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'''Ernst Moser''' (* [[Geburtstag::24. September]] [[Geburtsjahr::1931]] in {{geboren in|Grafenhausen bei Lahr}}; † [[Todestag::15. Juli]] [[Todesjahr::2025]] in {{Gestorben in|Neuenburg am Rhein}}) war von 1973 bis 1981 [[Ist::Pfarrer]] der [[Herz-Jesu-Kirche (Pforzheim)|Herz-Jesu-Kirche]] in [[Tätig in::Pforzheim]]. |
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== Leben == |
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Ernst Moser wurde am 24. September 1931 in Grafenhausen bei Lahr im Schwarzwald geboren. Die Grundlagen seines christlichen Glaubens erfuhr er im Elternhaus, wo er in einfachen Verhältnissen mit drei Geschwistern seine Kindheit verlebte und aufwuchs. |
Ernst Moser wurde am 24. September 1931 in Grafenhausen bei Lahr im Schwarzwald geboren. Die Grundlagen seines christlichen Glaubens erfuhr er im Elternhaus in Grafenhausen, wo er in einfachen Verhältnissen mit drei Geschwistern seine Kindheit verlebte und aufwuchs. |
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Am 2. Juni 1957 wurde Ernst Moser von Erzbischof Eugen Seiterich in St. Peter im Schwarzwald zum Priester geweiht. Seine Kaplansjahre verbrachte er in Dossenheim bei Heidelberg und in Mannheim. Am 27. Dezember 1964 übernahm er |
Er besuchte die Heimschule Lender in Sasbach bei Achern und legte dort 1952 das Abitur ab. Anschließend studierte er Katholische Theologie in Freiburg und München. Am 2. Juni 1957 wurde Ernst Moser von Erzbischof Dr. Eugen Seiterich in St. Peter im Schwarzwald zum Priester geweiht. Seine Vikars- und Kaplansjahre verbrachte er von 1957 bis 1964 in Endingen am Kaiserstuhl, in Dossenheim bei Heidelberg und in Mannheim an St. Josef. Am 27. Dezember 1964 übernahm er seine erste Pfarrstelle in Renchen und wirkte im Landkapitel Achern als Schuldekan. Im September 1973 wechselte er als Pfarrer an die Herz-Jesu-Kirche in Pforzheim und wirkte dort zugleich als Schuldekan im [[Katholisches Dekanat Pforzheim|Dekanat Pforzheim]]. |
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1981 wurde Ernst Moser Pfarrer und Kurseelsorger in St. Peter in Badenweiler (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). Von 1982 bis 2002 stand er außerdem als Dekan dem Dekanat Neuenburg vor. Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer und Dekan war er von 1982 bis 2007 Vorsitzender des Veronikawerkes für die Pfarrhaushälterinnen in der Erzdiözese Freiburg mit der zugehörigen Reha-Klinik St. Marien in Bad Bellingen. Darüber hinaus wirkte er als Geistlicher Beirat im Bereich der Kur- und Tourismuspastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt. In besonderer Weise engagierte er sich in der Caritasarbeit: Zunächst war er Vorsitzender des Caritasverbandes Müllheim, später des neu gegründeten Caritasverbandes für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. |
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Nach seinem Weggang 1981 übernahm Ernst Moser die katholische Pfarrgemeinde in Badenweiler (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). 2002 trat er in den Ruhestand. Am 19. Januar 2011 überreichte Landrätin Dorothea Störr-Ritter das Bundesverdienstkreuz an Monsignore Ernst Moser als Anerkennung seines Wirkens im kirchlich-staatlichen Bereich. |
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2002 trat Ernst Moser in den Ruhestand, den er in Neuenburg am Rhein verbrachte. Dort brachte er sich über viele Jahre hinweg mit seinen Erfahrungen in das kirchliche Leben der Seelsorgeeinheit Neuenburg und später der größeren Seelsorgeeinheit Markgräflerland ein. Für sein kirchliches und soziales Wirken wurde er mehrfach geehrt. Erzbischof Dr. Oskar Saier ernannte ihn zum Geistlichen Rat, Papst Benedikt XVI. verlieh ihm den päpstlichen Ehrentitel eines Monsignore. Für sein Engagement in der Caritasarbeit erhielt er das Goldene Caritas-Ehrenzeichen. Am 19. Januar 2011 überreichte Landrätin Dorothea Störr-Ritter das Bundesverdienstkreuz an Ernst Moser als Anerkennung seines Wirkens im kirchlich-staatlichen Bereich. |
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== Quellen == |
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* Pforzheimer Zeitung: ''Pfarrer-Einführung in der Herz-Jesu-Kirche.'' Ausgabe vom 10. Mai 1974. |
* Pforzheimer Zeitung: ''Pfarrer-Einführung in der Herz-Jesu-Kirche.'' Ausgabe vom 10. Mai 1974. |
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* Badische Zeitung: ''Froh, dem Ruf Gottes gefolgt zu sein. Monsignore und Geistlicher Rat Ernst Moser feierte sein Diamantenes Priesterjubiläum. Er war 20 Jahre lang Dekan in Neuenburg.'' Ausgabe vom 8. Juni 2017. |
* Badische Zeitung: ''Froh, dem Ruf Gottes gefolgt zu sein. Monsignore und Geistlicher Rat Ernst Moser feierte sein Diamantenes Priesterjubiläum. Er war 20 Jahre lang Dekan in Neuenburg.'' Ausgabe vom 8. Juni 2017. |
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* Badische Zeitung: ''Nachruf: Monsignore Ernst Moser aus Grafenhausen lebte seinen Glauben bis ins hohe Alter.'' Ausgabe vom 23. Juli 2025. |
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* [https://www.se-markgraeflerland.de/gottesdienst-gebet/pfarrbriefe-marktplatz-archiv/detail/nachricht/id/226441-monsignore-ernst-moser/?cb-id=12218978 ''Monsignore Ernst Moser verstarb am 15. Juli 2025''] (nicht mehr online verfügbar), Webpräsenz der Seelsorgeeinheit Markgräflerland |
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Aktuelle Version vom 28. September 2026, 10:34 Uhr
Ernst Moser (* 24. September 1931 in Grafenhausen bei Lahr; † 15. Juli 2025 in Neuenburg am Rhein) war von 1973 bis 1981 Pfarrer der Herz-Jesu-Kirche in Pforzheim.
