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[[Bild:Kräheneckspiele Löffelstielzchen 7 06.jpg|thumb|Die Schildmauer der Burg Kräheneck während der Kräheneckspiele 2008]] |
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| ⚫ | Die '''Burg Kräheneck''' befindet sich im [[Pforzheim]]er Stadtteil [[Dillweißenstein]] oberhalb der [[Burg Rabeneck]] und des Schlosswegs. Sie wurde im [[11. Jahrhundert]] durch die [[Herren von Weißenstein]] erbaut. Die Entfernung zur tieferliegenden [[Burg]] Rabeneck beträgt etwa 800 Meter Luftlinie. Vermutlich war Kräheneck ein nicht vollendeter Verteidigungsbau für Rabeneck. Diese Vermutung wird durch die Tatsache erhärtet, dass Kräheneck keine Wirtschaftsgebäude hatte. |
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Die heutige Ansicht ist geprägt von einer monumentalen Schildmauer der ein Graben vorgelagert ist. Die bis zu zehn Meter hohe und bis knapp vier Meter breite Mauer ist aus gehämmerten roten Sandsteinquadern aufgebaut. Im abgewinkelten Teil der Mauer im nördlichen Bereich ist eine Kammer mit einer Schießscharte und einer Wendeltreppe erhalten. Reste eines südlichen Gegenstücks sind mehr zu erahnen. |
Die heutige Ansicht ist geprägt von einer monumentalen Schildmauer der ein Graben vorgelagert ist. Die bis zu zehn Meter hohe und bis knapp vier Meter breite Mauer ist aus gehämmerten roten Sandsteinquadern aufgebaut. Im abgewinkelten Teil der Mauer im nördlichen Bereich ist eine Kammer mit einer Schießscharte und einer Wendeltreppe erhalten. Reste eines südlichen Gegenstücks sind mehr zu erahnen. |
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Seitlich des Halsgrabens ist eine auffällige Stufung an der die Steine für die Mauer gebrochen wurden. |
Seitlich des Halsgrabens ist eine auffällige Stufung, an der die Steine für die Mauer gebrochen wurden. |
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: Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9 |
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* [http://www.Burgenwelt.de/kraeheneck/index.htm Burg Kräheneck bei Burgenwelt.de] |
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Aktuelle Version vom 24. April 2020, 13:38 Uhr


Die Burg Kräheneck befindet sich im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein oberhalb der Burg Rabeneck und des Schlosswegs. Sie wurde im 11. Jahrhundert durch die Herren von Weißenstein erbaut. Die Entfernung zur tieferliegenden Burg Rabeneck beträgt etwa 800 Meter Luftlinie. Vermutlich war Kräheneck ein nicht vollendeter Verteidigungsbau für Rabeneck. Diese Vermutung wird durch die Tatsache erhärtet, dass Kräheneck keine Wirtschaftsgebäude hatte.
Die heutige Ansicht ist geprägt von einer monumentalen Schildmauer der ein Graben vorgelagert ist. Die bis zu zehn Meter hohe und bis knapp vier Meter breite Mauer ist aus gehämmerten roten Sandsteinquadern aufgebaut. Im abgewinkelten Teil der Mauer im nördlichen Bereich ist eine Kammer mit einer Schießscharte und einer Wendeltreppe erhalten. Reste eines südlichen Gegenstücks sind mehr zu erahnen.
Seitlich des Halsgrabens ist eine auffällige Stufung, an der die Steine für die Mauer gebrochen wurden.
Die mittelalterliche Wehranlage wurde 1883 erstmals renoviert. Die letzte Renovierung war in Jahr 1972.
Im Verzeichnis der Baudenkmäler des Amtsbezirks Pforzheim von 1936 ist die Kräheneck schon als Baudenkmal verzeichnet.
1928 wurden die ersten Burgfestspiele dort veranstaltet und bis 1939 mehrfach wiederholt. Diese Tradition wird seit einigen Jahren im Frühsommer von Vereinen wiederbelebt. 2008 fanden die dritten Kräheneck-Sommerspiele der Neuzeit statt.
Quelle
- Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
- Verlag Regionalkultur
