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ROWI Rodi & Wienenberger: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Firma '''ROWI Präzisionstechnik GmbH''' (kurz ROWI) ist eine [[Gründungsjahr ist::1885]] gegründete Schmuckfabrik mit Sitz in [[Sitz in::Pforzheim]]. Im Jahr [[2010]] wurde Luat Trong Nguyen zum Geschäftsführer bestellt.
Die Firma '''Rodi & Wienenberger''' (kurz ROWI) ist eine [[Gegründet::1885]] gegründete [[Ist::Schmuckhersteller|Schmuckfabrik]] an der Kaulbachstraße 48 in 75175 Pforzheim. ''ROWI'' ist die Abkürzung der Nachnamen der beiden Firmengründer [[Eugen Rodi]] und [[Wilhelm Wienenberger]]. Das Unternehmen ist seit der Insolvenz 2010 im Besitz einer vietnamesischen Investorengruppe und firmiert seitdem als '''ROWI Präzisionstechnik GmbH'''.


== Geschichte ==
Unter der Marke ''Fixoflex'' bietet ROWI ein dehn– und ziehbare Metalluhrarmband Fixoflex an, welches [[1951]] erfunden und von ROWI patentiert wurde.
=== ROWI Rodi & Wienenberger GmbH (1885-1899) ===
[[Datei:Villa und Gebäude der Schmuckfabrik von Eugen Rodi & Wilhelm Wienenberger (ROWI Aktiengesellschaft), Bleichstraße 60-68, erbaut 1910 nach Entwurf von Ernst Maler.png|thumb|300px|ROWI, Bleichstraße 60-68 (bis 1945)]]
[[Datei:Villa und Gebäude der Schmuckfabrik von Eugen Rodi & Wilhelm Wienenberger (ROWI Aktiengesellschaft), Bleichstraße 60-68, erbaut 1910 nach Entwurf von Ernst Maler (Bild a).png|thumb|300px|ROWI, Bleichstraße 60-68 (bis 1945)]]
[[Datei:Pforzheim 2016 033.jpg|thumb|300px|ROWI, Bleichstraße 60-68 (ab 1945)]]
[[Datei:Pforzheim 2016 034.jpg|thumb|300px|ROWI, Bleichstraße 60-68 (ab 1945)]]


Am 15. Oktober 1885 wurde von [[Eugen Rodi]] und [[Wilhelm Wienenberger]] in der Altstädter Straße 6 zu [[Sitz in::Pforzheim]] in bescheidenen Fabrikräumen mit vier Arbeitskräften eine Fabrik für Schmuckwaren eröffnet. Nachdem man zunächst Bijouterie (Modeschmuck) fertigte, gingen die Inhaber 1888 zur Fabrikation von Doublé-Artikeln (durch Edelmetallauflagen veredelte Metallwaren) über. Die ersten größeren Räume wurden im Jahre 1890 in der Rennfeldstraße 14 bezogen. Das Geschäft florierte, so dass [[1890]] 80 Personen, [[1892]] 120, [[1894]] 150, [[1896]] 250, [[1898]] 320 und Ende 1899 350 Personen beschäftigt werden konnten.


1894 fand der Umzug in das neu errichtete Fabrikgebäude in der Bleichstraße 60 a statt, das nach Entwürfen von [[Ernst Maler]] erbaut wurde.<ref name="Timm_362">''Maler, Ernst''. In: [[Christoph Timm]]: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 362.</ref> Die Firma beschäftigte damals rund 700 Mitarbeiter.
== Geschichte ==


=== ROWI Rodi & Wienenberger AG (1899-1991) ===
Ursprünglich von ''Eugen Rodi'' und ''Wilhelm Wienenberger'' als ''Rodi & Wienenberger GmbH'' gegründet, wurden mit vier Angestellten Broschen Armbänder, Krawattennadeln und anderer Schmuck hergestellt.
Im Jahre 1899 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 500.000 Mark umgewandelt. Ein Jahr darauf ist Eugen Rodi, der Mitgründer der Firma, ausgeschieden, und die Gesamtleitung ging auf Wilhelm Wienenberger über.


1902 wurde das Firmengebäude durch den Aufbau eines Stockwerkes erweitert. 1906 erfolgte ein Anbau, und 1910/11 wurde das fünfstöckige Fabrikgebäude mit der Front nach der Lameystraße errichtet. Nach 1918, nachdem der Betrieb wieder voll in Gang gekommen war, mussten die Fabrikräume abermals erweitert werden, was durch den Erwerb der anliegenden Anwesen in der Bleichstraße 66 und 68 erfolgte.
Um das Unternehmen weiterentwickeln zu können, wurde es [[1889]] in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. [[1910]]/[[1911|11]] konnte das Unternehmen seinen neuen Firmensitz an der [[Bleichstraße]] mit rund 700 Mitarbeitern beziehen.


