seit 2006 wird die beim Luftangriff auf Pforzheim zerstörte Sakristei im Auftrag der Freunde der Schloßkirche wiederaufgebaut. Ursprünglich war September 2007 als Eröffnungstermin geplant. Jetzt ist vom 22. Juni 2008 zum Beginn des nächsten Reuchlin-Kongresses die Rede.
Aus statischen Gründen wurden in den 1950er-Jahren anstelle der Sakristei drei Schwibbögen an den wiederaufgebauten Stiftschor gebaut. Diese Teile werden wie die alte Außenmauer in den Neubau integriert. Die Innengestaltung wird mit viel Glas realisiert.
Das Reuchlinkolleg wird in erster Linie eine Informationsstätte über den Humanisten Johannes Reuchlin (1455–1522) und kein Museum über Pforzheims großen Sohn.
Auf vier Etagen wird der Lebensweg Reuchlins thematisiert.
Das Erdgeschoss soll Reuchlins Pforzheimer Zeit gewidmet werden. Er und sein Neffe, der Reformator Philipp Melanchthon, sollen mit Hilfe moderner Technik visuell über ihre Zeit berichten.
Das erste Obergeschoss ist der Darstellung seines humanistischen Bildungswegs zugedacht.
Das zweite Obergeschoss, in dem Reuchlins Bibliothek und sein Arbeitszimmer lagen, soll dazu dienen, seine Werke zu zeigen. Voraussichtlich werden einige ausgewählte Schriften Reuchlins an einem Bildschirm durchzublättern sein. Die Bibliothek Reuchlins befindet sich heute in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. Die Stadt Pforzheim hat durch die Tätigkeit der Reuchlin-Forschungsstelle und eigene Ankäufe auch einen eigenen Bestand an Reuchlin-Werken gesammelt.
Im obersten Stockwerk wird Reuchlins Wirken und sein "Nachleben" dargestellt.