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Gündelbach: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Gündelbach''' ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt [[Vaihingen an der Enz]] im [[Landkreis Ludwigsburg]].
'''Gündelbach''' ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt [[Vaihingen an der Enz]] im [[Landkreis Ludwigsburg]].


== Lage ==
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Gündelbach liegt etwa vier Kilometer nördlich von Vaihingen an der [[l 1131|Landesstraße 1131]], im [[Naturpark Stromberg-Heuchelberg]]. Der Ort liegt an der [[Metter]]. In der Flußsenke ist noch ein Hügel einer ehemaligen Burg zu erkennen. Von der [[l 1131|Landesstraße 1131]] zweigt im Dorf beim ehemaligen Gasthaus Lamm die Kreisstraße K 1644 in Richtung Nordwesten nach Häfnerhaslach ab.
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==Der Ort==
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Neben dem Gebäude der Freiwillige Feuerwehr Gündelbach steht ein öffentlich zugänglicher Bücherschrank.

== Geschichte ==
Gündelbach wurde etwa 1100 das erste mal unter dem Namen Grindratbach erwähnt.
Seit der ersten Hälfte [[12. Jahrhundert]] gehörte Gündelbach dem [[Kloster Hirsau]]. Die Ortsherrschaft hatten die [[Grafen von Vaihingen]], verkauften sie jedoch 1277 an das [[Kloster Maulbronn]]. Nach der Aufhebung des Klosters Maulbronn wurde das Dorf dem württembergischen Klosteramt, ab 1806 [[Oberamt Maulbronn]], zugeteilt. 1938 kam es zum [[Landkreis Vaihingen]]. 1972 wurde der Ort nach [[Vaihingen an der Enz]] eingemeindet.

== Wappen ==
Das Dorfwappen zeigt den Kirchenpatron St. Laurentius.
<br> Auf einem Schild am Ortseingang sieht man das Wappen oben drauf stehend.

==Ortschaftsrat==
Wie auch in den anderen Teilorten von [[Vaihingen an der Enz|Vaihingen]] gibt es eine örtliche Verwaltung und einen Ortschaftrat mit Ortsvorsteher. Die Mitglieder des Ortschaftsrats werden genauso wie die Gemeinderäte alle fünf Jahre von den Bürger*innen des jeweiligen Stadtteils gewählt. Er berät die örtliche Verwaltung und kann für alle Angelegenheiten in ihrem Stadtteil Vorschläge machen.

Ortsvorsteher in Gündelbach ist Karl-Heinz Menauer, der [[2024]] vom Gemeinderat gewählt wurde. Sein Vorgänger war sein Vater. Das Amt ist eine ehrenamtliche Tätigkeit.

==Alte Schule==
Das ehemalige Schulhaus ([[Katharinenstraße (Vaihingen)|Katharinenstraße]] 22) wurde 1787 mit einem Klassenzimmer, sowie einer Schulmeisterwohnung im ersten Stock erbaut. Durch den Kauf und Umbau des Nachbarhauses konnte das Schulhaus 1853 um ein zweites Schulzimmer und einer Wohnung für den Lehrgehilfen erweitert werden.
<br>Das komplette Sichtfachwerk wurde [[1950]] verputzt. Nach einer aufwendigen sanierung dient es heute dem Gesangverein als Vereinsheim.

==Weingärtnerhaus==
Das ehemalige Weingärtnerhaus ([[Katharinenstraße (Vaihingen)|Katharinenstraße]] 24), ein zweigeschossiger Putzbau, wurde vermutlich im 18. Jahrhundert erbaut.

Im 19. Jahrhundert wurde im im gemauerten Erdgeschoß ein Ladengeschäft eingebaut und gleichzeitig der bau an der nördlichen Traufseite (Dachfläche mit Dachrinne) in der Flucht der Giebelfront erweitert.

== Sehenswürdigkeiten ==
*Die [[Laurentiuskirche (Gündelbach)|Laurentiuskirche]] ist die historische Ortskirche.
*Das [[Rathaus (Gündelbach)|Rathaus]] ist ein repräsentativer historischer Fachwerkbau.


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2026-09-11 Gündelbach Jugendtreff Eingang.jpg|Jugentreff Gündelbach
2026-09-11 Gündelbach Schild Willkommen.jpg|Schild mit Wappen am Ortseingang
2026-09-11 Gündelbach Feuerwehrhaus.jpg|Freiwillige Feuerwehr Gündelbach
2026-09-11 Gündelbach Katharinenstraße 31.jpg|Fachwerkhaus Katharinenstraße 31
2026-09-11 Gündelbach Alte Schule Katharinenstraße 22.jpg|Stirnseite der Alten Schule, Katharinenstraße 22
2026-09-11 Gündelbach Alte Schule.jpg|Altes Schulhaus - Seitenansicht, Katharinenstraße 22
2026-09-11 Gündelbach Weingärtnerhaus Katharinenstraße 24.jpg|Weingärtnerhaus, Katharinenstraße 24
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== Weblinks ==
* {{commonscat}}
* {{Wikipedia}}
* {{homepage|https://www.vaihingen.de/unsere-stadt/stadtteile/guendelbach}}

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{{Navigationsleiste Stadtteile Vaihingen an der Enz}}
[[Kategorie:Ortschaft]]
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Aktuelle Version vom 13. September 2026, 16:13 Uhr

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OpenStreetMap
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Gündelbach im Kieserschen Forstlagerbuch, 1682
Ortsmitte von Gündelbach mit Laurentiuskirche und Rathaus
Jugendhaus Gündelbach

Gündelbach ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Vaihingen an der Enz im Landkreis Ludwigsburg.