1924 trat Wilhelm Wienenberger aus gesundheitlichen Gründen von der aktiven Leitung der Firma zurück und in den Aufsichtsrat ein. Am 2. Dezember 1930 verstarb er im Alter von 72 Jahren. Seinen Platz an der Unternehmensspitze übernahm [[Karl-Wilhelm Katz]] (1881-1956), der den Export der Produkte ankurbelte.
Der Wandel von einem reinen schmuckorientierten Unternehmen hin zu einem Armbandhersteller begann [[1920]]. [[1929]] wurden erstmals Metallarmbänder und Uhrengehäuse produziert. Zwischenzeitlich beschäftigte ROWI rund 1.500 Mitarbeiter.


[[1929]] wurden erstmals Metallarmbänder und Uhrengehäuse produziert. Zwischenzeitlich beschäftigte ROWI rund 1.500 Mitarbeiter.
Das Firmengebäude in der Bleichstraße wurde durch einen Bombenangriff im Jahr [[1944]] nahezu vollständig zerstört, wurde aber schnell wieder aufgebaut.


Das Firmengebäude in der Bleichstraße wurde durch einen Bombenangriff im Jahr [[1944]] nahezu vollständig zerstört, unter der Führung von Katz wurde es aber schnell wieder aufgebaut.
Im Jahr [[1960]] beschäftigte die Rodi & Wienenberger AG circa 2.500 Mitarbeiter und konnte ihre Produkte in etwa 100 Ländern verkaufen.


Zum Nachkriegserfolg wurde das dehn- und ziehbare Metalluhrarmband ''Fixoflex'', welches [[1951]] erfunden und von ROWI patentiert wurde.

Im Jahr [[1960]] beschäftigte die Rodi & Wienenberger AG circa 2.500 Mitarbeiter und konnte ihre Produkte in etwa 100 Ländern verkaufen. Vorstand zu jener Zeit war [[Eugen Schleyer]] (1899-1973).

1975 veranlasste der damalige kaufmännische Direktor [[Horst Dangelmayer]] die Schließung des eigenen Rechenzentrums und das Outsourcing der Unternehmens-EDV ins VDRZ-Rechenzentrum Seitz.<ref>[https://www.computerwoche.de/a/die-fachabteilung-zog-und-acute-s-ins-service-rz,1195358 Computerwoche vom 3. April 1978].</ref> Dangelmayer wurde bald darauf in den Vorstand berufen.

=== ROWI Rodi & Wienenberger GmbH (1991-2006) ===
[[1991]] übernahm der ehemalige Vorstand Horst Dangelmayer das Unternehmen und wandelte es in eine GmbH zurück. Ab diesem Zeitpunkt firmierte das Unternehmen als ''Rowi Rodi & Wienenberger GmbH''.
[[1991]] übernahm der ehemalige Vorstand Horst Dangelmayer das Unternehmen und wandelte es in eine GmbH zurück. Ab diesem Zeitpunkt firmierte das Unternehmen als ''Rowi Rodi & Wienenberger GmbH''.


[[1996]] wurden die neuen Geschäftsräume an der [[Stuttgarter Straße]] bezogen und das sogenannte ''RoWi-Haus'' an der Bleichstraße aufgegeben.
[[1996]] wurden die neuen Geschäftsräume an der [[Stuttgarter Straße]] bezogen und das sogenannte ''RoWi-Haus'' an der Bleichstraße aufgegeben.


Das Geschäftsmodell wurde im Jahr [[2000]] um Präzisions-, Dreh- und Frästeiltechnik erweitert.
Das Geschäftsmodell wurde im Jahr [[2000]] um Präzisions-, Dreh- und Frästeiltechnik erweitert.


=== ROWI Schäfenacker GmbH & Co. KG (2006-2010) ===
Fünfzehn Jahre nach der Umfirmierung stand wieder ein Namenswechsel an: Dieses Mal wurde die Gesellschaft in Rowi Schäfenacker GmbH & Co. KG umbenannt. Diesen Namen trug sie von [[2006]] bis [[2010]].
Fünfzehn Jahre nach der Umfirmierung stand wieder ein Namenswechsel an: Dieses Mal wurde die Gesellschaft in Rowi Schäfenacker GmbH & Co. KG umbenannt. Diesen Namen trug sie von [[2006]] bis zur Insolvenz [[2010]].


