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St. Martin (Brötzingen): Unterschied zwischen den Versionen
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Die ältesten Bauteile sind der spätgotische Chor und die Sakristei von circa [[1500]]. [[1765]]-[[1767]] wurde dann der Turm und [[1770]] das Langhaus anstelle des abgerissenen Vorgängerbaus erstellt. |
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Die Kirche wurde [[1938]] profaniert und diente anschließend als Werkstatt. |
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Vom Vorgängerbau wurde vor dem Abriss eine Zeichnung angefertigt. Demnach stand dort eine romanische Basilika, die vermutlich vor [[1200]] entstand. Fundamente dieser Basilika wurden [[1938]] bei Ausgrabungen im Kircheninneren gefunden. Noch erhalten ist ein Teil der ursprünglichen Fresken, die kurz nach 1500 entstanden sein müssen. Vermutlich wurden sie schon [[1550]]-[[1560]] zur Reformationszeit übertüncht. [[1966]] wurden die Freskenreste freigelegt und restauriert. |
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Aus der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s stammt der noch erhaltene Taufstein. Das ebenfalls erhaltene spätgotische Altarkruzifix ist [[1912]] in die [[Christuskirche (Brötzingen)|Christuskirche]] gebracht worden. Im Innenraum ist gibt es eine dreiseitig umlaufende Empore. |
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Seit [[1974]] ist die Kirche ein Bestandteil des Stadtmuseums. |
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*[[Christoph Timm]], |
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: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4 |
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: Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9 |
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:Verlag Regionalkultur |
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[[Kategorie:Kirchengebäude]] |
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[[Kategorie:Baudenkmal]] |
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Aktuelle Version vom 4. April 2020, 11:39 Uhr




Die ehemalige Pfarrkirche St. Martin in Brötzingen gehört heute zum Stadtmuseum.
Die ältesten Bauteile sind der spätgotische Chor und die Sakristei von circa 1500. 1765-1767 wurde dann der Turm und 1770 das Langhaus anstelle des abgerissenen Vorgängerbaus erstellt. Die Kirche wurde 1938 profaniert und diente anschließend als Werkstatt.
Vom Vorgängerbau wurde vor dem Abriss eine Zeichnung angefertigt. Demnach stand dort eine romanische Basilika, die vermutlich vor 1200 entstand. Fundamente dieser Basilika wurden 1938 bei Ausgrabungen im Kircheninneren gefunden. Noch erhalten ist ein Teil der ursprünglichen Fresken, die kurz nach 1500 entstanden sein müssen. Vermutlich wurden sie schon 1550-1560 zur Reformationszeit übertüncht. 1966 wurden die Freskenreste freigelegt und restauriert.
Aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt der noch erhaltene Taufstein. Das ebenfalls erhaltene spätgotische Altarkruzifix ist 1912 in die Christuskirche gebracht worden. Im Innenraum ist gibt es eine dreiseitig umlaufende Empore.
Seit 1974 ist die Kirche ein Bestandteil des Stadtmuseums.
Quelle
- Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4
- Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
- Verlag Regionalkultur
