Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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'''Alexandra Ripalo''' (* [[Geburtstag::13. Mai]] [[Geburtsjahr::1918]] in Krisjka/Urkaine; † [[Todestag::20. Februar]] [[Todesjahr::1945]] in |
'''Alexandra Ripalo''' (* [[Geburtstag::13. Mai]] [[Geburtsjahr::1918]] in {{Geboren in|Krisjka}}/Urkaine; † [[Todestag::20. Februar]] [[Todesjahr::1945]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war [[Ist (unverlinkt)::Zwangsarbeiterin]] in Pforzheim und [[Ist::NS-Opfer|Opfer der Nationalsozialisten]]. |
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Wann Alexandra Ripalo nach Pforzheim verschleppt wurde, ist unbekannt. Sie war katholisch, ledig und als Küchenmädchen in einem Haushalt in der Jahnstraße 10, wahrscheinlich im "[[Ketterers Braustüble|Braustüble]]" der [[Brauerei Ketterer]], beschäftigt. Sie starb laut Beerdigungsbuch des [[Friedhof]]s "Auf der Höhe" in Pforzheim-[[Brötzingen]] an "Militärtuberkulose". Ihr Grab befindet sich auf dem [[Friedhof Brötzingen|Brötzinger Friedhof]] auf dem Feld 8; dort sind weitere 31 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter begraben. |
Wann Alexandra Ripalo nach Pforzheim verschleppt wurde, ist unbekannt. Sie war katholisch, ledig und als Küchenmädchen in einem Haushalt in der Jahnstraße 10, wahrscheinlich im "[[Ketterers Braustüble|Braustüble]]" der [[Brauerei Ketterer]], beschäftigt. Sie starb laut Beerdigungsbuch des [[Friedhof]]s "Auf der Höhe" in Pforzheim-[[Brötzingen]] an "Militärtuberkulose". Ihr Grab befindet sich auf dem [[Friedhof Brötzingen|Brötzinger Friedhof]] auf dem Feld 8; dort sind weitere 31 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter begraben. |
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Aktuelle Version vom 8. Juli 2019, 23:11 Uhr
Alexandra Ripalo (* 13. Mai 1918 in Krisjka/Urkaine; † 20. Februar 1945 in Pforzheim) war Zwangsarbeiterin in Pforzheim und Opfer der Nationalsozialisten.
Wann Alexandra Ripalo nach Pforzheim verschleppt wurde, ist unbekannt. Sie war katholisch, ledig und als Küchenmädchen in einem Haushalt in der Jahnstraße 10, wahrscheinlich im "Braustüble" der Brauerei Ketterer, beschäftigt. Sie starb laut Beerdigungsbuch des Friedhofs "Auf der Höhe" in Pforzheim-Brötzingen an "Militärtuberkulose". Ihr Grab befindet sich auf dem Brötzinger Friedhof auf dem Feld 8; dort sind weitere 31 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter begraben.
Erinnerung
Gedenktafel
Seit dem 9. März 1985 befindet sich dort auf Anregung der Friedensinitiative eine Gedenktafel:
- MIT JEDEM VERGESSEN STERBEN DIE TOTEN EIN ZWEITES MAL
- NACH DEM ÜBERFALL NAZI-DEUTSCHLANDS AUF POLEN UND DIE SOWJETUNION
- WURDEN ETWA 70 FRAUEN UND MÄNNER AUS DIESEN LÄNDERN ZUR ZWANGS-
- ARBEIT IN DIE PFORZHEIMER RÜSTUNGSINDUSTRIE VERSCHLEPPT. SIE MUSSTEN
- WAFFEN HERSTELLEN, DIE TOD UND VERWÜSTUNG ÜBER IHRE LÄNDER BRACH-
- TEN. 32 MÄNNER UND FRAUEN SOWIE KINDER, DIE ERST IN PFORZHEIM GE-
- BOREN WURDEN, STARBEN AN UNTERERNÄHRUNG, ENTKRÄFTUNG, MISSHANDLUNG
- ODER HEIMWEH. SIE SIND HIER BEGRABEN.
- LASST NICHT DEN GERINGEN IN SCHANDE DAVONGEHEN (PSALM 74 VERS 21)
"Stolperstein"
Seit dem 13. März 2008 erinnert ein sogenannter Stolperstein vor der Jahnstraße 10 an Alexandra Ripalo.
Literatur
- Hans-Peter Becht: Der "Arbeitseinsatz" von Kriegsgefangenen und "ausländischen Zivilarbeiter" in Pforzheim 1949 - 1945, Ein Rekonstruktionsversuch, in: Riblet-Buchmann, Roger: Unerwartete Begegnung, Als junger "Fremdarbeiter" in Pforzheim, Sigmaringen, 1993 ISBN 3-7995-4167-5, S. 65 ff.
- Gerhard Brändle, Artikelfolge zum Thema Zwangsarbeit, in: Pforzheimer Zeitung 14./15. 6. 1991
- Christian Haller: Der "Ausländereinsatz" in Pforzheim während des zweiten Weltkrieges, Ubstadt-Weiher, 2004
- Pforzheimer Kurier vom 11. 3. 1985
- Pforzheimer Zeitung vom 11. 3. 1985