=== ROWI Präzisionstechnik GmbH (seit 2010) ===
Seit dem [[1. Oktober]] 2010 firmiert ROWI unter ''Rowi Präzisionstechnik GmbH''. Im September [[2011]] zog die Gesellschaft von der Stuttgarter Straße an ihren jetzigen Firmensitz in die Kaulbacher Straße um.
Seit dem [[1. Oktober]] 2010 firmiert ROWI unter ''Rowi Präzisionstechnik GmbH''. Im Jahr [[2010]] wurde [[Luat Trong Nguyen]] zum Geschäftsführer bestellt. Der vietnamesischstämmige Unternehmer hat seit längerem ein Beratungsunternehmen für deutsch-vietnamesische Kooperationen. Er setzte sich gegen den Auftrag einer vietnamesischen Investorengruppe zur Verlagerung des Unternehmens nach Asien für den Erhalt der Produktion in Pforzheim ein. Im September [[2011]] zog die Gesellschaft von der Stuttgarter Straße an ihren jetzigen Firmensitz in die Kaulbachstraße um. Im Oktober 2016 übernahm [[Truong Thanh Tung]] die Geschäftsführung.

=== Erneute Insolvenz 2019 ===
Nach 133 Jahren gehen laut [[Pforzheimer Zeitung]] aufgrund einer Insolvenz die Lichter aus. Die Stuttgarter Kanzlei Schmid & Stillner als Insolvenzverwalter sucht einen neuen Käufer, der die Maschinen wieder zum Brummen bringen könnte und das produzieren würde, wofür Rowi weltweite Berühmtheit erlangt hat.


== Adresse ==
== Adresse ==
:ROWI Präzisionstechnik GmbH
:ROWI Präzisionstechnik GmbH
:[[Kaulbacher Straße]] 48
:[[Kaulbachstraße]] 48
:[[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75175]] Pforzheim
:[[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75175]] Pforzheim
:{{Telefon|0 72 31|92 08 - 0}}
:{{Telefon|0 72 31|92 08 - 0}}
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:{{E-Mail|info|rowi-gmbh.com}}
:{{E-Mail|info|rowi-gmbh.com}}
== Weblinks ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
* {{homepage|www.rowi-gmbh.com}}

<!--== Weblinks ==
* {{homepage|www.rowi-gmbh.com}}-->


[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Unternehmen (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Unternehmen]]
[[Kategorie:Rodi]]
[[Kategorie:Bestehendes Unternehmen]]
[[Kategorie:Schmuckhersteller]]

Aktuelle Version vom 6. März 2019, 18:45 Uhr

Die Firma Rodi & Wienenberger (kurz ROWI) ist eine 1885 gegründete Schmuckfabrik an der Kaulbachstraße 48 in 75175 Pforzheim. ROWI ist die Abkürzung der Nachnamen der beiden Firmengründer Eugen Rodi und Wilhelm Wienenberger. Das Unternehmen ist seit der Insolvenz 2010 im Besitz einer vietnamesischen Investorengruppe und firmiert seitdem als ROWI Präzisionstechnik GmbH.

Geschichte

ROWI Rodi & Wienenberger GmbH (1885-1899)

ROWI, Bleichstraße 60-68 (bis 1945)
ROWI, Bleichstraße 60-68 (bis 1945)
Datei:Pforzheim 2016 033.jpg
ROWI, Bleichstraße 60-68 (ab 1945)
Datei:Pforzheim 2016 034.jpg
ROWI, Bleichstraße 60-68 (ab 1945)

Am 15. Oktober 1885 wurde von Eugen Rodi und Wilhelm Wienenberger in der Altstädter Straße 6 zu Pforzheim in bescheidenen Fabrikräumen mit vier Arbeitskräften eine Fabrik für Schmuckwaren eröffnet. Nachdem man zunächst Bijouterie (Modeschmuck) fertigte, gingen die Inhaber 1888 zur Fabrikation von Doublé-Artikeln (durch Edelmetallauflagen veredelte Metallwaren) über. Die ersten größeren Räume wurden im Jahre 1890 in der Rennfeldstraße 14 bezogen. Das Geschäft florierte, so dass 1890 80 Personen, 1892 120, 1894 150, 1896 250, 1898 320 und Ende 1899 350 Personen beschäftigt werden konnten.

1894 fand der Umzug in das neu errichtete Fabrikgebäude in der Bleichstraße 60 a statt, das nach Entwürfen von Ernst Maler erbaut wurde.[1] Die Firma beschäftigte damals rund 700 Mitarbeiter.

ROWI Rodi & Wienenberger AG (1899-1991)

Im Jahre 1899 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 500.000 Mark umgewandelt. Ein Jahr darauf ist Eugen Rodi, der Mitgründer der Firma, ausgeschieden, und die Gesamtleitung ging auf Wilhelm Wienenberger über.

