Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzDatei:At sign.svgmail.de

Burg Kräheneck: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Seggel (Diskussion | Beiträge)
-stub+ bisschen was aus meiner unerschöpflichen lieblingsquelle
Ratz (Diskussion | Beiträge)
K Kleinkram
Zeile 1: Zeile 1:
{{Bilder fehlen}}
{{Bilder fehlen}}


Die '''[[Burg]] Kräheneck''' befindet sich im [[Pforzheim]]er Stadtteil [[Dillweißenstein]] oberhalb der [[Burg Rabeneck]] und des Schloßwegs. Sie wurde im [[11. Jahrhundert]] durch die [[Herren von Weißenstein]] erbaut. Die Entfernung zur tieferliegenden [[Burg Rabeneck]] beträgt etwa 800 Meter Luftlinie. Vermutlich war Kräheneck ein nicht vollendeter Verteidigungsbau für Rabeneck. Diese Vermutung wird durch die Tatsache erhärtet das Kräheneck keine Wirtschaftsgebäude hatte.
Die '''[[Burg]] Kräheneck''' befindet sich im [[Pforzheim]]er Stadtteil [[Dillweißenstein]] oberhalb der [[Burg Rabeneck]] und des Schlosswegs. Sie wurde im [[11. Jahrhundert]] durch die [[Herren von Weißenstein]] erbaut. Die Entfernung zur tieferliegenden [[Burg Rabeneck]] beträgt etwa 800 Meter Luftlinie. Vermutlich war Kräheneck ein nicht vollendeter Verteidigungsbau für Rabeneck. Diese Vermutung wird durch die Tatsache erhärtet dass Kräheneck keine Wirtschaftsgebäude hatte.


Die heutige Ansicht ist geprägt von einer monumentalen Schildmauer der ein Graben vorgelagert ist. Die bis zu 10 Metern hohe und bis knapp vier Meter breite Mauer ist aus gehämmerten roten Sandsteinquadern aufgebaut. Im abgewinkelten Teil der Mauer an der nördlichen Bereich ist eine Kammer mit einer Schießscharte und einer Wendeltreppe erhalten. Reste eines südlichen Gegenstücks sind mehr zu erahnen.
Die heutige Ansicht ist geprägt von einer monumentalen Schildmauer der ein Graben vorgelagert ist. Die bis zu zehn Meter hohe und bis knapp vier Meter breite Mauer ist aus gehämmerten roten Sandsteinquadern aufgebaut. Im abgewinkelten Teil der Mauer im nördlichen Bereich ist eine Kammer mit einer Schießscharte und einer Wendeltreppe erhalten. Reste eines südlichen Gegenstücks sind mehr zu erahnen.


Seitlich des Halsgrabens ist eine auffällige Stufung an der die Steine für die Mauer gebrochen wurden.
Seitlich des Halsgrabens ist eine auffällige Stufung an der die Steine für die Mauer gebrochen wurden.

Version vom 7. Oktober 2007, 16:27 Uhr

Diesem Artikel fehlen Bilder. Wenn du Zugang zu passenden Bildern hast, deren Copyright-Bedingungen es erlauben, sie im Stadtwiki zu verwenden, dann lade sie doch bitte hoch.

Die Burg Kräheneck befindet sich im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein oberhalb der Burg Rabeneck und des Schlosswegs. Sie wurde im 11. Jahrhundert durch die Herren von Weißenstein erbaut. Die Entfernung zur tieferliegenden Burg Rabeneck beträgt etwa 800 Meter Luftlinie. Vermutlich war Kräheneck ein nicht vollendeter Verteidigungsbau für Rabeneck. Diese Vermutung wird durch die Tatsache erhärtet dass Kräheneck keine Wirtschaftsgebäude hatte.

Die heutige Ansicht ist geprägt von einer monumentalen Schildmauer der ein Graben vorgelagert ist. Die bis zu zehn Meter hohe und bis knapp vier Meter breite Mauer ist aus gehämmerten roten Sandsteinquadern aufgebaut. Im abgewinkelten Teil der Mauer im nördlichen Bereich ist eine Kammer mit einer Schießscharte und einer Wendeltreppe erhalten. Reste eines südlichen Gegenstücks sind mehr zu erahnen.

Seitlich des Halsgrabens ist eine auffällige Stufung an der die Steine für die Mauer gebrochen wurden.

Die mittelalterliche Wehranlage wurde 1883 erstmals renoviert. Die letzte Renovierung war in Jahr 1972.

Im Verzeichnis der Baudenkmäler des Amtsbezirks Pforzheim von 1936 ist die Kräheneck schon als Baudenkmal verzeichnet.

1928 wurden die ersten Burgfestspiele dort veranstaltet und bis 1939 mehrfach wiederholt. Diese Tradition wird seit kurzem im Frühsommer von Vereinen wiederbelebt.

Quelle

  • Christoph Timm,
Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
Verlag Regionalkultur

Weblink