Lage

Gündelbach liegt etwa vier Kilometer nördlich von Vaihingen an der Landesstraße 1131, im Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Der Ort liegt an der Metter. In der Flußsenke ist noch ein Hügel einer ehemaligen Burg zu erkennen. Von der Landesstraße 1131 zweigt im Dorf beim ehemaligen Gasthaus Lamm die Kreisstraße K 1644 in Richtung Nordwesten nach Häfnerhaslach ab.

Der Ort

Das Weindorf mit seinen 1.152 Einwohnern (Stand April 2026) liegt am Fuße des Wachtkopfs. Durch das Dorf fließt die Metter. Im Ort selber findet man zahlreiche, restaurierte Fachwerkhäuser.
Am östlichen Ortsrand befindet sich das Industriegebiet entlang der Reutwiesenstraße, die als Sackgasse in einem Wendehammer endet.

Neben einer Grundschule und einem Kindergarten gibt es nahe beim Sportplatz ein Jugendhaus, das in einem ehemaligen Jugendstil-Wochenendhaus (wurde Ende der 1980er Jahre zurückgebaut). Es handelt sich um ein kleineres Fachwerkhaus in Lehmbauweise, welches von den Jugendlichen unter fachkundiger Beaufsichtigung in Eigenregie renoviert wurde. Neben dem Eingang wurde ein Schild mit der Inschrift "Jugendtreff" angebracht.

Neben dem Gebäude der Freiwillige Feuerwehr Gündelbach steht ein öffentlich zugänglicher Bücherschrank.

Geschichte

Gündelbach wurde etwa 1100 das erste mal unter dem Namen Grindratbach erwähnt.

Seit der ersten Hälfte 12. Jahrhundert gehörte Gündelbach dem Kloster Hirsau. Die Ortsherrschaft hatten die Grafen von Vaihingen, verkauften sie jedoch 1277 an das Kloster Maulbronn. Nach der Aufhebung des Klosters Maulbronn wurde das Dorf dem württembergischen Klosteramt, ab 1806 Oberamt Maulbronn, zugeteilt. 1938 kam es zum Landkreis Vaihingen. 1972 wurde der Ort nach Vaihingen an der Enz eingemeindet.

Wappen

Das Dorfwappen zeigt den Kirchenpatron St. Laurentius.
Auf einem Schild am Ortseingang sieht man das Wappen oben drauf stehend.

Ortschaftsrat

Wie auch in den anderen Teilorten von Vaihingen gibt es eine örtliche Verwaltung und einen Ortschaftrat mit Ortsvorsteher. Die Mitglieder des Ortschaftsrats werden genauso wie die Gemeinderäte alle fünf Jahre von den Bürger*innen des jeweiligen Stadtteils gewählt. Er berät die örtliche Verwaltung und kann für alle Angelegenheiten in ihrem Stadtteil Vorschläge machen.

Ortsvorsteher in Gündelbach ist Karl-Heinz Menauer, der 2024 vom Gemeinderat gewählt wurde. Sein Vorgänger war sein Vater. Das Amt ist eine ehrenamtliche Tätigkeit.

Alte Schule

Das ehemalige Schulhaus (Katharinenstraße 22) wurde 1787 mit einem Klassenzimmer, sowie einer Schulmeisterwohnung im ersten Stock erbaut. Durch den Kauf und Umbau des Nachbarhauses konnte das Schulhaus 1853 um ein zweites Schulzimmer und einer Wohnung für den Lehrgehilfen erweitert werden.
Das komplette Sichtfachwerk wurde 1950 verputzt. Nach einer aufwendigen sanierung dient es heute dem Gesangverein als Vereinsheim.

Weingärtnerhaus

Das ehemalige Weingärtnerhaus (Katharinenstraße 24), ein zweigeschossiger Putzbau, wurde vermutlich im 18. Jahrhundert erbaut.

Im 19. Jahrhundert wurde im im gemauerten Erdgeschoß ein Ladengeschäft eingebaut und gleichzeitig der bau an der nördlichen Traufseite (Dachfläche mit Dachrinne) in der Flucht der Giebelfront erweitert.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Laurentiuskirche ist die historische Ortskirche.
  • Das Rathaus ist ein repräsentativer historischer Fachwerkbau.


Weblinks

Stadtteile der Stadt Vaihingen an der Enz

Aurich, Ensingen, Enzweihingen, Gündelbach, Horrheim, Kleinglattbach, Riet und Roßwag bilden zusammen die Stadt Vaihingen an der Enz.