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Hertha Gottschalk: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Herta Gottschalk''', geborene Wolff (geb. [[3. August]] [[1900]], ermordet [[1942]] in Auschwitz) war Opfer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]].
'''Herta Gottschalk''', geborene Wolff (* [[Geburtstag::3. August]] [[Geburtsjahr::1900]]; ermordet [[Todesjahr::1942]] in {{gestorben in|Auschwitz}}) war [[Ist::NS-Opfer|Opfer des Nationalsozialismus]].


==Leben==
==Leben==
Hertha Gottschalk wohnte mit ihrem Ehemann {{Verheiratet mit|Fritz Gottschal}}] in der [[Scharnhorststraße]] 11 in [[Pforzheim]], [[1940]] zwangsweise in dem gettoisierten Haus in der [[Bertholdstraße]] 4.

Hertha Gottschalk wohnte mit ihrem Ehemann Fritz Gottschalk in der [[Scharnhorststraße]] 11 in [[Pforzheim]], [[1940]] zwangsweise in dem gettoisierten Haus in der [[Bertholdstrasse]] 4.


==Deportation==
==Deportation==
Am [[22. Oktober]] 1940 wurde Hertha Gottschalk, nach dem Bericht der Augenzeugin Käte Schulz krank auf einer Bahre liegend, aus der Wohnung geholt, mit den anderen 22 jüdischen Hausbewohnern auf einen Lastwagen verladen, zum Güterbahnhof gebracht und ins südfranzösische [[Internierungslager Gurs]] und [[1942]] ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo die Nazis sie im selben Jahr ermordeten.

Am 22. Oktober 1940 wurde Hertha Gottschalk, nach dem Bericht der Augenzeugin Käte Schulz krank auf einer Bahre liegend, aus der Wohnung geholt, mit den anderen 22 jüdischen Hausbewohnern auf einen Lastwagen verladen, zum Güterbahnhof gebracht und ins südfranzösische Internierungslager Gurs und [[1942]] ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo die Nazis sie im selben Jahr ermordeten.


==Schicksal der Nachbarn==
==Schicksal der Nachbarn==
In dem Artikel ''[[Bertholdstraße 4: "Judenhaus"]]'' sind die Schicksale der 23 Bewohner des Hauses Bertholdstraße 4 aufgezeichnet.

In dem Artikel „Bertholdstraße 4: ’Judenhaus’“ sind die Schicksale der 23 BewohnerInnen des Hauses Berholdstraße 4 aufgezeichnet.


==Erinnerung==
==Erinnerung==
Im Rahmen der Aktion [[Stolpersteine]] wurde für Herta Gottschalk am 28. Mai [[2009]] ein Stein vor ihrer Wohnadresse in der Scharnhorststraße 11 in den Boden eingelassen.


==Quellen==
Im Rahmen der Aktion "[[Stolperstein]]e" wurde für Herta Gottschalk am 28. Mai [[2009]] ein Stein vor ihrer Wohnadresse in der Scharnhorststraße 11 in den Boden eingelassen.
* [[Adressbuch Pforzheim]]
* {{Brändle 1985}}


==Quellen==
== Weblinks ==
* {{Gedenkverzeichnis|G/Gottschalk,_Herta|Herta Gottschalk}}
* Adressbuch Pforzheim
* [[Gerhard Brändle]]: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0


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[[Kategorie:Frau]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:Jude]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]

Aktuelle Version vom 9. Juli 2019, 23:24 Uhr

Herta Gottschalk, geborene Wolff (* 3. August 1900; ermordet 1942 in Auschwitz) war Opfer des Nationalsozialismus.

Leben

Hertha Gottschalk wohnte mit ihrem Ehemann Fritz Gottschal] in der Scharnhorststraße 11 in Pforzheim, 1940 zwangsweise in dem gettoisierten Haus in der Bertholdstraße 4.

Deportation

Am 22. Oktober 1940 wurde Hertha Gottschalk, nach dem Bericht der Augenzeugin Käte Schulz krank auf einer Bahre liegend, aus der Wohnung geholt, mit den anderen 22 jüdischen Hausbewohnern auf einen Lastwagen verladen, zum Güterbahnhof gebracht und ins südfranzösische Internierungslager Gurs und 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo die Nazis sie im selben Jahr ermordeten.

Schicksal der Nachbarn

In dem Artikel Bertholdstraße 4: "Judenhaus" sind die Schicksale der 23 Bewohner des Hauses Bertholdstraße 4 aufgezeichnet.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Herta Gottschalk am 28. Mai 2009 ein Stein vor ihrer Wohnadresse in der Scharnhorststraße 11 in den Boden eingelassen.

Quellen

Weblinks