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'''Frithjof Rodi''' (* [[Geburtstag::1. April]] [[Geburtsjahr::1930]] in {{geboren in|Pforzheim}}, † [[Todestag::27. Oktober]] [[Todesjahr::2025]] in {{gestorben in|Bochum}}<ref>[https://web.archive.org/web/20251215182622/https://www.pe.ruhr-uni-bochum.de/index.html.de ''Die Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft trauert um Prof. em. Dr. Frithjof Rodi''], Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft, Ruhr Universität Bochum <small>(archivierte Version mit Stand vom 15. Dezember 2025)</small></ref>) war ein in Bochum lebender [[Ist::Schriftsteller]] und [[Ist::Kategorie:Hochschullehrer|Professor]] für Philosophie. |
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Frithjof Rodi war der Enkelsohn von [[Eugen Rodi]], dem Mitbegründer der Schmuckfirma [[ROWI Präzisionstechnik GmbH|Rodi & Wienenberger]]. Seine Eltern waren Max Theodor Rodi und Martha Luise<ref>Tony Redding: "Bombing Germany: The Final Phase: The Destruction of Pforzheim and the Closing Months of Bomber Command's War" Barnsley 2015, S. 165, 185, 206-297.</ref> geb. Lichtenfels. Die beiden hatten insgesamt fünf Kinder, neben Frithjof u.a. noch die Söhne Max<ref>Tony Redding: "Bombing Germany: The Final Phase: The Destruction of Pforzheim and the Closing Months of Bomber Command's War" Barnsley 2015, S. 207, 281.</ref> und Peter<ref>Tony Redding: "Bombing Germany: The Final Phase: The Destruction of Pforzheim and the Closing Months of Bomber Command's War" Barnsley 2015, S. 349.</ref> |
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Er war Schüler am [[Reuchlin-Gymnasium]] und erlebte den [[Luftangriff auf Pforzheim]] am 23. Februar [[1945]] mit. Seine Kindheit und Jugend von [[1933]] bis [[1950]] schildert er in seinem [[2006]] erschienenen autobiographischen Buch ''Das Haus auf dem Hügel'' (siehe unten). |
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Von 1950 an begann Frithjof Rodi in [[Tübingen]] das Studium von Philosophie, Deutsch, Geschichte und Englisch. Nach Promotion und verschiedenen Auslandsaufenthalten habilitierte er im Fach Philosophie. Von 1970 bis zu seiner Emeritierung 1993 war er als Professor für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Während dieser Zeit und danach erschienen von ihm eine Reihe philosophischer Fachpublikationen. |
Von 1950 an begann Frithjof Rodi in [[Tübingen]] das Studium von Philosophie, Deutsch, Geschichte und Englisch. Nach Promotion und verschiedenen Auslandsaufenthalten habilitierte er im Fach Philosophie. Von 1970 bis zu seiner Emeritierung 1993 war er als Professor für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Während dieser Zeit und danach erschienen von ihm eine Reihe philosophischer Fachpublikationen. |
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Aktuelle Version vom 1. April 2026, 10:35 Uhr

Frithjof Rodi (* 1. April 1930 in Pforzheim, † 27. Oktober 2025 in Bochum[1]) war ein in Bochum lebender Schriftsteller und Professor für Philosophie.
Familie
Frithjof Rodi war der Enkelsohn von Eugen Rodi, dem Mitbegründer der Schmuckfirma Rodi & Wienenberger. Seine Eltern waren Max Theodor Rodi und Martha Luise[2] geb. Lichtenfels. Die beiden hatten insgesamt fünf Kinder, neben Frithjof u.a. noch die Söhne Max[3] und Peter[4]
Leben und Wirken
Frithjof Rodi wuchs in seinem Elternhaus an der Spichernstraße 36a im Rodviertel auf, das die Eltern 1937, zwei Jahre vor Kriegsausbruch, erworben hatten.
Er war Schüler am Reuchlin-Gymnasium und erlebte den Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 mit. Seine Kindheit und Jugend von 1933 bis 1950 schildert er in seinem 2006 erschienenen autobiographischen Buch Das Haus auf dem Hügel (siehe unten).
Von 1950 an begann Frithjof Rodi in Tübingen das Studium von Philosophie, Deutsch, Geschichte und Englisch. Nach Promotion und verschiedenen Auslandsaufenthalten habilitierte er im Fach Philosophie. Von 1970 bis zu seiner Emeritierung 1993 war er als Professor für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Während dieser Zeit und danach erschienen von ihm eine Reihe philosophischer Fachpublikationen.
Am 20. Juni 1962 heiratete er Eva Maria Manevalt († 1993). Sie hatten vier Kinder: Peter († 1989), Annekatrin, Sebastian und Philipp.[5]
Literatur
- Frithjof Rodi: Das Haus auf dem Hügel. Eine Jugend am Rande des Kraters. Würzburg, 2006, ISBN 3-8260-3350-7
- Frithjof Rodi: Das strukturierte Ganze. Studien zum Werk von Wilhelm Dilthey. Weilerswist, 2003, ISBN 3-934730-62-0
Quellen
- Blick aufs Schicksal der Geburtsstadt gerichtet, Online-Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 19. Dezember 2006 (nicht mehr online verfügbar)
Einzelnachweise
- ↑ Die Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft trauert um Prof. em. Dr. Frithjof Rodi, Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft, Ruhr Universität Bochum (archivierte Version mit Stand vom 15. Dezember 2025)
- ↑ Tony Redding: "Bombing Germany: The Final Phase: The Destruction of Pforzheim and the Closing Months of Bomber Command's War" Barnsley 2015, S. 165, 185, 206-297.
- ↑ Tony Redding: "Bombing Germany: The Final Phase: The Destruction of Pforzheim and the Closing Months of Bomber Command's War" Barnsley 2015, S. 207, 281.
- ↑ Tony Redding: "Bombing Germany: The Final Phase: The Destruction of Pforzheim and the Closing Months of Bomber Command's War" Barnsley 2015, S. 349.
- ↑ https://prabook.com/web/frithjof.rodi/252615