1902 wurde das Firmengebäude durch den Aufbau eines Stockwerkes erweitert. 1906 erfolgte ein Anbau, und 1910/11 wurde das fünfstöckige Fabrikgebäude mit der Front nach der Lameystraße errichtet. Nach 1918, nachdem der Betrieb wieder voll in Gang gekommen war, mussten die Fabrikräume abermals erweitert werden, was durch den Erwerb der anliegenden Anwesen in der Bleichstraße 66 und 68 erfolgte.

1924 trat Wilhelm Wienenberger aus gesundheitlichen Gründen von der aktiven Leitung der Firma zurück und in den Aufsichtsrat ein. Am 2. Dezember 1930 verstarb er im Alter von 72 Jahren. Seinen Platz an der Unternehmensspitze übernahm Karl-Wilhelm Katz (1881-1956), der den Export der Produkte ankurbelte.

1929 wurden erstmals Metallarmbänder und Uhrengehäuse produziert. Zwischenzeitlich beschäftigte ROWI rund 1.500 Mitarbeiter.

Das Firmengebäude in der Bleichstraße wurde durch einen Bombenangriff im Jahr 1944 nahezu vollständig zerstört, unter der Führung von Katz wurde es aber schnell wieder aufgebaut.

Zum Nachkriegserfolg wurde das dehn- und ziehbare Metalluhrarmband Fixoflex, welches 1951 erfunden und von ROWI patentiert wurde.

Im Jahr 1960 beschäftigte die Rodi & Wienenberger AG circa 2.500 Mitarbeiter und konnte ihre Produkte in etwa 100 Ländern verkaufen. Vorstand zu jener Zeit war Eugen Schleyer (1899-1973).

1975 veranlasste der damalige kaufmännische Direktor Horst Dangelmayer die Schließung des eigenen Rechenzentrums und das Outsourcing der Unternehmens-EDV ins VDRZ-Rechenzentrum Seitz.[2] Dangelmayer wurde bald darauf in den Vorstand berufen.

ROWI Rodi & Wienenberger GmbH (1991-2006)

1991 übernahm der ehemalige Vorstand Horst Dangelmayer das Unternehmen und wandelte es in eine GmbH zurück. Ab diesem Zeitpunkt firmierte das Unternehmen als Rowi Rodi & Wienenberger GmbH.

1996 wurden die neuen Geschäftsräume an der Stuttgarter Straße bezogen und das sogenannte RoWi-Haus an der Bleichstraße aufgegeben.

Das Geschäftsmodell wurde im Jahr 2000 um Präzisions-, Dreh- und Frästeiltechnik erweitert.

ROWI Schäfenacker GmbH & Co. KG (2006-2010)

Fünfzehn Jahre nach der Umfirmierung stand wieder ein Namenswechsel an: Dieses Mal wurde die Gesellschaft in Rowi Schäfenacker GmbH & Co. KG umbenannt. Diesen Namen trug sie von 2006 bis zur Insolvenz 2010.

ROWI Präzisionstechnik GmbH (seit 2010)

Seit dem 1. Oktober 2010 firmiert ROWI unter Rowi Präzisionstechnik GmbH. Im Jahr 2010 wurde Luat Trong Nguyen zum Geschäftsführer bestellt. Der vietnamesischstämmige Unternehmer hat seit längerem ein Beratungsunternehmen für deutsch-vietnamesische Kooperationen. Er setzte sich gegen den Auftrag einer vietnamesischen Investorengruppe zur Verlagerung des Unternehmens nach Asien für den Erhalt der Produktion in Pforzheim ein. Im September 2011 zog die Gesellschaft von der Stuttgarter Straße an ihren jetzigen Firmensitz in die Kaulbachstraße um. Im Oktober 2016 übernahm Truong Thanh Tung die Geschäftsführung.

Erneute Insolvenz 2019

Nach 133 Jahren gehen laut Pforzheimer Zeitung aufgrund einer Insolvenz die Lichter aus. Die Stuttgarter Kanzlei Schmid & Stillner als Insolvenzverwalter sucht einen neuen Käufer, der die Maschinen wieder zum Brummen bringen könnte und das produzieren würde, wofür Rowi weltweite Berühmtheit erlangt hat.

Adresse

ROWI Präzisionstechnik GmbH
Kaulbachstraße 48
75175 Pforzheim
Telefon: (0 72 31) 92 08 - 0
Telefax: (0 72 31) 92 08 - 19
E-Mail: inforowi-gmbh.com

Einzelnachweise

  1. Maler, Ernst. In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Pforzheim 2006, S. 362.
  2. Computerwoche vom 3. April 1978.