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Ketterers Braustüble: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Datei:Ketterers Braustüble, Jahnstraße 10 in Pforzheim, Entwurf Hermann Walder (geb. 3. November 1847 in Karlsruhe; gest. 20. August 1921), erbaut 1910.png|thumb|Vorkriegsbau auf einer historischen Postkarte]]
[[Bild:Braustueble eingangsrelief.jpg|thumb|Eingangsrelief bei Ketterers Braustüble mit dem Spruch "Trink mer no a Töpfche".]]
[[Datei:Ketterers Braustüble, Jahnstraße 10 in Pforzheim, Entwurf Hermann Walder (geb. 3. November 1847 in Karlsruhe; gest. 20. August 1921), erbaut 1910, Façaden-Figur erster Preis aus dem Künstlerwettbewerb.png|thumb|historische Postkarte]]
[[Datei:Brauerei Ketterer 19.. 4.JPG|thumb|Vor der Kriegszerstörung]]
[[Datei:Ketterer.jpg|thumb|Veränderter Wiederaufbau nach der Kriegszerstörung]]
'''Ketterers Braustüble''' ist eine Gaststätte an der [[Jahnstraße]] 10 in [[Pforzheim]]. Es ist die Brauereigaststätte der [[Privatbrauerei Wilhelm Ketterer KG]] und befindet sich im selben im Gebäude wie die Brauerei.
'''Ketterers Braustüble''' ist eine Gaststätte an der [[Jahnstraße]] 10 in [[Pforzheim]]. Es ist die Brauereigaststätte der [[Privatbrauerei Wilhelm Ketterer KG]] und befindet sich im selben im Gebäude wie die Brauerei.


Die Gaststätte bietet bodenständige, [[Baden|badisch]]-[[Schwaben|schwäbische]] Küche zu bezahlbaren Preisen. Die Einrichtung erinnert ein wenig an die [[1970er]] Jahre; als Besonderheit gibt es Sitznischen in alten Fässern.
Die Gaststätte bietet bodenständige, [[Baden|badisch]]-[[Schwaben|schwäbische]] Küche. Die Einrichtung erinnert ein wenig an die [[1970er]] Jahre. Als Besonderheit gibt es Sitznischen in alten Fässern.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
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Der Münchner Maler und Designer [[Fritz Quidenus]] war regelmäßig für die Brauerei Ketterer tätig. 1908 war sein erstes Bild für Pforzheim „Die Bierprobe von anno dazumal“ im Braustüble. Nach Ansicht des Künstlers war es „anno dazumal“ üblich, dass der Gastwirt den Biertrinkern etwas Bier auf die Sitzbank goss, auf der die Trinker saßen. Wenn der Gast daran kleben blieb, war das Bier einwandfrei. Das Gemälde zeigte den Wirt, der im Vorbeigehen die Bank etwas anhob, um so eine bessere Qualität vorzutäuschen.
Der Münchner Maler und Designer [[Fritz Quidenus]] war regelmäßig für die Brauerei Ketterer tätig. 1908 war sein erstes Bild für Pforzheim „Die Bierprobe von anno dazumal“ im Braustüble. Nach Ansicht des Künstlers war es „anno dazumal“ üblich, dass der Gastwirt den Biertrinkern etwas Bier auf die Sitzbank goss, auf der die Trinker saßen. Wenn der Gast daran kleben blieb, war das Bier einwandfrei. Das Gemälde zeigte den Wirt, der im Vorbeigehen die Bank etwas anhob, um so eine bessere Qualität vorzutäuschen.

== Öffnungszeiten ==
:Montag geschlossen
:Dienstag bis Freitag 11:00 bis 24:00 Uhr
:Samstag 11:00 bis 14:30 Uhr und 17.00 Uhr bis 24.00 Uhr
:Sonntag 11:00 bis 14:30 Uhr und 17:00 bis 22:00 Uhr
Die Küche ist von 11:00 bis 14:00 Uhr und von 17:00 bis 22:00 Uhr geöffnet


== Adresse ==
== Adresse ==

Version vom 11. April 2020, 10:45 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Ketterers Braustüble
Eingangsbereich mit Reliefbild
Eingangsrelief bei Ketterers Braustüble mit dem Spruch "Trink mer no a Töpfche".
historische Postkarte
Vor der Kriegszerstörung
Veränderter Wiederaufbau nach der Kriegszerstörung

Ketterers Braustüble ist eine Gaststätte an der Jahnstraße 10 in Pforzheim. Es ist die Brauereigaststätte der Privatbrauerei Wilhelm Ketterer KG und befindet sich im selben im Gebäude wie die Brauerei.

Die Gaststätte bietet bodenständige, badisch-schwäbische Küche. Die Einrichtung erinnert ein wenig an die 1970er Jahre. Als Besonderheit gibt es Sitznischen in alten Fässern.

Geschichte

Das historische Gebäude wurde im Jahre 1910 nach Entwürfen von Hermann Walder erbaut. Das im Krieg beschädigte Gebäude wurde verändert wieder aufgebaut. Das Portal mit seinen Bildhauerarbeiten ist noch original erhalten.

Der Münchner Maler und Designer Fritz Quidenus war regelmäßig für die Brauerei Ketterer tätig. 1908 war sein erstes Bild für Pforzheim „Die Bierprobe von anno dazumal“ im Braustüble. Nach Ansicht des Künstlers war es „anno dazumal“ üblich, dass der Gastwirt den Biertrinkern etwas Bier auf die Sitzbank goss, auf der die Trinker saßen. Wenn der Gast daran kleben blieb, war das Bier einwandfrei. Das Gemälde zeigte den Wirt, der im Vorbeigehen die Bank etwas anhob, um so eine bessere Qualität vorzutäuschen.

Adresse

Ketterers Braustüble
Jahnstraße 10
75173 Pforzheim
Telefon: (0 72 31) 2 17 32
Telefax: (0 72 31) 44 06 64

Weblink

Literatur

  • Walder, Hermann . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 374-375.