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Eva Katzenstein: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Eva Katzenstein''', geborene Weinberg (geboren [[2. Dezember]] [[1884]] in {{geboren in|Werther}}, [[1942]] nach {{gestorben in|Auschwitz}} deportiert, verschollen) war Opfer des [[Nationalsozialismus]].
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* [[Karlsruhe:Josef Werner|Josef Werner]]: ''Hakenkreuz und Judenstern: Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich'' (= Band 9 der Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs), Karlsruhe 1988 ISBN 3-7617-0263-9
* [[Karlsruhe:Josef Werner|Josef Werner]]: ''Hakenkreuz und Judenstern: Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich'' (= Band 9 der Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs), Karlsruhe 1988 ISBN 3-7617-0263-9

== Weblinks ==
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Aktuelle Version vom 27. November 2020, 20:47 Uhr

Datei:Stolperstein Pforzheim Katzenstein Eva.jpeg
Stolperstein für Eva Katzenstein in Pforzheim

Eva Katzenstein, geborene Weinberg (* 2. Dezember 1884 in Werther, 1942 nach Auschwitz deportiert, verschollen) war Opfer des Nationalsozialismus.

Verfolgung

Eva Katzenstein war Mitglied der jüdischen Gemeinde in Pforzheim und wohnte in der Kronprinzenstraße 30.

Am 22. Oktober 1940 holten die Nazis Eva Katzenstein aus dem „Judenhaus“ Bertholdstraße 4, in das sie 1939/1940 von den Nazis zwangsweise eingewiesen worden war, und deportierten sie wie weitere 22 Bewohner und Bewohnerinnen dieses Hauses mit insgesamt 194 anderen jüdischen Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich und am 2. September 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz, sie ist verschollen.

Angehörige

Ihre Tochter Marianne Katzenstein war 1934/1935 aus Schwetzingen nach Pforzheim und dann nach Karlsruhe gezogen, sie wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs und am 2. September 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt, sie ist verschollen; der Sohn Ernst Katzenstein, 1934 aus Schwetzingen zugezogen, konnte sich unter noch unbekannten Umständen nach Japan retten.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Eva Katzenstein am 28. Mai 2009 ein Stein vor dem Haus in der Kronprinzenstraße 30 in den Boden eingelassen.

Quellen

  • Adressbuch Pforzheim
  • Gerhard Brändle: „Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim“, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0
  • Josef Werner: Hakenkreuz und Judenstern: Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich (= Band 9 der Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs), Karlsruhe 1988 ISBN 3-7617-0263-9

Weblinks