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Julius Naeher: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Julius Ernst Naeher''' (geb. 1.4.1824 in Pforzheim; gest. 18.2. 1911 in Tolkewitz bei Dresden) war ein badischer Ingenieur und [[Heimatforscher]].
'''Julius Ernst Naeher''' (geb. 1.4.1824 in Pforzheim; gest. 18.2. 1911 in Tolkewitz bei Dresden) war ein badischer Ingenieur und [[Heimatforscher]].
== Leben und Wirken ==
Er beschäftigte sich vor allem mit Pforzheim und dem südwestdeutschen Raum und fertigte sowohl Schriften als auch Skizzen und Karten an.


Julius Naeher ist der Sohn von Karl Theodor Naeher, einem Fabrikbesitzer und Stadtrat aus Pforzheim. Er besuchte bis zum 15. Lebensjahr das Pädagogium in Pforzheim, dann die Polytechnische Schule in [[Karlsruhe]], dort studierte er von [[1839]] bis [[1846]] Ingenieurwissenschaften. Nach seinem Abschluß ging er ein halbes Jahr nach Genf um Französisch zu lernen.
Während der badischen Revolution arbeitete er als Bauoffizier beim Bau der Bundesfestung in Rastatt mit. Nachdem er im Juni 1849 nach Pforzheim zurückkehrte, bekam er von der Stadtverwaltung den Auftrag für den Entwurf der die [[Auerbrücke]]. Zu Beginn der [[1850er]] machte er Reisen unter anderem nach England und Frankreich und forschte und zeichnete dort. Später wurde er Straßenbauinspektor beim badischen Staat.


== Familie ==
In den Jahren [[1853]] bis [[1856|’56]] wurde in [[Dillweißenstein]] unter der Leitung von Naeher die [[Bogenbrücke]] erbaut.
Julius Naeher ist der Sohn von Karl Theodor Naeher, einem Fabrikbesitzer und Stadtrat aus Pforzheim.


[[1884]] wurde er pensioniert und widmete sich fortan ganz seinen Interessen: dem Zeichnen und der Forschung über [[Burg|Burgen]].


== Ausbildung ==
Von Julius Naeher gab es etwa 75 Veröffentlichungen, von denen sich viele mit Schlössern und Burgen in Süddeutschland befassen.
Er besuchte bis zum 15. Lebensjahr das Pädagogium in Pforzheim, dann die Polytechnische Schule in [[Karlsruhe]], dort studierte er von [[1839]] bis [[1846]] Ingenieurwissenschaften. Nach seinem Abschluß ging er ein halbes Jahr nach Genf um Französisch zu lernen.
Während der badischen Revolution arbeitete er als Bauoffizier beim Bau der Bundesfestung in Rastatt mit. Nachdem er im Juni 1849 nach Pforzheim zurückkehrte, bekam er von der Stadtverwaltung verschiedene Aufträge. Zu Beginn der [[1850er]] machte er Reisen unter anderem nach England und Frankreich und forschte und zeichnete dort. Später wurde er Straßenbauinspektor beim badischen Staat. [[1884]] wurde er pensioniert .


Nach ihm ist in Pforzheim die [[Julius-Naeher-Straße]] im [[Rodgebiet]] benannt.


==Einzelnachweise==
<references/>





== Werke ==
In den Jahren [[1853]] bis [[1856|’56]] wurde in [[Dillweißenstein]] unter der Leitung von Naeher die [[Bogenbrücke]] erbaut.
Er beschäftigte sich vor allem mit Pforzheim und dem südwestdeutschen Raum und fertigte sowohl Schriften als auch Skizzen und Karten an. Von Julius Naeher gab es etwa 75 Veröffentlichungen, von denen sich viele mit Schlössern und Burgen in Süddeutschland befassen.

== Straße ==
Nach ihm ist in Pforzheim die [[Julius-Naeher-Straße]] im [[Rodgebiet]] benannt.


== Literatur ==
== Literatur ==

Version vom 20. Juni 2018, 11:21 Uhr

Julius Ernst Naeher (geb. 1.4.1824 in Pforzheim; gest. 18.2. 1911 in Tolkewitz bei Dresden) war ein badischer Ingenieur und Heimatforscher.


Familie

Julius Naeher ist der Sohn von Karl Theodor Naeher, einem Fabrikbesitzer und Stadtrat aus Pforzheim.


Ausbildung

Er besuchte bis zum 15. Lebensjahr das Pädagogium in Pforzheim, dann die Polytechnische Schule in Karlsruhe, dort studierte er von 1839 bis 1846 Ingenieurwissenschaften. Nach seinem Abschluß ging er ein halbes Jahr nach Genf um Französisch zu lernen.

Während der badischen Revolution arbeitete er als Bauoffizier beim Bau der Bundesfestung in Rastatt mit. Nachdem er im Juni 1849 nach Pforzheim zurückkehrte, bekam er von der Stadtverwaltung verschiedene Aufträge. Zu Beginn der 1850er machte er Reisen unter anderem nach England und Frankreich und forschte und zeichnete dort. Später wurde er Straßenbauinspektor beim badischen Staat. 1884 wurde er pensioniert .



Werke

In den Jahren 1853 bis ’56 wurde in Dillweißenstein unter der Leitung von Naeher die Bogenbrücke erbaut. Er beschäftigte sich vor allem mit Pforzheim und dem südwestdeutschen Raum und fertigte sowohl Schriften als auch Skizzen und Karten an. Von Julius Naeher gab es etwa 75 Veröffentlichungen, von denen sich viele mit Schlössern und Burgen in Süddeutschland befassen.

Straße

Nach ihm ist in Pforzheim die Julius-Naeher-Straße im Rodgebiet benannt.

Literatur

  • Naeher, Julius . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 365.


Weblinks