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Hermann Hesse: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hermann Hesse''' (* 2. Juli [[1877]] in [[Calw]]; † 9. August [[1962]] in Montagnola, Schweiz) war Dichter, Schriftsteller und Maler. Ihm wurde [[1946]] der Nobelpreis für Literatur zugesprochen, den er aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich entgegennahm. Er war aber auch kein Freund großer Veranstaltungen.
'''Hermann Hesse''' (* [[2. Juli]] [[1877]] in [[Calw]]; † [[9. August]] [[1962]] in Montagnola, Schweiz) war Dichter, Schriftsteller und Maler. Ihm wurde [[1946]] der Nobelpreis für Literatur zugesprochen, den er aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich entgegennahm. Er war aber auch kein Freund großer Veranstaltungen.


== Leben ==
== Leben ==
* 1877 in Calw im [[Haus Schaber]] geboren
* Lateinschule in Göppingen
* Lateinschule in Göppingen
* [[1891]] evangelisch-theologisches Seminar in [[Maulbronn]]
* [[1891]] [[Evangelisch-theologisches Seminar Maulbronn|Evangelisch-theologisches Seminar]] in [[Maulbronn]]
* [[1892]] Anstalt Bad Boll, Suizidversuch
* [[1892]] Anstalt Bad Boll, Suizidversuch
* Verlegung in die Nervenheilanstalt in [[Stetten]] im [[Remstal]]
* Verlegung in die Nervenheilanstalt in [[Stetten]] im [[Remstal]]
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* [[1903]] schriftstellerischer Durchbruch mit dem Roman "Peter Camenzind"
* [[1903]] schriftstellerischer Durchbruch mit dem Roman "Peter Camenzind"
* [[1904]] Umzug nach Gaienhofen am Bodensee als freier Schriftsteller
* [[1904]] Umzug nach Gaienhofen am Bodensee als freier Schriftsteller
* Ehe mit Maria Bernoulli
* [[1911]] Indienreise
* [[1911]] Indienreise
* [[1913]] Umzug nach Bern
* [[1912]] Umzug nach Bern
* [[1914]] - [[1919]] Arbeit für die ''Deutsche Kriegsgefangenenfürsorge, Bern''
* Ab [[1919]] Wohnsitz in Montagnola (Tessin)
* Ab [[1919]] Wohnsitz in Montagnola (Tessin)
* [[1924]] Annahme der Schweizer Staatsbürgerschaft
* Ab [[1933]] von den Nationalsozialisten als Vaterlandsverräter diffamiert wurde im Deutschen Reich kaum eines seiner Werke verlegt
* Ehe mit Ruth Wenger
* [[1930]] Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste
* [[1931]] Ehe mit Ninon Dolbin, geb. Ausländer
* Ab [[1933]] von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] als Vaterlandsverräter diffamiert, wurde im Deutschen Reich kaum eines seiner Werke verlegt
* 1946 Literatur-Nobelpreis
* 1962 Tod in Montagnola


==Werke==
== Werke (Auswahl) ==
* ''Peter Camenzind'' 1904
* ''Peter Camenzind'' 1904
* ''[[Unterm Rad]]'' 1906
* ''[[Unterm Rad]]'' 1906
* ''Gertrud'' 1910
* ''Aus Indien'' 1913
* ''Demian'' 1919
* ''Märchen'' 1919
* ''Siddhartha'' 1922
* ''Siddhartha'' 1922
* ''Der Steppenwolf'' 1927
* ''Der Steppenwolf'' 1927
* ''Eine Bibliothek der Weltliteratur'' 1929
* ''[[Narziß und Goldmund]]'' 1930
* ''Die Morgenlandfahrt'' 1932
* ''Gedichte'' 1942
* ''Das Glasperlenspiel'' 1943


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
[[Hermann-Hesse-Museum]], [[Calwer Hermann-Hesse-Preis]], [[Hermann-Hesse-Stiftung]]
* [[Hermann-Hesse-Museum]]
* [[Calwer Hermann-Hesse-Preis]]
* [[Hermann-Hesse-Stiftung]]


==Weblinks ==
==Weblinks ==

Version vom 26. Mai 2007, 09:07 Uhr

Calwer Herrmann Hesse Denkmal

Hermann Hesse (* 2. Juli 1877 in Calw; † 9. August 1962 in Montagnola, Schweiz) war Dichter, Schriftsteller und Maler. Ihm wurde 1946 der Nobelpreis für Literatur zugesprochen, den er aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich entgegennahm. Er war aber auch kein Freund großer Veranstaltungen.

Leben

  • 1877 in Calw im Haus Schaber geboren
  • Lateinschule in Göppingen
  • 1891 Evangelisch-theologisches Seminar in Maulbronn
  • 1892 Anstalt Bad Boll, Suizidversuch
  • Verlegung in die Nervenheilanstalt in Stetten im Remstal
  • Ab Ende 1892 Besuch des Gymnasiums in Cannstatt, 1893 Schulabbruch
  • Abbruch seiner ersten Buchhändlerlehre in Esslingen am Neckar nach drei Tagen
  • Frühsommer 1894 Beginn einer Mechanikerlehre in der Turmuhrenfabrik Perrot in Calw
  • Oktober 1895 Beginn einer Buchhändlerlehre in Tübingen
  • 1898 Tätigkeit als Buchhändlergehilfe
  • Ab Herbst 1899 Tätigkeit in einem Antiquariat in Basel
  • 1903 schriftstellerischer Durchbruch mit dem Roman "Peter Camenzind"
  • 1904 Umzug nach Gaienhofen am Bodensee als freier Schriftsteller
  • Ehe mit Maria Bernoulli
  • 1911 Indienreise
  • 1912 Umzug nach Bern
  • 1914 - 1919 Arbeit für die Deutsche Kriegsgefangenenfürsorge, Bern
  • Ab 1919 Wohnsitz in Montagnola (Tessin)
  • 1924 Annahme der Schweizer Staatsbürgerschaft
  • Ehe mit Ruth Wenger
  • 1930 Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste
  • 1931 Ehe mit Ninon Dolbin, geb. Ausländer
  • Ab 1933 von den Nationalsozialisten als Vaterlandsverräter diffamiert, wurde im Deutschen Reich kaum eines seiner Werke verlegt
  • 1946 Literatur-Nobelpreis
  • 1962 Tod in Montagnola

Werke (Auswahl)

  • Peter Camenzind 1904
  • Unterm Rad 1906
  • Gertrud 1910
  • Aus Indien 1913
  • Demian 1919
  • Märchen 1919
  • Siddhartha 1922
  • Der Steppenwolf 1927
  • Eine Bibliothek der Weltliteratur 1929
  • Narziß und Goldmund 1930
  • Die Morgenlandfahrt 1932
  • Gedichte 1942
  • Das Glasperlenspiel 1943

Siehe auch

Weblinks