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Herz-Jesu-Kirche (Pforzheim): Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Herz-Jesu-Kirche''' in [[Pforzheim]] ist eine römisch-katholische [[Kirche]] und Pfarrkirche der Herz-Jesu-Gemeinde. Sie steht auf dem Areal zwischen [[Jörg-Ratgeb-Straße]], [[Weiherstraße]], [[Wörthstraße]] und [[Metzelgraben]]. |
Die '''Herz-Jesu-Kirche''' in [[Pforzheim]] ist eine römisch-katholische [[Kirche]] und Pfarrkirche der Herz-Jesu-Gemeinde. Sie steht auf dem Areal zwischen [[Jörg-Ratgeb-Straße]], [[Weiherstraße]], [[Wörthstraße]] und [[Metzelgraben]]. |
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Die Herz-Jesu-Kirche wurde [[1928]] bis [[1929]] vom Architekten [[ |
Die Herz-Jesu-Kirche wurde [[1928]] bis [[1929]] vom Architekten [[Otto Lindner]] (Stuttgart) als ungewöhnlicher elliptischer Zentralbau in natursteinverkleideter Betonbauweise errichtet. Bei schweren Schäden im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ging die künstlerische Ausstattung fast vollständig verloren. [[1948]] bis [[1954]] wurde die Kirche nach umgestalteten Plänen des gleichen Architekten (der auch die Herz-Jesu-Kirche in [[Mühlacker]] gebaut hat) wieder aufgebaut. |
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Die Natursteinverkleidung ist aus bruchrauem Cannstatter Travertin gefertigt. Das Kreuz auf der circa 47 m hohen Turmspitze ist aus Beton und wird nachts durch Neonleuchten nachgeformt. Bildhauer [[Edward Mürrle]] schuf die Kreuzigungsgruppe aus Travertinbetonguss, die über der Eingangsfassade an der Dachkante das Gebäude ziert. Die Kreuzigungsgruppe überlebte den Krieg, musste aber [[2007]] restauriert werden. [[1951]] erhielt die Kirche ein dreistimmiges Glockengeläut. |
Die Natursteinverkleidung ist aus bruchrauem Cannstatter Travertin gefertigt. Das Kreuz auf der circa 47 m hohen Turmspitze ist aus Beton und wird nachts durch Neonleuchten nachgeformt. Bildhauer [[Edward Mürrle]] schuf die Kreuzigungsgruppe aus Travertinbetonguss, die über der Eingangsfassade an der Dachkante das Gebäude ziert. Die Kreuzigungsgruppe überlebte den Krieg, musste aber [[2007]] restauriert werden. [[1951]] erhielt die Kirche ein dreistimmiges Glockengeläut. |
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Die Eingangsfront Richtung [[Enz]] ist mit einer großen Freitreppe versehen, die von einer Fensterrosette darüber gekrönt ist. |
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Version vom 12. Dezember 2018, 09:13 Uhr
Die Herz-Jesu-Kirche in Pforzheim ist eine römisch-katholische Kirche und Pfarrkirche der Herz-Jesu-Gemeinde. Sie steht auf dem Areal zwischen Jörg-Ratgeb-Straße, Weiherstraße, Wörthstraße und Metzelgraben.
Die Herz-Jesu-Kirche wurde 1928 bis 1929 vom Architekten Otto Lindner (Stuttgart) als ungewöhnlicher elliptischer Zentralbau in natursteinverkleideter Betonbauweise errichtet. Bei schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg ging die künstlerische Ausstattung fast vollständig verloren. 1948 bis 1954 wurde die Kirche nach umgestalteten Plänen des gleichen Architekten (der auch die Herz-Jesu-Kirche in Mühlacker gebaut hat) wieder aufgebaut. Die Natursteinverkleidung ist aus bruchrauem Cannstatter Travertin gefertigt. Das Kreuz auf der circa 47 m hohen Turmspitze ist aus Beton und wird nachts durch Neonleuchten nachgeformt. Bildhauer Edward Mürrle schuf die Kreuzigungsgruppe aus Travertinbetonguss, die über der Eingangsfassade an der Dachkante das Gebäude ziert. Die Kreuzigungsgruppe überlebte den Krieg, musste aber 2007 restauriert werden. 1951 erhielt die Kirche ein dreistimmiges Glockengeläut. Die Eingangsfront Richtung Enz ist mit einer großen Freitreppe versehen, die von einer Fensterrosette darüber gekrönt ist.
Am 26. November 2007 wurde die Figurengruppe mit einem Spezialkran wieder an ihren Platz gehievt und verschraubt. Dekan Bernhard Ihle segnete am 2. Dezember die restaurierte Gruppe.
Adresse des Pfarramtes
- Pfarrei Herz-Jesu
- Weiherstraße 3
- 75173 Pforzheim
- Telefon: (0 72 31) 4 15 46 60
- Telefax: (0 72 31) 41 14 46 66
Quellen
- Bernd Mathias Kremer: Pforzheim und seine Sakralbauten, in: Konradsblatt Nr. 52, 26. Dezember 2004.
- Christoph Timm,
- Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4
- Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
- Verlag Regionalkultur
Weblinks
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WikiTour Goldstadtuferweg |

