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Hugo Kuppenheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Hugo Kuppenheim (hebräisch: הוגו קוּפֵּנהַיים) (geb. 18.11.1872; gest. 13.8.1938) war ein jüdischer Schmuckfabrikant in Pforzheim.
[[Datei:Clara Thekla Kuppenheim geb. Katz (20.6.1879-26.5.1912) und Hugo Kuppenheim (הוּגוֹ קוּפֵּנהַיים) (geb. 18.11.1872; gest. 13.8.1938).jpg|thumb| ]]


'''Hugo Kuppenheim''' (hebräisch: הוּגוֹ קוּפֵּנהַיים) (* [[Geburtstag::18. November]] [[Geburtsjahr::1872]] {{Geboren in|Pforzheim}}; † [[Todestag::13. August]] [[Todesjahr::1938]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war ein [[Tätig in::Pforzheim]]er [[Ist::Schmuckfabrikant]]. Er war Vorstand der [[Louis Kuppenheim GmbH]]. Er nahm sich während der nationalsozialistischen [[Ist::NS-Opfer|Judenverfolgung]] das Leben.


== Beschreibung ==
Er erwarb 1905 die Villa an der Wilferdinger Straße 6. Er war ein Sohn von Louis Kuppenheim (2.8.1824-19.1.1889) und Berta Kuppenheim geb. Levinger (21.11.1839-2.1.1926) . Am 13.8.1938 beging er Selbstmord. <ref>Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 587</ref>
Er war ein Sohn des jüdischen Firmengründers [[Louis Kuppenheim (1824-1889)|Louis Kuppenheim]]. Er war dreimal verheiratet:<br>
* [[Verheiratet mit::Clara Thekla Kuppenheim]] geb. Katz (20.6.1879-26.5.1912).<ref>https://www.geni.com/people/Clara-Kuppenheim/6000000023906662321</ref> Aus dieser Ehe wurde die Tochter [[Lotte Kuppenheim|Lotte]] geboren.
* [[Verheiratet mit (2)::Ilse Kuppenheim]] geb. Dressler (13.12.1893-24.12.1980)<ref>https://www.geni.com/people/Ilse-Kuppenheim/6000000023906486074</ref>
* [[Verheiratet mit (3)::Anita Kuppenheim]] geb. Melms (geb. 1897). Aus dieser Ehe wurde der Sohn [[Gerhard Alexander Kuppenheim (später: Gerald Cunningham)|Gerhard Alexander]] geboren.

== Geschichte ==
Er erwarb von einem Bauunternehmer die [[Villa Hugo Kuppenheim, Wilferdinger Straße 6|Villa an der Wilferdinger Straße 6]]. Hugo meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst im 1. Weltkrieg und wurde mit dem Eisernen Kreuz, dem Ritterkreuz, dem Fürstlich Lippe-Detmolder Ehrenkreuz für heldenmütige Tat bzw. der Badischen Verdienstmedaille ausgezeichnet.<ref>Hans Georg Zier: ''Geschichte der Stadt Pforzheim: von den Anfängen bis 1945'', Theiss, 1982, S. 337</ref> Wegen der „Judenverfolgung“ <ref>Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 587</ref> beging er am 13.8.1938 Selbstmord. Hugo Kuppenheim soll seine Auszeichnungen aus dem Weltkrieg so auf den Tisch gelegt haben, dass derjenige, der seine Leiche fand, diese sehen musste.

== Einzelnachweise ==
<references/>

== Quellen ==
* https://www.geni.com/people/Hugo-Kuppenheim/6000000023906480079
*[https://www.pforzheim.de/stadt/stadtgeschichte/gedenken/juedische-buerger/glossar-ansicht.html?tx_glossary2_glossary%5Bglossary%5D=509&tx_glossary2_glossary%5Baction%5D=show&cHash=49ba4057f7d79127003a7739facf5a2d Eintrag Hugo Kuppenheim in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim]

{{DEFAULTSORT:Kuppenheim, Hugo}}
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Kuppenheim]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:Jude]]
[[Kategorie:Schmuckfabrikant]]
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes]]

Aktuelle Version vom 3. Dezember 2020, 11:33 Uhr

Hugo Kuppenheim (hebräisch: הוּגוֹ קוּפֵּנהַיים) (* 18. November 1872 Pforzheim; † 13. August 1938 in Pforzheim) war ein Pforzheimer Schmuckfabrikant. Er war Vorstand der Louis Kuppenheim GmbH. Er nahm sich während der nationalsozialistischen Judenverfolgung das Leben.

Beschreibung

Er war ein Sohn des jüdischen Firmengründers Louis Kuppenheim. Er war dreimal verheiratet:

Geschichte

Er erwarb von einem Bauunternehmer die Villa an der Wilferdinger Straße 6. Hugo meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst im 1. Weltkrieg und wurde mit dem Eisernen Kreuz, dem Ritterkreuz, dem Fürstlich Lippe-Detmolder Ehrenkreuz für heldenmütige Tat bzw. der Badischen Verdienstmedaille ausgezeichnet.[3] Wegen der „Judenverfolgung“ [4] beging er am 13.8.1938 Selbstmord. Hugo Kuppenheim soll seine Auszeichnungen aus dem Weltkrieg so auf den Tisch gelegt haben, dass derjenige, der seine Leiche fand, diese sehen musste.

Einzelnachweise

  1. https://www.geni.com/people/Clara-Kuppenheim/6000000023906662321
  2. https://www.geni.com/people/Ilse-Kuppenheim/6000000023906486074
  3. Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim: von den Anfängen bis 1945, Theiss, 1982, S. 337
  4. Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 587

Quellen