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'''Evelyn Rothschild''' (geboren [[20. November]] [[1930]] in Pforzheim), war Schülerin in Pforzheim und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft. |
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'''Evelyn Rothschild''' (* [[Geburtstag::20. November]] [[Geburtsjahr::1930]] in {{Geboren in|Pforzheim}}) war [[Ist (unverlinkt)::Schülerin]] in Pforzheim. Sie war ein überlebendes Pforzheimer [[Ist::NS-Opfer|Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung]] bzw. der „[[Scho’a]]“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust). |
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Evelyn war die Tochter von Editha und Martin Rothschild und die Schwester von [[Manfred Rothschild]]. Sie musste wie ihr Bruder [[Manfred Rothschild|Manfred]] ab 1936 das Schulghetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder [[Osterfeld-Realschule]], besuchen. Evelyn war in der "Klasse" der jüngeren Kinder bei der Lehrerin [[Hedwig David]]; ihr Bruder Manfred, der 1936 die Adolf-Hitler-Schule verlassen musste, war im Schulghetto in der Gruppe der älteren bei der Lehrerin [[Liesel Halberstadt]]. Die Familie konnte 1939 noch rechtzeitig über Frankreich in die USA fliehen. |
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Evelyn war die Tochter von Editha und Martin Rothschild und die Schwester von Manfred Rothschild. |
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Sie musste wie ihr Bruder Manfred ab 1936 das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Realschule besuchen. |
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Evelyn war in der "Klasse" der jüngeren Kinder bei der Lehrerin [[Hedwig David]], ihr Bruder Manfred, der 1936 die Adolf-Hitler-Schule verlassen musste, war im Schulgetto in der Gruppe der älteren bei der Lehrerin Liesel Halberstadt. |
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==Erinnerung== |
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==Literatur== |
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- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte |
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- Gerhard Brändle, Rebecca Eger: Biografien der Kinder und Lehrkräfte am „Schul-getto“ an der Osterfeld- bzw. Hindenburg- Schule in Pforzheim 1936 - 1938 veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld - 27. Jan. 2011. |
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== Weblinks == |
== Weblinks == |
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| ⚫ | * [https://www.pforzheim.de/kultur-freizeit/stadtgeschichte/juedische-buerger/glossar-ansicht.html?tx_glossary2_glossary%5Bglossary%5D=1086&tx_glossary2_glossary%5Baction%5D=show&cHash=96dfac0291aafbe6387b26599a5670fe Eintrag Evelyn Rothschild in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim] |
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Aktuelle Version vom 29. Juni 2019, 13:42 Uhr


Evelyn Rothschild (* 20. November 1930 in Pforzheim) war Schülerin in Pforzheim. Sie war ein überlebendes Pforzheimer Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung bzw. der „Scho’a“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust).
Leben und Überleben
Evelyn war die Tochter von Editha und Martin Rothschild und die Schwester von Manfred Rothschild. Sie musste wie ihr Bruder Manfred ab 1936 das Schulghetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Realschule, besuchen. Evelyn war in der "Klasse" der jüngeren Kinder bei der Lehrerin Hedwig David; ihr Bruder Manfred, der 1936 die Adolf-Hitler-Schule verlassen musste, war im Schulghetto in der Gruppe der älteren bei der Lehrerin Liesel Halberstadt. Die Familie konnte 1939 noch rechtzeitig über Frankreich in die USA fliehen.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Evelyn Rothschild am 27.01.2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.
Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeldschule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.
Literatur
- Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4
- derselbe: „Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum im Juli 2000, Pforzheim 2000 [ohne ISBN]
- Gerhard Brändle, mit Rebecca Eger: Schikaniert, diskriminiert, vertrieben, deportiert...: Biographien der Kinder und Lehrkräfte am "Schulgetto" an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936–1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld am 27.1.2011; herausgegeben von der Osterfeld-Realschule, Pforzheim 2011 [ohne ISBN]