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Ruth Wolf: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Ruth Wolf''' (geboren [[21. Januar]] [[1923]] in {{geboren in|Pforzheim}}) war Schülerin in [[Pforzheim]] und wurde Opfer der [[Judenverfolgung]] im [[Nationalsozialismus]].
'''Ruth Wolf''' (* [[Geburtstag::21. Januar]] [[Geburtsjahr::1923]] in {{geboren in|Pforzheim}}) war [[Ist (unverlinkt)::Emigrantin|Schülerin]] in [[Pforzheim]] und wurde Opfer der Judenverfolgung im [[Nationalsozialismus]].


== Leben ==
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===Flucht===
===Flucht===
Ruth konnte 1939 mit ihren Eltern Betty und Leopold 1893 über Kuba in die USA flüchten.
Ruth konnte 1939 mit ihren Eltern Betty und Leopold über Kuba in die USA flüchten.


==Erinnerung==
==Erinnerung==
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Aktuelle Version vom 7. Juli 2019, 20:23 Uhr

Stolperstein am Osterfeld

Ruth Wolf (* 21. Januar 1923 in Pforzheim) war Schülerin in Pforzheim und wurde Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Leben

Diskriminierung

Ruth musste 1936 wie ihre Freundin Rosa Reutlinger die Fortbildungsschule an der Kaiser-Friedrich-Straße verlassen und das Schulgetto an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen: „Wir lernten noch ein Jahr in der Fortbildungsschule und wurden zwangsweise, weil wir Juden waren, entlassen“, so Rosa Reutlinger.

Flucht

Ruth konnte 1939 mit ihren Eltern Betty und Leopold über Kuba in die USA flüchten.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Ruth Wolf am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

  • Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4
  • derselbe: „Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000
  • Gerhard Brändle, mit Rebecca Eger: Schikaniert, diskriminiert, vertrieben, deportiert...: Biographien der Kinder und Lehrkräfte am "Schulgetto" an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936–1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld am 27.1.2011; herausgegeben von der Osterfeld-Realschule, Pforzheim 2011 [ohne ISBN]

Weblinks