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Felix Gastpar: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Felix Gastpar''' (* [[Geburtstag::5. März]] [[Geburtsjahr::1591]] in {{Geboren in|Großbottwar}}; † [[Todestag::8. August]] [[Todesjahr::1635]] in {{Gestorben in|Ötisheim}}) war [[Ist::Pfarrer]] in [[Tätig in::Bad Liebenzell|LIebenzell]] und [[Tätig in::Ötisheim]].
'''Felix Gastpar''' (* [[Geburtstag::5. März]] [[Geburtsjahr::1591]] in {{Geboren in|Großbottwar}}; † [[Todestag::8. August]] [[Todesjahr::1635]] in {{Gestorben in|Ötisheim}}) war [[Ist::Pfarrer]] in [[Tätig in::Bad Liebenzell|Liebenzell]] und [[Tätig in::Ötisheim]].


Er immatrikulierte sich 1611 in Tübingen, wurde 1617 Pfarrer in Ostheim, kam 1620 nach Heumaden, 1626 nach Liebenzell und 1635 nach Ötisheim. Er war gleichzeitig Spezialsuperintendent der Diözese Maulbronn. Gastbar folgte in Ötisheim dem im März 1635 verstorbenen [[Johann Heinrich Röslin]] im Amt, starb aber („nach ausgestandenen großen Drangsalen“) noch im selben Jahr. In den Wirren des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], die mglw. auch schuld an seinem frühen Tod waren, wurde nach Gastpars Tod für einige Jahre von Maulbronner Mönchen wieder katholisch in Ötisheim gepredigt, bevor 1644 mit der Versorgung durch den Dürrmenzer Pfarrer wieder evangelisch gepredigt wurde. Ein eigener Ortspfarrer zog erst wieder 1650 mit [[Zacharias Martini]] auf.
Er immatrikulierte sich 1611 in Tübingen, wurde 1617 Pfarrer in Ostheim, kam 1620 nach Heumaden, 1626 nach Liebenzell und 1635 nach Ötisheim. Er war gleichzeitig Spezialsuperintendent der Diözese Maulbronn. Gastbar folgte in Ötisheim dem im März 1635 verstorbenen [[Johann Heinrich Röslin]] im Amt, starb aber („nach ausgestandenen großen Drangsalen“) noch im selben Jahr. In den Wirren des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], die mglw. auch schuld an seinem frühen Tod waren, wurde nach Gastpars Tod für einige Jahre von Maulbronner Mönchen wieder katholisch in Ötisheim gepredigt, bevor 1644 mit der Versorgung durch den Dürrmenzer Pfarrer wieder evangelisch gepredigt wurde. Ein eigener Ortspfarrer zog erst wieder 1650 mit [[Zacharias Martini]] auf.


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Gastpar heiratete [[Heirat::1617]] {{verheiratet mit|Anna Maria Hitzler}}, Tochter eines Sulzbacher Amtsschreibers. Die Ehe blieb kinderlos und sie starb 1619. Er heiratete dann in zweiter Ehe [[Heirat (2)::1620]] in Tübingen [[Verheiratet mit (2)::Euphrosyna Faber]], die Tochter eines Tübinger Hofgerichtsassessors. Der Ehe entstammten vier in Heumaden geborene Kinder.


== Weblinks ==
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Aktuelle Version vom 24. Juli 2019, 12:13 Uhr

Felix Gastpar (* 5. März 1591 in Großbottwar; † 8. August 1635 in Ötisheim) war Pfarrer in Liebenzell und Ötisheim.

Er immatrikulierte sich 1611 in Tübingen, wurde 1617 Pfarrer in Ostheim, kam 1620 nach Heumaden, 1626 nach Liebenzell und 1635 nach Ötisheim. Er war gleichzeitig Spezialsuperintendent der Diözese Maulbronn. Gastbar folgte in Ötisheim dem im März 1635 verstorbenen Johann Heinrich Röslin im Amt, starb aber („nach ausgestandenen großen Drangsalen“) noch im selben Jahr. In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, die mglw. auch schuld an seinem frühen Tod waren, wurde nach Gastpars Tod für einige Jahre von Maulbronner Mönchen wieder katholisch in Ötisheim gepredigt, bevor 1644 mit der Versorgung durch den Dürrmenzer Pfarrer wieder evangelisch gepredigt wurde. Ein eigener Ortspfarrer zog erst wieder 1650 mit Zacharias Martini auf.

Gastpar heiratete 1617 Anna Maria Hitzler, Tochter eines Sulzbacher Amtsschreibers. Die Ehe blieb kinderlos und sie starb 1619. Er heiratete dann in zweiter Ehe 1620 in Tübingen Euphrosyna Faber, die Tochter eines Tübinger Hofgerichtsassessors. Der Ehe entstammten vier in Heumaden geborene Kinder.

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