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Oberamt Neuenbürg: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Ein Anfang (Quelle: Die württembergischen Oberamtsbeschreibungen - Band 41)
 
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Das '''Oberamt Neuenbürg''' war ein württembergischer Verwaltungsbezirk dessen Existenz sich bis Heute in einigen Eigenheiten der aktuellen Verwaltungsstrukturen niederschlägt. Das Oberamt grenzte im Westen, Norden und Osten an [[Baden]].
Das '''Oberamt Neuenbürg''' war ein württembergischer Verwaltungsbezirk mit Sitz in [[Neuenbürg]]. Der Oberamtsbezirk grenzte im Westen, Norden und Osten an [[Baden]]. Das Oberamt Neuenbürg wurde 1934 zum ''Kreis Neuenbürg'', der 1938 dem [[Landkreis Calw]] zugeordnet wurde. Bei der Gemeindereform 1973 kamen einige frühere Oberamtsgemeinden zum neu gebildeten [[Enzkreis]].


== Historie ==
Zum altwürttembergischen Oberamt gehörten die Orte: [[Neuenbürg]], [[Arnbach]], [[Birkenfeld]], [[Calmbach]], [[Conweiler]], [[Dennach]], [[Dobel]], [[Engelsbrand]], [[Feldrennach]], [[Gräfenhausen]], [[Grunbach]], [[Höfen]], [[Kapfenhardt]], [[Langenbrand]], [[Obernhausen]], [[Oberniebelsbach]], [[Ottenhausen]], [[Pfinzweiler]], [[Rudmersbach]], [[Salmbach]], [[Schwann]] und [[Waldrennach]].
Das Amt Neuenbürg wurde 1415 zu einer Obervogtei erhoben mit einem adligen Obervogt und einem bügerlichen Untervogt. 1755 wurde die Obervogtei zum Oberamt. Mit der Erhebung von [[Württemberg]] zum Königreich durch Napoléon Bonaparte und der folgenden Umstrukturierung wächst das Oberamt Neuenbürg nach 1800 um die ehemaligen Oberämter [[Oberamt Liebenzell|Liebenzell]] und [[Oberamt Wildbad|Wildbad]] und das [[Klosteramt Herrenalb]] an.


1934 wurden die Oberämter durch die Reichsverwaltung aufgelöst, aus dem Oberamt Neuenbürg wurde so der ''Kreis Neuenbürg''. Der Kreis Neuenbürg wurde 1938 dem [[Landkreis Calw]] zugeordnet. Ein Teil des ehemaligen Gebiets (einschließlich Neuenbürg) wurde bei der Kreisreform 1973 dem neu geschaffenen [[Enzkreis]] zugeordnet.
Niebelsbach war zu dieser Zeit geteilt. Oberniebelsbach gehörte zum württembergischen Oberamt Neuenbürg, Unterniebelsbach bis 1803 zum Klosteramt Frauenalb, danach zu Baden. Die beiden Ortsteile wurden 1927 zur Gemeinde Niebelsbach zusammengelegt.


== Historie ==
== Amtsbezirk ==
Zum altwürttembergischen Oberamt gehörten die Orte [[Neuenbürg]], [[Arnbach]], [[Birkenfeld]], [[Calmbach]], [[Conweiler]], [[Dennach]], [[Dobel]], [[Engelsbrand]], [[Feldrennach]], [[Gräfenhausen]], [[Grunbach]], [[Höfen]], [[Kapfenhardt]], [[Langenbrand]], [[Obernhausen]], [[Niebelsbach|Oberniebelsbach]], [[Ottenhausen]], [[Pfinzweiler]], [[Rudmersbach]], [[Salmbach]], [[Schwann]] und [[Waldrennach]].
; 1806 : Mit der Erhebung von [[Württemberg]] zum Königreich durch [[Napoléon Bonaparte]] und der folgenden Umstrukturierung wächst das Oberamt Neuenbürg um die ehemaligen Oberämter Liebenzell und Wildbad und dem Klosteramt Herrenalb.


Bis [[1528]] zählten auch die Orte [[Schluttenbach]], [[Oberdietlingen]] sowie die Hälfte von [[Dietlingen]] zum Oberamtsbezirk. Bis [[1806]] gehörten zudem die Orte [[Fünfbronn]] (kam zum [[Oberamt Calw]]), [[Untermutschelbach]] und [[Grünwettersbach]] (kam an [[Baden]]) dazu.
; 1934 : Auflösung der Oberämter durch die Reichsverwaltung; Umbenennung in '''Kreis Neuenbürg'''.

Niebelsbach war zu dieser Zeit geteilt. Oberniebelsbach gehörte zum württembergischen Oberamt Neuenbürg, Unterniebelsbach bis 1803 zum Klosteramt Frauenalb, danach zu Baden. Die beiden Ortsteile wurden 1927 zur Gemeinde Niebelsbach zusammengelegt.