Leben
Ernst Moser wurde am 24. September 1931 in Grafenhausen bei Lahr im Schwarzwald geboren. Die Grundlagen seines christlichen Glaubens erfuhr er im Elternhaus in Grafenhausen, wo er in einfachen Verhältnissen mit drei Geschwistern seine Kindheit verlebte und aufwuchs.
Er besuchte die Heimschule Lender in Sasbach bei Achern und legte dort 1952 das Abitur ab. Anschließend studierte er Katholische Theologie in Freiburg und München. Am 2. Juni 1957 wurde Ernst Moser von Erzbischof Dr. Eugen Seiterich in St. Peter im Schwarzwald zum Priester geweiht. Seine Vikars- und Kaplansjahre verbrachte er von 1957 bis 1964 in Endingen am Kaiserstuhl, in Dossenheim bei Heidelberg und in Mannheim an St. Josef. Am 27. Dezember 1964 übernahm er seine erste Pfarrstelle in Renchen und wirkte im Landkapitel Achern als Schuldekan. Im September 1973 wechselte er als Pfarrer an die Herz-Jesu-Kirche in Pforzheim und wirkte dort zugleich als Schuldekan im Dekanat Pforzheim.
1981 wurde Ernst Moser Pfarrer und Kurseelsorger in St. Peter in Badenweiler (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). Von 1982 bis 2002 stand er außerdem als Dekan dem Dekanat Neuenburg vor. Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer und Dekan war er von 1982 bis 2007 Vorsitzender des Veronikawerkes für die Pfarrhaushälterinnen in der Erzdiözese Freiburg mit der zugehörigen Reha-Klinik St. Marien in Bad Bellingen. Darüber hinaus wirkte er als Geistlicher Beirat im Bereich der Kur- und Tourismuspastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt. In besonderer Weise engagierte er sich in der Caritasarbeit: Zunächst war er Vorsitzender des Caritasverbandes Müllheim, später des neu gegründeten Caritasverbandes für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.
2002 trat Ernst Moser in den Ruhestand, den er in Neuenburg am Rhein verbrachte. Dort brachte er sich über viele Jahre hinweg mit seinen Erfahrungen in das kirchliche Leben der Seelsorgeeinheit Neuenburg und später der größeren Seelsorgeeinheit Markgräflerland ein. Für sein kirchliches und soziales Wirken wurde er mehrfach geehrt. Erzbischof Dr. Oskar Saier ernannte ihn zum Geistlichen Rat, Papst Benedikt XVI. verlieh ihm den päpstlichen Ehrentitel eines Monsignore. Für sein Engagement in der Caritasarbeit erhielt er das Goldene Caritas-Ehrenzeichen. Am 19. Januar 2011 überreichte Landrätin Dorothea Störr-Ritter das Bundesverdienstkreuz an Ernst Moser als Anerkennung seines Wirkens im kirchlich-staatlichen Bereich.
Quellen
- Pforzheimer Zeitung: Pfarrer-Einführung in der Herz-Jesu-Kirche. Ausgabe vom 10. Mai 1974.
- Badische Zeitung: Froh, dem Ruf Gottes gefolgt zu sein. Monsignore und Geistlicher Rat Ernst Moser feierte sein Diamantenes Priesterjubiläum. Er war 20 Jahre lang Dekan in Neuenburg. Ausgabe vom 8. Juni 2017.
- Badische Zeitung: Nachruf: Monsignore Ernst Moser aus Grafenhausen lebte seinen Glauben bis ins hohe Alter. Ausgabe vom 23. Juli 2025.
- Monsignore Ernst Moser verstarb am 15. Juli 2025 (nicht mehr online verfügbar), Webpräsenz der Seelsorgeeinheit Markgräflerland
| Vorgänger Kurt Karl Kaiser |
Pfarrer der Herz-Jesu-Kirche 1973 – 1981 |
Nachfolger Eugen Dannenberger |