Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Eckstein: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
M (Diskussion | Beiträge)
K Erinnerung: wikilink: Platz der Synagoge verlinkt
Schmelzle (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(10 dazwischenliegende Versionen von 5 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Bild:080313_PF_Stolpersteine_Eckstein3.jpg|thumb|Die vier "[[Stolpersteine]]"]]
Die '''Familie Eckstein''' war eine deutsche Familie [[jüdisch]]en Glaubens, die seit [[1939]] in [[Pforzheim]] lebte und Opfer des [[Nationalsozialismus]] wurde.
Die Familie '''Eckstein''' war eine deutsche Familie [[jüdisch]]en Glaubens, die seit [[1939]] in [[Pforzheim]] lebte und Opfer des [[Nationalsozialismus]] wurde.


Vater [[Albert Eckstein]] (1891–194?) und Ehefrau [[Felicitas Eckstein]] (1891–194?) sowie die gemeinsamen Kinder [[Lore Eckstein]] (1921–194?) und [[Martin Eckstein]] (*1929) kamen aus Weinheim nach Pforzheim und wohnten im [[Gemeindehaus]] hinter der zerstörten [[Synagoge]] an der [[Zerrennerstraße]].
Vater [[Albert Eckstein|'''Albert''' Eckstein]] (1891–194?) und Ehefrau [[Felicitas Eckstein|'''Felicitas''' Eckstein]] (1891–194?) sowie die gemeinsamen Kinder [[Lore Eckstein|'''Lore''' Eckstein]] (1921–194?) und [[Martin Eckstein|'''Martin''' Eckstein]] (*1929) kamen aus Weinheim nach Pforzheim und wohnten im Gemeindehaus hinter der zerstörten [[Synagoge]] an der [[Zerrennerstraße]].


Albert Eckstein nahm nach der Auswanderung bzw. Flucht der langjährigen Kantoren Sommer und Marx die Aufgaben des Kultusbeamten der [[Jüdische Gemeinde Pforzheim|jüdischen Gemeinde]] wahr.
Albert Eckstein nahm nach der Auswanderung bzw. Flucht der langjährigen Kantoren Sommer und Marx die Aufgaben des Kultusbeamten der [[Jüdische Gemeinde Pforzheim|jüdischen Gemeinde]] wahr.


Alle vier Famlienmitglieder wurden am [[22. Oktober 1940]] deportiert.
Alle vier Familienmitglieder wurden am [[22. Oktober]] [[1940]] deportiert.



== Erinnerung ==
== Erinnerung ==
Zeile 12: Zeile 12:


== Literatur ==
== Literatur ==
* {{Brändle 1985}}
* Gerhard Brändle, ''Die jüdische Mitbürger der Stadt Pforzheim'', Pforzheim, 1985
* Martin Eckstein, Bericht, veröffentlicht in der [[Pforzheimer Zeitung]] vom 22.9.1990
* [[Martin Eckstein]]: Bericht, veröffentlicht in der [[Pforzheimer Zeitung]] vom 22.9.1990
* Edwin Landau, Samuel Schmitt (Hrsg.), Lager in Frankreich, Mannheim, 1991
* Edwin Landau, Samuel Schmitt (Hrsg.): ''Lager in Frankreich'', Mannheim, 1991


== Weblinks ==
* {{Gedenkverzeichnis|E/Eckstein,_Albert|Familie Eckstein}}


{{DEFAULTSORT:Eckstein}}
{{DEFAULTSORT:Eckstein}}
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:Name]]
[[Kategorie:Eckstein]]

Aktuelle Version vom 9. Juli 2019, 23:19 Uhr

Die vier "Stolpersteine"

Die Familie Eckstein war eine deutsche Familie jüdischen Glaubens, die seit 1939 in Pforzheim lebte und Opfer des Nationalsozialismus wurde.

Vater Albert Eckstein (1891–194?) und Ehefrau Felicitas Eckstein (1891–194?) sowie die gemeinsamen Kinder Lore Eckstein (1921–194?) und Martin Eckstein (*1929) kamen aus Weinheim nach Pforzheim und wohnten im Gemeindehaus hinter der zerstörten Synagoge an der Zerrennerstraße.

Albert Eckstein nahm nach der Auswanderung bzw. Flucht der langjährigen Kantoren Sommer und Marx die Aufgaben des Kultusbeamten der jüdischen Gemeinde wahr.

Alle vier Familienmitglieder wurden am 22. Oktober 1940 deportiert.

Erinnerung

2008 wurden am 13. März am Platz der Synagoge an der Zerrennerstraße für die vier Mitglieder der Familie Eckstein sogenannte "Stolpersteine" gesetzt.

Literatur

Weblinks