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Fischpass: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:Fischpass.jpg|thumb|Der Fischpass an der [[Dillweißenstein]]er [[Bogenbrücke]]]]
Der '''Fischpass''' an der [[Weißenstein|Weißensteiner]] [[Bogenbrücke]] ist eine im Jahr [[2000]] erstellte Fischtreppe.
Der '''Fischpass''' an der [[Weißenstein|Weißensteiner]] [[Bogenbrücke]] ist eine im Jahr [[2000]] erstellte Fischtreppe.
Die zweit höchste Fischtreppe Deutschlands ist in einer halbjährigen Bauzeit entstanden. Der Wasserfall an der Bogenbrücke wurde mit einer serpentienenförmigen Umgehung versehen. Ein künstlicher Bach, der natürliche Bedingungen bietet, wurde neben der [[Nagold (Fluss)|Nagold]] angelegt um acht Meter Höhe zu überbrücken.
Die zweit höchste Fischtreppe Deutschlands ist in einer halbjährigen Bauzeit entstanden. Der Wasserfall an der Bogenbrücke wurde mit einer serpentienenförmigen Umgehung versehen. Ein künstlicher Bach, der natürliche Bedingungen bietet, wurde neben der [[Nagold (Fluss)|Nagold]] angelegt um acht Meter Höhe zu überbrücken.


Treibende Kraft diese Unternehmens war der [[Fischclub Pforzheim 1875 e.V.]], der die Verwiklichung ihrer Idee als 125 jähriges Vereinsjubiläum plante und feierte. Das Bauwerk in [[Dillweißenstein]] hat 400 000 Deutsche Mark gekostet, von denen das [[Regierungspräsidium]] Karlsruhe 150 000 übernahm. Neben vielen Spenden war auch die Stadt [[Pforzheim]] beteiligt. Zum Aufbau der Treppe waren 160 Tonnen Beton und 1500 Tonnen Rotsandstein aus dem [[Würm (Fluss)|Würmtal]] verwendet. Das Bett wurde mut Substrat aus der Nagold aufgefüllt.
Treibende Kraft diese Unternehmens war der [[Fischclub Pforzheim 1875 e.V.]], der die Verwiklichung ihrer Idee als 125 jähriges Vereinsjubiläum plante und feierte. Das Bauwerk in [[Dillweißenstein]] hat 400.000 Deutsche Mark gekostet, von denen das [[Regierungspräsidium]] Karlsruhe 150.000 DM übernahm. Neben vielen Spenden war auch die Stadt [[Pforzheim]] beteiligt. Zum Aufbau der Treppe waren 160 Tonnen Beton und 1.500 Tonnen Rotsandstein aus dem [[Würm (Fluss)|Würmtal]] verwendet. Das Bett wurde mit Substrat aus der Nagold aufgefüllt.


Neben den Fischen wird vielen Kleinlebewesen, wie Schnecken, Insektenlarven, Krebstieren und Hohltieren eine wesentliche Lebensraumerweiterung geboten.
Neben den Fischen wird vielen Kleinlebewesen, wie Schnecken, Insektenlarven, Krebstieren und Hohltieren eine wesentliche Lebensraumerweiterung geboten.

Aktuelle Version vom 19. November 2009, 20:18 Uhr

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Der Fischpass an der Dillweißensteiner Bogenbrücke

Der Fischpass an der Weißensteiner Bogenbrücke ist eine im Jahr 2000 erstellte Fischtreppe. Die zweit höchste Fischtreppe Deutschlands ist in einer halbjährigen Bauzeit entstanden. Der Wasserfall an der Bogenbrücke wurde mit einer serpentienenförmigen Umgehung versehen. Ein künstlicher Bach, der natürliche Bedingungen bietet, wurde neben der Nagold angelegt um acht Meter Höhe zu überbrücken.

Treibende Kraft diese Unternehmens war der Fischclub Pforzheim 1875 e.V., der die Verwiklichung ihrer Idee als 125 jähriges Vereinsjubiläum plante und feierte. Das Bauwerk in Dillweißenstein hat 400.000 Deutsche Mark gekostet, von denen das Regierungspräsidium Karlsruhe 150.000 DM übernahm. Neben vielen Spenden war auch die Stadt Pforzheim beteiligt. Zum Aufbau der Treppe waren 160 Tonnen Beton und 1.500 Tonnen Rotsandstein aus dem Würmtal verwendet. Das Bett wurde mit Substrat aus der Nagold aufgefüllt.

Neben den Fischen wird vielen Kleinlebewesen, wie Schnecken, Insektenlarven, Krebstieren und Hohltieren eine wesentliche Lebensraumerweiterung geboten.