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Benckiser: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1811]] kommt das Eisenwerk in den Alleinbesitz von Christoph Eberhard Benckiser, er vererbt es an seine beiden Söhne Moritz und August Benckiser. Moritz scheidet nach wenigen Jahren aus und August baut das Werk an der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlichen Karl-Friedrich-Straße]] Ecke [[Belfortstraße]] durch zahlreiche Eisenbrückenkonstruktionen und Wasserleitungsanlagen zu einem weltbekannten Unternehmen aus. August Benckiser stirbt 1894, sein Sohn - ebenfalls August - übernimmt die unter der Konkurrenz der großen Werke im Ruhrgebiet leidende Firma, er verkauft diese [[1910]] an Theodor Pitzmann und August Pfeiffer, die sich neben Maschinenbau auf Wasserleitungsbau konzentrieren. |
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[[Bild:Benckiserpark Schild.jpg|thumb|Schild im Benckiserpark]] |
[[Bild:Benckiserpark Schild.jpg|thumb|Schild im Benckiserpark]] |
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== Villa Benckiser mit Parkanlage == |
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Nach dem Wegzug der Familie Benckiser [[1918]] wurde der Park der Villa Benckiser durch eine Stiftung der Familie zur öffentlichen [[Grünanlage]] - dem [[Benckiserpark]]. Das [[Haus der Jugend]] fand [[1945]] seine Heimat auf der Ruine der am 23. Februar 1945 zerstörten Villa Benckiser. |
Nach dem Wegzug der Familie Benckiser [[1918]] wurde der Park der Villa Benckiser durch eine Stiftung der Familie zur öffentlichen [[Grünanlage]] - dem [[Benckiserpark]]. Das [[Haus der Jugend]] fand [[1945]] seine Heimat auf der Ruine der am 23. Februar 1945 zerstörten Villa Benckiser. |
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An der Nordwest-Ecke des Parks steht eine Tafel zur Erinnerung an die Unternehmerfamilie Benckiser. |
An der Nordwest-Ecke des Parks steht eine Tafel zur Erinnerung an die Unternehmerfamilie Benckiser. |
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== Emiliensteg & Emilienstrasse == |
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Nach Emilie Benckiser (* [[1819]]; † [[1900]]), Ehefrau von August Theodor Benckiser, sind die [[Emilienstraße]] und der [[Emiliensteg]] über die Enz westlich der [[Goethebrücke]] benannt. |
Nach Emilie Benckiser (* [[1819]]; † [[1900]]), Ehefrau von August Theodor Benckiser, sind die [[Emilienstraße]] und der [[Emiliensteg]] über die Enz westlich der [[Goethebrücke]] benannt. |
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== Quellen == |
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* Pflüger, Johann, Die Geschichte der Stadt Pforzheim, Pforzheim, 1862 |
* Pflüger, Johann, Die Geschichte der Stadt Pforzheim, Pforzheim, 1862 |
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* Die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, Hrsg.: Maschke, Erich, Pforzheim, o.J. |
* Die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, Hrsg.: Maschke, Erich, Pforzheim, o.J. |
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Version vom 21. November 2007, 16:40 Uhr
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Die Familie Benckiser ist eine Pforzheimer Unternehmerfamilie. Die Villa Benckiser wurde früher von der Familie bewohnt und trägt ihren Namen.
Familie und Unternehmen
Johann Adam Benckiser (* 1708; † 1763) ist ein Vorfahre von August Theodor Benckiser und war Holzhändler und Klosterwirt in Bad Herrenalb. In den 1740ern wurde er Generalunternehmer für Scheiterholz der Markgrafschaft Baden. 1755 kauft er zusammen mit Christoph Friedrich Lidell das Eisenhammerwerk in Pforzheim. Sein Sohn Christoph Friedrich Benckiser leitet die Firma bis 1805.Nach seinem Tod übernehmen seine beiden Söhne, Christoph Eberhard und Johann Adam Benckiser,die Firma. Der erstgenannnte Sohn leitet die Firma bis zu seinem Tod 1855, der zweitgenannte Sohn scheidet aus dem Betrieb aus und gründet 1816 eine Schmuckfabrik und übernimmt 1823 eine kleine chemische Fabrik in der Bleichstrasse. 1858 folgte der Umzug dieses Unternehmens nach Ludwigshafen[1] welches heute noch als Drogerieartikelunternehmen unter dem Namen "Reckitt Benckiser" existiert. 1811 kommt das Eisenwerk in den Alleinbesitz von Christoph Eberhard Benckiser, er vererbt es an seine beiden Söhne Moritz und August Benckiser. Moritz scheidet nach wenigen Jahren aus und August baut das Werk an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße Ecke Belfortstraße durch zahlreiche Eisenbrückenkonstruktionen und Wasserleitungsanlagen zu einem weltbekannten Unternehmen aus. August Benckiser stirbt 1894, sein Sohn - ebenfalls August - übernimmt die unter der Konkurrenz der großen Werke im Ruhrgebiet leidende Firma, er verkauft diese 1910 an Theodor Pitzmann und August Pfeiffer, die sich neben Maschinenbau auf Wasserleitungsbau konzentrieren.

Villa Benckiser mit Parkanlage
Nach dem Wegzug der Familie Benckiser 1918 wurde der Park der Villa Benckiser durch eine Stiftung der Familie zur öffentlichen Grünanlage - dem Benckiserpark. Das Haus der Jugend fand 1945 seine Heimat auf der Ruine der am 23. Februar 1945 zerstörten Villa Benckiser. An der Nordwest-Ecke des Parks steht eine Tafel zur Erinnerung an die Unternehmerfamilie Benckiser.
Emiliensteg & Emilienstrasse
Nach Emilie Benckiser (* 1819; † 1900), Ehefrau von August Theodor Benckiser, sind die Emilienstraße und der Emiliensteg über die Enz westlich der Goethebrücke benannt.
Quellen
Literatur
- Pflüger, Johann, Die Geschichte der Stadt Pforzheim, Pforzheim, 1862
- Die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, Hrsg.: Maschke, Erich, Pforzheim, o.J.