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Hängsteigweg: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Der '''Hängsteigweg''' ist eine Straße im Nordosten von [[Pforzheim]]. Er zweigt vom [[Alter Göbricher Weg|Alten Göbricher Weg]] ab.
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[[Datei:Hängsteigweg gegen NO.JPG|thumb|Hängsteigweg gegen Nord-Ost]]

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Der Hängsteigweg wurde [[1933]] nach dem Gewann ''Links der Hängsteig'' und ''Rechts der Hängsteig'' benannt.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
[[Datei:01 am Anfang.jpg|thumb|Am Anfang 1932]][[Datei:Hängsteigweg vor 1940.jpg|thumb|Haus im Hängsteigweg vor 1940]]
Die Häuser im Hängsteigweg wurden [[1929]] von der [[Baugenossenschaft Arlinger]] geplant und in den Jahren [[1931]] bis [[1933]] fertig gestellt. Der damalige, in der Vorstandschaft der Baugenossenschaft Mitwirkende und spätere Gemeinderat Hölzle war an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt. Der Architekt war Herr Waldburg.
Die Häuser im Hängsteigweg wurden [[1929]] von der [[Baugenossenschaft Arlinger]] geplant und in den Jahren [[1931]] bis [[1933]] fertig gestellt. Der damalige, in der Vorstandschaft der Baugenossenschaft Mitwirkende und spätere Gemeinderat Hölzle war an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt. Der Architekt war Herr Waldburg.


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:Grundbedingungen:
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:'''a)''' Die Grundstückspreise zwischen 700,-- und 800,-- Reichsmark mussten sofort bezahlt werden. Für die damalige Zeit ein enormer Preis.
:'''a)''' Die Grundstückspreise zwischen 700,-- und 800,-- Reichsmark mussten sofort bezahlt werden. Für die damalige Zeit ein enormer Preis.
:'''b)''' Etwa 400 Stunden Eigenarbeit, pro Bewerber, mussten für den Aushub der Keller geleistet werden. Wer nicht selbst mit anpacken konnte, wegen Verhinderung gleich welcher Art wurde beauftragt, einen anderen Arbeiter, einen Freund oder einen Mann aus dem Familienkreis zu benennen, der für ihn diese schwere Arbeit übernahm.
:'''b)''' Etwa 400 Stunden Eigenarbeit, pro Bewerber, mussten für den Aushub der Keller geleistet werden. Wer nicht selbst mit anpacken konnte, wegen Verhinderung gleich welcher Art, wurde beauftragt, einen anderen Arbeiter, einen Freund oder einen Mann aus dem Familienkreis zu benennen, der für ihn diese schwere Arbeit übernahm.
:'''c)''' Alle Häuser wurden gemeinsam erbaut d.h. jeder stellte seine Arbeitskraft zur Verfügung, um an jedem Haus mitzuarbeiten.
:'''c)''' Alle Häuser wurden gemeinsam erbaut d.h. jeder stellte seine Arbeitskraft zur Verfügung, um an jedem Haus mitzuarbeiten.


Die so entstandenen 11 Doppelhäuser wurden im [[Hotel Hasenmayer|Cafe Hasenmayer]], Aufsicht hatte die Baugenossenschaft , unter den 22 Häuslesbauern verlost, das heißt kein Anwärter wusste vorher, welches Haus ihm gehören wird.
Die so entstandenen 11 Doppelhäuser wurden im [[Hotel Hasenmayer|Cafe Hasenmayer]], Aufsicht hatte die Baugenossenschaft , unter den 22 Häuslesbauern verlost, das heißt kein Anwärter wusste vorher, welches Haus ihm gehören wird.


== Quellen ==
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[[Kategorie:Pforzheim]]
== Weblinks ==
[[Kategorie:Straße]]
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[[Kategorie:Straße (Pforzheim)|Hangsteigweg]]

Aktuelle Version vom 20. Januar 2019, 17:44 Uhr

OpenStreetMap
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Der Hängsteigweg ist eine Straße im Nordosten von Pforzheim. Er zweigt vom Alten Göbricher Weg ab wurde 1933 nach dem Gewann Links der Hängsteig und Rechts der Hängsteig benannt.

Hängsteigweg gegen Nord-Ost
Hängsteigweg gegen Süd-West

Geschichte

Am Anfang 1932
Haus im Hängsteigweg vor 1940

Die Häuser im Hängsteigweg wurden 1929 von der Baugenossenschaft Arlinger geplant und in den Jahren 1931 bis 1933 fertig gestellt. Der damalige, in der Vorstandschaft der Baugenossenschaft Mitwirkende und spätere Gemeinderat Hölzle war an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt. Der Architekt war Herr Waldburg.

Zunächst galt es die Grundstücke an den Mann zu bringen. Nur 22 von den etwa 90 Bewerbern brachten die Voraussetzungen mit, die von der Baugenossenschaft Arlinger gestellt wurden.

Grundbedingungen:
a) Die Grundstückspreise zwischen 700,-- und 800,-- Reichsmark mussten sofort bezahlt werden. Für die damalige Zeit ein enormer Preis.
b) Etwa 400 Stunden Eigenarbeit, pro Bewerber, mussten für den Aushub der Keller geleistet werden. Wer nicht selbst mit anpacken konnte, wegen Verhinderung gleich welcher Art, wurde beauftragt, einen anderen Arbeiter, einen Freund oder einen Mann aus dem Familienkreis zu benennen, der für ihn diese schwere Arbeit übernahm.
c) Alle Häuser wurden gemeinsam erbaut d.h. jeder stellte seine Arbeitskraft zur Verfügung, um an jedem Haus mitzuarbeiten.

Die so entstandenen 11 Doppelhäuser wurden im Cafe Hasenmayer, Aufsicht hatte die Baugenossenschaft , unter den 22 Häuslesbauern verlost, das heißt kein Anwärter wusste vorher, welches Haus ihm gehören wird.

Quellen

  • Auszug aus der Festschrift 75 Jahre Siedlergemeinschaft Pforzheim-Nord, erstellt durch Rudolf Cölsch unter Mitwirkung der Bewohner
  • Ulf Rathje: Die Straßennamen der Stadt Pforzheim – ihre Herkunft und Bedeutung, Verlag der Stadt Pforzheim (1992), ISBN 3-9802822-2-8


Weblinks