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[[Datei:Arthur Knopf (geb. 25.11.1879 in Międzychód; gest. 29.10.1963 in Basel), Porträtfoto.jpg|thumb| ]] |
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'''Arthur Knopf''' (* [[Geburtstag::25. November]] [[Geburtsjahr::1879]] in {{Geboren in|Birnbaum}}, Provinz Posen [heute Międzychód, Polen]; † [[Todestag::29. Oktober]] [[Todesjahr::1963]] in {{Gestorben in|Basel}})<ref>https://www.geni.com/people/Arthur-Knopf/6000000072604365835</ref> war [[Ist::Jude|jüdischer]] [[Ist::Kaufmann]] in Freiburg im Breisgau und in der Schweiz. |
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Er war der einzige Sohn des jüdischen Kaufmanns [[Sally Simon Knopf]] und hatte mehrere Schwestern, darunter die Konzertsängerin [[Betty Knopf]], die ab 1927 wegen ihrer psychischen Verfasssung in einer Heilanstalt lebte. Arthur Knopf kam 1938 ins KZ Dachau, konnte aber 1939 zusammen mit den übrigen Schwestern in die Schweiz flüchten, wo die Knopf-Warenhäuser weiterhin bestanden. Schwester Betty blieb in Deutschland zurück und wurde 1940 in Grafeneck ermordet. |
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Arthur Knopf (geb. 25.11.1879 in Międzychód; gest. 29.10.1963 in Basel)<ref>https://www.geni.com/people/Arthur-Knopf/6000000072604365835</ref> war der Bruder der in Pforzheim geborenen jüdischen Konzertsängerin [[Betty Knopf]], die ein Pforzheimer Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung wurde und die „[[Scho’a]]“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust) nicht überlebt hat. Bis zu Ihrer Einweisung in die Heilanstalt Illenau lebte Betty Knopf bei ihren Eltern in Freiburg, zuletzt bei der Mutter Rebekka Knopf. Arthur war der Bruder von Flora Schwarz; Antonie Toni Herz; Betty Knopf; Elsa Jacobson; Jeanette Jenny Friesner und Irma Rügländer (1'Levy). Als einziger Sohn von [[Sally Simon Knopf]] leitete er als Erbe seines Vaters Sally die Knopf AG in der Schweiz. Arthur Knopf kam 1938 ins KZ Dachau, konnte aber 1939 zusammen mit den übrigen Schwestern in die Schweiz flüchten, wo die Knopf-Warenhäuser weiterhin bestanden. Als ob Sally Knopf es geahnt hätte: Seine zwischen 1890 und 1900 gegründeten Filialen in der Schweiz wurden in der NS-Zeit zu Zufluchtsorten seiner Kinder, die alle bis 1939 über die Grenze in die Schweiz flüchten konnten, außer Betty Knopf. |
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== Einzelnachweise == |
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== Weblinks == |
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* [https://www.pforzheim.de/kultur-freizeit/stadtgeschichte/juedische-buerger/glossar-ansicht.html?tx_glossary2_glossary%5Bglossary%5D=474&tx_glossary2_glossary%5Baction%5D=show&cHash=fe76ac10dcf4ac8e4610d6732032fa45 Eintrag Betty Knopf in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim] |
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Aktuelle Version vom 9. Mai 2026, 17:10 Uhr
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Arthur Knopf (* 25. November 1879 in Birnbaum, Provinz Posen [heute Międzychód, Polen]; † 29. Oktober 1963 in Basel)[1] war jüdischer Kaufmann in Freiburg im Breisgau und in der Schweiz.
Er war der einzige Sohn des jüdischen Kaufmanns Sally Simon Knopf und hatte mehrere Schwestern, darunter die Konzertsängerin Betty Knopf, die ab 1927 wegen ihrer psychischen Verfasssung in einer Heilanstalt lebte. Arthur Knopf kam 1938 ins KZ Dachau, konnte aber 1939 zusammen mit den übrigen Schwestern in die Schweiz flüchten, wo die Knopf-Warenhäuser weiterhin bestanden. Schwester Betty blieb in Deutschland zurück und wurde 1940 in Grafeneck ermordet.