== Einwohner ==
; 1938 : Der Kreis Neuenbürg wird dem [[Landkreis Calw]] zugeordnet.
* 1598 : 720 württembergische Untertanen (ohne Witwen und unverheiratete Söhne)
* 1635 : 745 Untertanen
* 1812 : 19.218 Einwohner
* 1858 : 24.999 Einwohner


== Amtsvorsteher ==
; 1973 : Das Gebiet wird dem neu geschaffenen [[Enzkreis]] zugeordnet.
* 1796–1808: [[Johann Gottlob Christoph von Seeger]]
* 1808–1811: [[Christian Kausler]]
* 1811–1819: [[Ludwig Friedrich Hüttenschmid]]
* 1819–1821: [[Karl Eberhard Bolley]]
* 1822–1834: [[Friedrich Ludwig Hörner]]
* 1834–1841: [[Franz Schöpfer]]
* 1841–1848: [[Carl Friedrich von Leypold]]
* 1848–1857: [[Heinrich Ludwig von Baur]]
* 1857–1866: [[Wilhelm von Bätzner]]
* 1866–1870: [[Karl von Luz]]
* 1870–1877: [[Robert von Gaupp]]
* 1877–1882: [[Heinrich Mahle]]
* 1882–1886: [[Theodor Nestle]]
* 1886–1893: [[Friedrich von Hofmann]]
* 1893–1896: [[Wilhelm Friedrich Maier]]
* 1896–1901: [[Hugo Pfleiderer]]
* 1901–1904: [[Friedrich Kälber]]
* 1904–1913: [[Friedrich Hornung]]
* 1913–1918: [[Eugen Ziegerle]]
* 1919–1920: [[Wilhelm Bullinger]]
* 1920–1924: [[Erwin Wagner]]
* 1924–1938: [[Wilhelm Lempp]]


== Weblinks ==
*{{Wikipedia}}


[[Kategorie:Neuenbürg]]
[[Kategorie:Neuenbürg]]
[[Kategorie:Geschichte]]

Aktuelle Version vom 1. Mai 2020, 11:10 Uhr

Das Oberamt Neuenbürg war ein württembergischer Verwaltungsbezirk mit Sitz in Neuenbürg. Der Oberamtsbezirk grenzte im Westen, Norden und Osten an Baden. Das Oberamt Neuenbürg wurde 1934 zum Kreis Neuenbürg, der 1938 dem Landkreis Calw zugeordnet wurde. Bei der Gemeindereform 1973 kamen einige frühere Oberamtsgemeinden zum neu gebildeten Enzkreis.

Historie

Das Amt Neuenbürg wurde 1415 zu einer Obervogtei erhoben mit einem adligen Obervogt und einem bügerlichen Untervogt. 1755 wurde die Obervogtei zum Oberamt. Mit der Erhebung von Württemberg zum Königreich durch Napoléon Bonaparte und der folgenden Umstrukturierung wächst das Oberamt Neuenbürg nach 1800 um die ehemaligen Oberämter Liebenzell und Wildbad und das Klosteramt Herrenalb an.

1934 wurden die Oberämter durch die Reichsverwaltung aufgelöst, aus dem Oberamt Neuenbürg wurde so der Kreis Neuenbürg. Der Kreis Neuenbürg wurde 1938 dem Landkreis Calw zugeordnet. Ein Teil des ehemaligen Gebiets (einschließlich Neuenbürg) wurde bei der Kreisreform 1973 dem neu geschaffenen Enzkreis zugeordnet.

Amtsbezirk

Zum altwürttembergischen Oberamt gehörten die Orte Neuenbürg, Arnbach, Birkenfeld, Calmbach, Conweiler, Dennach, Dobel, Engelsbrand, Feldrennach, Gräfenhausen, Grunbach, Höfen, Kapfenhardt, Langenbrand, Obernhausen, Oberniebelsbach, Ottenhausen, Pfinzweiler, Rudmersbach, Salmbach, Schwann und Waldrennach.

Bis 1528 zählten auch die Orte Schluttenbach, Oberdietlingen sowie die Hälfte von Dietlingen zum Oberamtsbezirk. Bis 1806 gehörten zudem die Orte Fünfbronn (kam zum Oberamt Calw), Untermutschelbach und Grünwettersbach (kam an Baden) dazu.

Niebelsbach war zu dieser Zeit geteilt. Oberniebelsbach gehörte zum württembergischen Oberamt Neuenbürg, Unterniebelsbach bis 1803 zum Klosteramt Frauenalb, danach zu Baden. Die beiden Ortsteile wurden 1927 zur Gemeinde Niebelsbach zusammengelegt.

Einwohner

  • 1598 : 720 württembergische Untertanen (ohne Witwen und unverheiratete Söhne)
  • 1635 : 745 Untertanen
  • 1812 : 19.218 Einwohner
  • 1858 : 24.999 Einwohner

Amtsvorsteher

Weblinks