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Joachim Becker: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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mehr Text. Quellen: PZ vom 21. Juli 2001, Reuck: Pforzheimer Portraits
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[[Bild:NR-JoachimBecker.jpg|thumb|Portrait im [[Neues Rathaus|Neuen Rathaus]]]]
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Dr. jur. '''Joachim Becker''' ([[SPD]]) war von [[1985]] bis [[2001]] [[Oberbürgermeister (Pforzheim)|Oberbürgermeister]] von [[Pforzheim]]. Seit dem Ende seiner Amtszeit ist er wieder als Rechtsanwalt tätig.
Dr. jur. '''Joachim Becker''' (*21. Februar [[1942]], Pforzheim) ist Rechtsanwalt und war von Juli [[1985]] bis Juli [[2001]] [[Oberbürgermeister]] von Pforzheim.

Der in Pforzheim geborene Joachim Becker wuchs als halbweise auf, sein Vater war beim Kampf um Berlin gefallen. Er absolvierte sein Abitur [[1963]] am [[Kepler-Gymnasium]]. Danach studierte er Rechts- und Staatswissenschaften sowie fünf Semester Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Heidelberg, Lausanne und Bonn. Nachdem er [[1968]] das erste juristische Staatsexamen abgelegt hatte wechselte er als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an die ''University Princeton'' und die ''School of Law'' der ''New York University'', wo er [[1970]] mit dem Grad ''Master of Comperative Jurisprudence'' abschloß. Zwei Jahre später promovierte er, cum laude, an der Universität Bonn zum Doktor der Rechte (Dr. jur.). [[1973]] folgte die zweite juristische Staatsprüfung.

Seinen juristischen Vorbereitungsdienst leistete er am Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe. Im Jahr [[1971]] war Joachim Becker Referendar bei der Deutschen Handelskammer in Madrid (Spanien). Von März bis September 1972 war er bei Rechtsanwalt Karl Doerner in Pforzheim angestellt. Zum 1. Februar [[1973]] wurde er persönlicher Referent von seinem SPD-Parteigenossen und damaligem Oberbürgermeister [[Willi Weigelt]]. Von [[1976]] bis zu seiner erfolgreichen Wahl zum Oberbürgermeister im Jahr [[1985]] war Becker Leiter des Rechtsamts der Stadt Pforzheim. In diesem Amt konnte er sich [[1993]] für eine zweite Amtsperiode behaupten. Bei der Wahl zur dritten Amtszeit unterlag er am 25. März [[2001]] der FDP-Politikerin [[Christel Augenstein]].
Nach Ende seiner Amtszeit, am 22. Juli [[2001]], trat er in die Rechtswanwaltskanzlei Doerner (†), Forster, Riegert, Schnaufer ein.

Er ist Autor des Buches: Erfolg im Wahlkampf- Ein Ratgeber für Kandidaten und ihre Helfer in Kommunal-, Landes-und Bundeswahlen (München, 1988); sowie vieler Essays zu geschichtlichen, politischen und gesellschaftlichen Themen.

Sein USA Aufenthalt und die in jungen Jahren frische, offene Art bracht ihm im Volksmund den Beinamen ''Kennedy vom Nordschwarzwald'' ein.

[[1996]] kandidierte er erfolglos für das Amt des Stuttgarter Oberbürgermeisters.

Joachim Becker ist mit der Autorin und Rektorin der [[Waldschule]] Büchenbronn, [[Cornelia Frech-Becker]] verheiratet; gemeinsam haben sie zwei Töchter.


Er ist Autor des Buches: Erfolg im Wahlkampf. Ein Ratgeber für Kandidaten und ihre Helfer. 1996 kandidierte er erfolglos für das Amt des Stuttgarter Oberbürgermeisters.


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Version vom 16. Mai 2007, 20:39 Uhr

Datei:NR-JoachimBecker.jpg
Portrait im Neuen Rathaus

Dr. jur. Joachim Becker (*21. Februar 1942, Pforzheim) ist Rechtsanwalt und war von Juli 1985 bis Juli 2001 Oberbürgermeister von Pforzheim.

Der in Pforzheim geborene Joachim Becker wuchs als halbweise auf, sein Vater war beim Kampf um Berlin gefallen. Er absolvierte sein Abitur 1963 am Kepler-Gymnasium. Danach studierte er Rechts- und Staatswissenschaften sowie fünf Semester Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Heidelberg, Lausanne und Bonn. Nachdem er 1968 das erste juristische Staatsexamen abgelegt hatte wechselte er als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an die University Princeton und die School of Law der New York University, wo er 1970 mit dem Grad Master of Comperative Jurisprudence abschloß. Zwei Jahre später promovierte er, cum laude, an der Universität Bonn zum Doktor der Rechte (Dr. jur.). 1973 folgte die zweite juristische Staatsprüfung.

Seinen juristischen Vorbereitungsdienst leistete er am Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe. Im Jahr 1971 war Joachim Becker Referendar bei der Deutschen Handelskammer in Madrid (Spanien). Von März bis September 1972 war er bei Rechtsanwalt Karl Doerner in Pforzheim angestellt. Zum 1. Februar 1973 wurde er persönlicher Referent von seinem SPD-Parteigenossen und damaligem Oberbürgermeister Willi Weigelt. Von 1976 bis zu seiner erfolgreichen Wahl zum Oberbürgermeister im Jahr 1985 war Becker Leiter des Rechtsamts der Stadt Pforzheim. In diesem Amt konnte er sich 1993 für eine zweite Amtsperiode behaupten. Bei der Wahl zur dritten Amtszeit unterlag er am 25. März 2001 der FDP-Politikerin Christel Augenstein. Nach Ende seiner Amtszeit, am 22. Juli 2001, trat er in die Rechtswanwaltskanzlei Doerner (†), Forster, Riegert, Schnaufer ein.

Er ist Autor des Buches: Erfolg im Wahlkampf- Ein Ratgeber für Kandidaten und ihre Helfer in Kommunal-, Landes-und Bundeswahlen (München, 1988); sowie vieler Essays zu geschichtlichen, politischen und gesellschaftlichen Themen.

Sein USA Aufenthalt und die in jungen Jahren frische, offene Art bracht ihm im Volksmund den Beinamen Kennedy vom Nordschwarzwald ein.

1996 kandidierte er erfolglos für das Amt des Stuttgarter Oberbürgermeisters.

Joachim Becker ist mit der Autorin und Rektorin der Waldschule Büchenbronn, Cornelia Frech-Becker verheiratet; gemeinsam haben sie zwei Töchter.