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Manfred Maier: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[File:Stolperstein Pforzheim Maier Manfred.jpeg|thumb|Stolperstein in Pforzheim]]
{{Unterricht|10a|Osterfeld-Realschule}}
'''Manfred Maier''' (geboren [[21 März 1926]]in Königsbach) ; war Schüler in [[Pforzheim]] an der [[Osterfeld-Realschule|Osterfeld-Schule]] und Opfer des [[antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft]].
'''Manfred Maier''' (* [[Geburtstag::21. März]] [[Geburtsjahr::1926]] in {{Geboren in|Königsbach}}; † [[Todesjahr::1942]] in {{Gestorben in|Auschwitz}}) war [[Ist (unverlinkt)::Schüler]] in [[Pforzheim]] an der [[Osterfeld-Realschule|Osterfeld-Schule]] und [[Ist::NS-Opfer|Opfer]] des antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.


==Leben==
==Leben==


===Diskrimienerung===
===Diskriminierung===
Manfred musste 1936 die Adolf-Hitler-, heute wieder Nordstadt-Schule verlassen und das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen
Manfred musste 1936 die Adolf-Hitler-, heute wieder Nordstadt-Schule, verlassen und das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen.


===Derportation===
===Deportation===
Die Nazis verschleppten ihn, seine Eltern Irma und Julius sowie seine Schwester Ilse am 22. Okt. 1940 aus der Güterstr.18 in das Lager Gurs in Südfrankreich.
Die Nazis verschleppten ihn, seine Eltern Irma und Julius sowie seine Schwester Ilse am 22. Oktober 1940 aus der [[Güterstraße]] 18 in das Lager Gurs in Südfrankreich.


Am 17. Aug. 1942 war seine Familie im Transport von Gurs ins Vernichtungslager Auschwitz, am 16. Sept. 1942 auch er.
Am 17. Aug. 1942 war seine Familie im Transport von Gurs ins Vernichtungslager Auschwitz, am 16. September 1942 auch er.


==Erinnerungen==
==Erinnerungen==


Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Manfred Maier am 27. 1. 20101 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.
Im Rahmen der Aktion „[[Stolpersteine]]“ wurde für Manfred Maier am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.


Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.
Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.


==Literatur==
==Literatur==
- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte
- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom [[Kulturamt Pforzheim|Kulturamt]] der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte
- Gerhard Brändle: "Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000
- Gerhard Brändle: "Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000


- Gerhard Brändle, Rebecca Eger: Biografien der Kinder und Lehrkräfte am „Schul-getto“ an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936 - 1938,veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld - 27. Jan. 2011
- Gerhard Brändle, Rebecca Eger: Biografien der Kinder und Lehrkräfte am „Schul-getto“ an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936 - 1938,veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im [[Kulturhaus Osterfeld]] - 27. Jan. 2011


== Weblinks ==
== Weblinks ==
* {{Gedenkverzeichnis|M/Maier,_Manfred |Manfred Maier}}
Eintrag Manfred Maier in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim.


{{SORTIERUNG:Hausspiegel, Max}}
{{SORTIERUNG:Maier, Manfred }}
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Pädagoge]]
[[Kategorie:Jude]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:Schüler der Osterfeldschule]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]

Aktuelle Version vom 28. Februar 2020, 07:53 Uhr

Stolperstein in Pforzheim

Manfred Maier (* 21. März 1926 in Königsbach; † 1942 in Auschwitz) war Schüler in Pforzheim an der Osterfeld-Schule und Opfer des antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.

Leben

Diskriminierung

Manfred musste 1936 die Adolf-Hitler-, heute wieder Nordstadt-Schule, verlassen und das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen.

Deportation

Die Nazis verschleppten ihn, seine Eltern Irma und Julius sowie seine Schwester Ilse am 22. Oktober 1940 aus der Güterstraße 18 in das Lager Gurs in Südfrankreich.

Am 17. Aug. 1942 war seine Familie im Transport von Gurs ins Vernichtungslager Auschwitz, am 16. September 1942 auch er.

Erinnerungen

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Manfred Maier am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.

Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte

- Gerhard Brändle: "Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000

- Gerhard Brändle, Rebecca Eger: Biografien der Kinder und Lehrkräfte am „Schul-getto“ an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936 - 1938,veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld - 27. Jan. 2011

Weblinks