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Christuskirche (Brötzingen): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Hans Schrödter (geb. 14.7.1872 in Karlsruhe; gest. 8.12.1957 in Hausen vor Wald bei Donaueschingen), Gemälde „Christus mit Maria Magdalena im Hause der Martha“ in der Christuskirche in Pforzheim-Brötzingen.jpg|thumb|„Christus mit Maria Magdalena im Hause der Martha“ in der Christuskirche]] |
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Die '''Christuskirche''' in [[Pforzheim]]-[[Brötzingen]] befindet sich an der [[Westliche|Westlichen Karl-Friedrich-Straße]] 237. |
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Der Turm ist seitlich an den kreuzförmigen Zentralbau angefügt. Außen wurde bei der Christuskirche fast vollständig auf künstlerische Schmuckelemente verzichtet. Am Turmfuß ist eine Christusplastik, die neben dem Hauptportal, die einzigen Verzierungen des Baus sind. |
Der Turm ist seitlich an den kreuzförmigen Zentralbau angefügt. Außen wurde bei der Christuskirche fast vollständig auf künstlerische Schmuckelemente verzichtet. Am Turmfuß ist eine Christusplastik, die neben dem Hauptportal, die einzigen Verzierungen des Baus sind. |
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Am [[2. Mai]] [[1946]] predigte Pastor Martin Niemöller, eine führende Persönlichkeit der "Bekennenden Kirche" und von 1937 bis 1945 im Konzentrationslager, in der völlig überfüllten Christuskirche über die Aufgaben der Kirche in der Gegenwart. |
Am [[2. Mai]] [[1946]] predigte Pastor Martin Niemöller, eine führende Persönlichkeit der "Bekennenden Kirche" und von 1937 bis 1945 im Konzentrationslager, in der völlig überfüllten Christuskirche über die Aufgaben der Kirche in der Gegenwart. |
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[[1985]]-[[1987]] wurde die Kirche innen nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Im Inneren finden cirka 1300 Gottesdienstbesucher Platz. Die Ausstattung stammt von, beziehungsweise folgt dem Konzept des Karlsruher Jugendstilkünstlers Hans Schrödter. Die Ausmalung von Hans Schrödter wurde bei einer Renovierung [[1951]] übermalt, ist aber heute wieder hergestellt. Aus der ehemaligen Pfarrkirche [[St. Martin]] stammt noch das geschnitzte spätgotische |
[[1985]]-[[1987]] wurde die Kirche innen nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Im Inneren finden cirka 1300 Gottesdienstbesucher Platz. Die Ausstattung stammt von, beziehungsweise folgt dem Konzept des Karlsruher Jugendstilkünstlers Hans Schrödter. Die Ausmalung von [[Hans Schrödter]] wurde bei einer Renovierung [[1951]] übermalt, ist aber heute wieder hergestellt. Aus der ehemaligen Pfarrkirche [[St. Martin]] stammt noch das geschnitzte spätgotische Altarkruzifix. Die Orgel der Kirche wurde [[1986]]-[[1987]] erneuert. |
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: {{E-Mail|pfarramt|ev-christusgemeinde-pf.de}} |
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==Quelle== |
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*Christoph Timm, |
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: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4 |
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: Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9 |
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*Zier, Hans-Georg, Geschichte der Stadt Pforzheim, Stuttgart, 1982, S. 279 |
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*Groh, Christian, Das war das 20.Jahrhundert in Pforzheim, Gudensberg-Gleichen, 2000, S. 50 |
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Aktuelle Version vom 4. April 2020, 11:31 Uhr


Die Christuskirche in Pforzheim-Brötzingen befindet sich an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 237.
Beschreibung
Die unter Denkmalschutz stehende Christuskirche gilt als Wahrzeichen von Brötzingen. Die gesamte Anlage, bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und dem Garten, wurden 1909-1912 von Heinrich Henz für die evangelische Kirchengemeinde Brötzingen gebaut.
Der Turm ist seitlich an den kreuzförmigen Zentralbau angefügt. Außen wurde bei der Christuskirche fast vollständig auf künstlerische Schmuckelemente verzichtet. Am Turmfuß ist eine Christusplastik, die neben dem Hauptportal, die einzigen Verzierungen des Baus sind.
1917 wurden die Glocken vom Turm geholt, um das Metall für die Rüstungsproduktion zu verwenden.
Am 2. Mai 1946 predigte Pastor Martin Niemöller, eine führende Persönlichkeit der "Bekennenden Kirche" und von 1937 bis 1945 im Konzentrationslager, in der völlig überfüllten Christuskirche über die Aufgaben der Kirche in der Gegenwart.
1985-1987 wurde die Kirche innen nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Im Inneren finden cirka 1300 Gottesdienstbesucher Platz. Die Ausstattung stammt von, beziehungsweise folgt dem Konzept des Karlsruher Jugendstilkünstlers Hans Schrödter. Die Ausmalung von Hans Schrödter wurde bei einer Renovierung 1951 übermalt, ist aber heute wieder hergestellt. Aus der ehemaligen Pfarrkirche St. Martin stammt noch das geschnitzte spätgotische Altarkruzifix. Die Orgel der Kirche wurde 1986-1987 erneuert.
Das vierstimmige Glockengeläut stammt von 1952.
Adresse Pfarramt
- Evangelisches Pfarrbüro der Christusgemeinde Pforzheim
- Westliche Karl-Friedrich-Straße 237
- 75172 Pforzheim
- (Direkt neben der Christuskirche)
- Telefon: (0 72 31) 44 14 90
- Telefax: (0 72 31) 46 75 09
- E-Mail:
pfarramtDatei:At sign.svgev-christusgemeinde-pf.de
Quelle
- Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4
- Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
- Verlag Regionalkultur
- Zier, Hans-Georg, Geschichte der Stadt Pforzheim, Stuttgart, 1982, S. 279
- Groh, Christian, Das war das 20.Jahrhundert in Pforzheim, Gudensberg-Gleichen, 2000, S. 50
