Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Wilhelmine Argast: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Konstantin (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Schmelzle (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(4 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Wilhelmine Argast''' (geboren [[1877]], am [[9.06.1940]] nach {{gestorben in|Grafeneck}} deportiert, dort umgebracht) und Opfer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]].
'''Wilhelmine Argast''' (* [[Geburtsjahr::1877]], am [[9. Juni]] [[Todesjahr::1940]] nach {{gestorben in|Grafeneck}} deportiert, dort umgebracht) war [[Ist::Kategorie:NS-Opfer|Opfer des Nationalsozialismus]].


==Leben==
==Leben==
Wilhelmine Argast wohnte in der [[Gellertstraße]] 21.

Wilhelmine Argast wohnte in der [[Gellertstraße 21]].


==Deportation==
==Deportation==
Am [[26. Januar]] [[1939]] wurde Wilhelmine Argast aus Pforzheim in die [[Behindertensanstalt Hub]] deportiert. Dort verblieb sie bis 1940. Am [[19. Juni]] 1940 verbrachten die Nazis Wilhelmine Argast von der Anstalt Hub aus, mit grauen Bussen, an welchen die Scheiben verdunkelt waren, in das Lager Grafeneck.


Hier hatte man Garagen zu Gaskammern umfunktioniert. Wahrscheinlich wurde Wilhelmine Argast in solch einer Gaskammer im Alter von 63 Jahren umgebracht.
Am 26.01.1939 wurde Wilhelmine Argast aus Pforzheim in die [[Behindertensanstalt Hub]] deportiert. Dort verblieb sie bis 1940. Am [[19. 06. 1940]] verbrachten die Nazis Wilhelmine Argast von der Anstalt Hub aus, mit grauen Bussen, an welchen die Scheiben verdunkelt waren, in das Lager Grafeneck.

Hier hatte man Garagen zu Gaskammern umfunktioniert. Wahrscheinlich wurde Wilhelmine Argast in solch einer Gaskammer im Alter von 63 Jahren umgebracht.



==Erinnerung==
==Erinnerung==
Im Rahmen der Aktion [[Stolpersteine]] wurde für Wilhelmine Argast am [[28. April]] [[2010]] ein Stein vor ihrer Wohnadresse in der Gellertstraße 21 in den Boden eingelassen.

Im Rahmen der Aktion "[[Stolpersteine]]" wurde für Wilhelmine Argast am 28. April [[2010]] ein Stein vor ihrer Wohnadresse in der Gellertstraße 21 in den Boden eingelassen.


==Quellen==
==Quellen==
* Adressbuch Pforzheim
*[[Adressbuch Pforzheim]]
*{{Brändle 1985}}
* [[Gerhard Brändle]]: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0


{{DEFAULTSORT:Argast,Wilhelmine}}
{{SORTIERUNG:Argast, Wilhelmine}}
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]
[[Kategorie:Frau]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]

Aktuelle Version vom 22. März 2019, 15:14 Uhr

Wilhelmine Argast (* 1877, am 9. Juni 1940 nach Grafeneck deportiert, dort umgebracht) war Opfer des Nationalsozialismus.

Leben

Wilhelmine Argast wohnte in der Gellertstraße 21.

Deportation

Am 26. Januar 1939 wurde Wilhelmine Argast aus Pforzheim in die Behindertensanstalt Hub deportiert. Dort verblieb sie bis 1940. Am 19. Juni 1940 verbrachten die Nazis Wilhelmine Argast von der Anstalt Hub aus, mit grauen Bussen, an welchen die Scheiben verdunkelt waren, in das Lager Grafeneck.

Hier hatte man Garagen zu Gaskammern umfunktioniert. Wahrscheinlich wurde Wilhelmine Argast in solch einer Gaskammer im Alter von 63 Jahren umgebracht.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Wilhelmine Argast am 28. April 2010 ein Stein vor ihrer Wohnadresse in der Gellertstraße 21 in den Boden eingelassen.

Quellen