Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Der '''Kupferhammer''' in [[Pforzheim]] ist die Umgebung der Einmündung des [[Würm (Fluss)|Würmtals]] in das [[Nagold (Fluss)|Nagoldtal]]. Der Name stammt von einer einst dort befindlichen Hammermühle, in der Kupferwaren produziert wurden. |
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Die [[Gaststätte Kupferhammer (Pforzheim)|Gaststätte Kupferhammer]] ist in einem der historischen Gebäude am Kupferhammer untergebracht. Der Fahrweg ins Würmtal (''[[Am Kupferhammer]]'') wurde 1975 nach dem Kupferhammer benannt und geht nach dem letzten Gebäude in den [[Würmtalweg]] über. |
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Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] stand kurz vor dem Einfluß der Würm in die Nagold die „Herrschaftliche Callert-Mühle“, - eine dem Landesfürsten gehörige Sägemühle, in der Hölzer aus den benachbarten Staatswaldungen verarbeitet wurden. Dieses Sägewerk wurde im Jahre [[1729]] durch Hochwasser zerstört und blieb lange als Ruine liegen. Erst im Jahren [[1775]] erstellten die Inhaber der „privilegierten Pforzheimer Tuchfabrik“ an der gleichen Stelle eine Walkmühle, die im Jahre [[1807]] auf die „Insel“, im Osten der Stadt Pforzheim, verlegt wurde. |
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| ⚫ | In jener Zeit erhielten Wilhelm Wagner aus Durlach und der Buchbinder Euchele aus Pforzheim die Genehmigung, am Zusammenfluß der Nagold und der Würm einen Kupferhammer |
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| ⚫ | Der Kupferhammer hatte damals drei durch Mühlräder betriebene Hämmer verschiedener Größe. Damit wurden Kupferkessel und Kupfergefäße verschiedener Art angefertigt |
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| ⚫ | In jener Zeit erhielten Wilhelm Wagner aus Durlach und der Buchbinder Euchele aus Pforzheim die Genehmigung, am Zusammenfluß der Nagold und der Würm einen Kupferhammer mit Schmelze und Schmiede zu errichten. Das neu erstellte Werk produzierte hauptsächlich Kupferdrähte für die Pforzheimer Industrie. Anfangs der [[1920er|20er Jahre]] des [[19. Jahrhundert]]s ging dann der Kupferhammer in den Besitz des Pforzheimer Handelsmannes [[Karl Theodor Naeher]] über. Dieser baute den Betrieb aus und durch drei Generationen verblieb das Unternehmen im Besitz der Familie Naeher. |
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Am [[Ludwig Auerbach|Auerbach]]-[[Auerbachstein|Denkmal]] bei der Gaststätte Kupferhammer beginnen die drei Schwarzwaldhöhenwege des [[Schwarzwaldverein]]s: [[Westweg]] (Pforzheim – Basel), [[Mittelweg]] (Pforzheim – Waldshut) und [[Ostweg]] (Pforzheim – Schaffhausen). Der Ostweg entlang des Würmhangs führt zum [[Jettenbrunnen]] östlich des [[Bundeswehrdepot]]s. |
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| ⚫ | Der Kupferhammer hatte damals drei durch Mühlräder betriebene Hämmer verschiedener Größe. Damit wurden Kupferkessel und Kupfergefäße verschiedener Art angefertigt. Heute gibt es nur noch wenige dieser alten Gebrauchsgegenstände, denn die meisten sind den Metallsammlungen in den beiden Weltkriegen zum Opfer gefallen. |
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== Nahverkehr == |
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Dort befindet sich heute die Gaststätte [[Kupferhammer (Gaststätte)|Kupferhammer]] mit einem großen [[Biergarten]]. |
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Der Waldweg, ins Würmtal wurde [[1975]] |
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== Quellen == |
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lt. Dr. [[Christoph Timm]] nach dem dort gelegenen früheren [[Kupferhammer]] benannt und wird von der Straße [[Am Kupferhammer]] erschlossen. |
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[[Kategorie:Geschichte (Pforzheim)]] |
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=== Buslinie === |
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=== siehe auch === |
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* [[Jettenbrunnen]] |
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[[Kategorie:Verkehr]] |
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Aktuelle Version vom 12. April 2020, 07:42 Uhr

Der Kupferhammer in Pforzheim ist die Umgebung der Einmündung des Würmtals in das Nagoldtal. Der Name stammt von einer einst dort befindlichen Hammermühle, in der Kupferwaren produziert wurden.
Die Gaststätte Kupferhammer ist in einem der historischen Gebäude am Kupferhammer untergebracht. Der Fahrweg ins Würmtal (Am Kupferhammer) wurde 1975 nach dem Kupferhammer benannt und geht nach dem letzten Gebäude in den Würmtalweg über.
Historische Hammermühle
Im 17. und 18. Jahrhundert stand kurz vor dem Einfluß der Würm in die Nagold die „Herrschaftliche Callert-Mühle“, - eine dem Landesfürsten gehörige Sägemühle, in der Hölzer aus den benachbarten Staatswaldungen verarbeitet wurden. Dieses Sägewerk wurde im Jahre 1729 durch Hochwasser zerstört und blieb lange als Ruine liegen. Erst im Jahren 1775 erstellten die Inhaber der „privilegierten Pforzheimer Tuchfabrik“ an der gleichen Stelle eine Walkmühle, die im Jahre 1807 auf die „Insel“, im Osten der Stadt Pforzheim, verlegt wurde.
In jener Zeit erhielten Wilhelm Wagner aus Durlach und der Buchbinder Euchele aus Pforzheim die Genehmigung, am Zusammenfluß der Nagold und der Würm einen Kupferhammer mit Schmelze und Schmiede zu errichten. Das neu erstellte Werk produzierte hauptsächlich Kupferdrähte für die Pforzheimer Industrie. Anfangs der 20er Jahre des 19. Jahrhunderts ging dann der Kupferhammer in den Besitz des Pforzheimer Handelsmannes Karl Theodor Naeher über. Dieser baute den Betrieb aus und durch drei Generationen verblieb das Unternehmen im Besitz der Familie Naeher. Der Kupferhammer hatte damals drei durch Mühlräder betriebene Hämmer verschiedener Größe. Damit wurden Kupferkessel und Kupfergefäße verschiedener Art angefertigt. Heute gibt es nur noch wenige dieser alten Gebrauchsgegenstände, denn die meisten sind den Metallsammlungen in den beiden Weltkriegen zum Opfer gefallen.
Nahverkehr
Buslinie 3 Richtung Dillweißenstein oder Kupferhammer.
Quellen
- Aus Pforzheim lädt ein, Mai 1955, Oskar Trost