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Aktuelle Version vom 9. Juli 2019, 23:24 Uhr
Herta Gottschalk, geborene Wolff (* 3. August 1900; ermordet 1942 in Auschwitz) war Opfer des Nationalsozialismus.
Leben
Hertha Gottschalk wohnte mit ihrem Ehemann Fritz Gottschal] in der Scharnhorststraße 11 in Pforzheim, 1940 zwangsweise in dem gettoisierten Haus in der Bertholdstraße 4.
Deportation
Am 22. Oktober 1940 wurde Hertha Gottschalk, nach dem Bericht der Augenzeugin Käte Schulz krank auf einer Bahre liegend, aus der Wohnung geholt, mit den anderen 22 jüdischen Hausbewohnern auf einen Lastwagen verladen, zum Güterbahnhof gebracht und ins südfranzösische Internierungslager Gurs und 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo die Nazis sie im selben Jahr ermordeten.
Schicksal der Nachbarn
In dem Artikel Bertholdstraße 4: "Judenhaus" sind die Schicksale der 23 Bewohner des Hauses Bertholdstraße 4 aufgezeichnet.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Herta Gottschalk am 28. Mai 2009 ein Stein vor ihrer Wohnadresse in der Scharnhorststraße 11 in den Boden eingelassen.
Quellen
- Adressbuch Pforzheim
- Gerhard Brändle: „Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim“, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0
Weblinks
- Gedenkseite für ehemalige jüdische Mitbürger auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim