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Oskar Jäger: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Oskar Jäger''' (* [[Geburtstag::6. September]] [[Geburtsjahr::1902]] in {{Geboren in|Hohenwart}}; † [[Todestag::9. September]][[Todesjahr::1977]] in {{gestorben in|Pforzheim}}) war [[Ist::Ingenieur|Elektroingenieur]] und [[Ist::Unternehmer]] in [[Tätig in::Pforzheim]].
'''Oskar Jäger'''
(* [[Geburtstag::6. September]]
[[Geburtsjahr::1902]] in
{{Geboren in|Hohenwart}};
† [[Todestag::9. September]]
[[Todesjahr::1977]] in
{{gestorben in|Pforzheim}})
war ein [[Ist::Ingenieur|Elektroingenieur]] und Unternehmer
in Pforzheim.


== Leben ==
Aufgewachsen in Hohenwart als Sohn der Ida Elisabeth Jäger, geb. Eßwein und des Ferdinand Jäger (1874-1956<ref>PZ vom 05,04,1956 Seite 7</ref>), dem Gastwirtspaar der ''Post'' <ref>PZ vom 06.11.1951 Seite 4</ref> und der Gaststätte Hirsch <ref>PZ vom 10.09.1994 Seite13</ref>, besuchte er die Oberrealschule und studierte Elektrotechnik.
Nach dem Studium war er technischer Leiter der ''Rheinelektra''<ref>PZ vom 21.2.2004</ref>. Danach eröffnete er in Pforzheim ein Geschäft, in dem er vor allem Nachtstromspeicherherde anbot.
Aufgewachsen in Hohenwart als Sohn von Ida Elisabeth Jäger geb. Eßwein und Ferdinand Jäger (1874-1956<ref>PZ vom 05,04,1956 Seite 7</ref>), dem Gastwirtspaar der ''Post'' <ref>PZ vom 06.11.1951 Seite 4</ref> und der Gaststätte Hirsch <ref>PZ vom 10.09.1994 Seite13</ref>, besuchte Oskar Jäger die [[Oberrealschule Pforzheim|Oberrealschule]] und studierte Elektrotechnik. Nach dem Studium war er Technischer Leiter der ''Rheinelektra''<ref>PZ vom 21.2.2004</ref>. Danach eröffnete er in Pforzheim ein Geschäft, in dem er vor allem Nachtstromspeicheröfen anbot.
Während des zweiten Weltkrieges war er Funker bei der Wehrmacht. Nach Kriegsende nahm er wieder sein Geschäft in Pforzheim auf.
Während des Zweiten Weltkrieges war er als Funker bei der Wehrmacht.


1950 pachteten [[Farben-Haas]] und Elektro-Jäger zusammen das Trümmergrundstück von Bäckermeister Kurz an der Lammstraße/Ecke Westliche, um dort bis 1955 in einer Doppelbaracke die Geschäfte wieder aufzunehmen.
Nach Kriegsende nahm Oskar Jäger sein Geschäft in Pforzheim wieder auf. 1950 pachteten [[Farben-Haas]] und Elektro-Jäger zusammen das Trümmergrundstück von Bäckermeister Kurz an der Lammstraße/Ecke Westliche, um dort bis 1955 in einer Doppelbaracke die Geschäfte wieder aufzunehmen. Er lies 1955 die [[Westliche]] 24 als Wohn- und Geschäftshaus wieder aufbauen, daran anschließend, auf einem der letzten Trümmergrundstücke der Innenstadt nach dem Zweiten Weltkrieg, in den Jahren 1958/59 die [[Jägerpassage]] errichten, die 1960 eingeweiht wurde<ref>PZ vom 28.07.1960</ref>. Für den Bau verkaufte er elterliche Äcker, das Wohnhaus seiner Frau und legte noch die Einnahmen aus Patenten dazu<ref>PZ vom 21.02.2004. Seite 44</ref>.


Die Firma Elektro-Jäger, deren Inhaber er war, wurde anlässlich des Umzugs von der zuvor im [[Blumenhofbau]] ansässigen Firma Radio-Freytag übernommen.
Er lies 1955 die [[Westliche]] 24 als Wohn- und Geschäftshaus wieder aufbauen, daran anschließend, auf einem der letzten Trümmergrundstücke der Innenstadt nach dem 2. Weltkrieg, in den Jahren 1958/59 die [[Jägerpassage]] errichten, die 1960 eingeweiht wurde.<ref>PZ vom 28.07.1960</ref>.
Für den Bau verkaufte er elterliche Äcker, das Wohnhaus seiner Frau und legte noch die Einnahmen aus Patenten dazu<ref>PZ vom 21.02.2004. Seite 44</ref>.

Die Firma Elektro Jäger, deren Inhaber er war, wurde anlässlich des Umzug von der zuvor im [[Blumenhofbau]] ansässigen Firma Radio Freytag übernommen.


== Familie ==
== Familie ==
1931 heiratete er Emmele<ref>Nachruf in der PZ vom 13.09.1977 Seite11</ref> . Sie hatten zwei Töchter Doris und Christel (verh. Csataljal) und zwei Enkel, Frank und Fernand<ref>Traueranzeige in der PZ vom 12.09.1977 Seite 9</ref>.
1931 heiratete er Emmele<ref>Nachruf in der PZ vom 13.09.1977 Seite11</ref>. Sie hatten zwei Töchter, Doris und Christel (verh. Csataljal) und zwei Enkel, Frank und Fernand<ref>Traueranzeige in der PZ vom 12.09.1977 Seite 9</ref>. Zunächst Christel, dann Fernand leiteten die Jägerpassage als Vermieter, bis sie 2023 an die [[Stadtbau GmbH Pforzheim|Stadtbau]] verkauft wurde.
Zunächst Christel, dann Fernand leiteten die Jägerpassage als Vermieter, bis sie 2023 an die [[Stadtbau GmbH Pforzheim|Stadtbau]] verkauft wurde.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references />
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[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Ingenieur]]
[[Kategorie:Ingenieur]]
[[Kategorie:Unternehmer]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]

Aktuelle Version vom 30. März 2024, 19:19 Uhr

Oskar Jäger (* 6. September 1902 in Hohenwart; † 9. September1977 in Pforzheim) war Elektroingenieur und Unternehmer in Pforzheim.

Leben

Aufgewachsen in Hohenwart als Sohn von Ida Elisabeth Jäger geb. Eßwein und Ferdinand Jäger (1874-1956[1]), dem Gastwirtspaar der Post [2] und der Gaststätte Hirsch [3], besuchte Oskar Jäger die Oberrealschule und studierte Elektrotechnik. Nach dem Studium war er Technischer Leiter der Rheinelektra[4]. Danach eröffnete er in Pforzheim ein Geschäft, in dem er vor allem Nachtstromspeicheröfen anbot. Während des Zweiten Weltkrieges war er als Funker bei der Wehrmacht.

Nach Kriegsende nahm Oskar Jäger sein Geschäft in Pforzheim wieder auf. 1950 pachteten Farben-Haas und Elektro-Jäger zusammen das Trümmergrundstück von Bäckermeister Kurz an der Lammstraße/Ecke Westliche, um dort bis 1955 in einer Doppelbaracke die Geschäfte wieder aufzunehmen. Er lies 1955 die Westliche 24 als Wohn- und Geschäftshaus wieder aufbauen, daran anschließend, auf einem der letzten Trümmergrundstücke der Innenstadt nach dem Zweiten Weltkrieg, in den Jahren 1958/59 die Jägerpassage errichten, die 1960 eingeweiht wurde[5]. Für den Bau verkaufte er elterliche Äcker, das Wohnhaus seiner Frau und legte noch die Einnahmen aus Patenten dazu[6].

Die Firma Elektro-Jäger, deren Inhaber er war, wurde anlässlich des Umzugs von der zuvor im Blumenhofbau ansässigen Firma Radio-Freytag übernommen.

Familie

1931 heiratete er Emmele[7]. Sie hatten zwei Töchter, Doris und Christel (verh. Csataljal) und zwei Enkel, Frank und Fernand[8]. Zunächst Christel, dann Fernand leiteten die Jägerpassage als Vermieter, bis sie 2023 an die Stadtbau verkauft wurde.

Einzelnachweise

  1. PZ vom 05,04,1956 Seite 7
  2. PZ vom 06.11.1951 Seite 4
  3. PZ vom 10.09.1994 Seite13
  4. PZ vom 21.2.2004
  5. PZ vom 28.07.1960
  6. PZ vom 21.02.2004. Seite 44
  7. Nachruf in der PZ vom 13.09.1977 Seite11
  8. Traueranzeige in der PZ vom 12.09.1977 Seite 9