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Großglattbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Auf dem Riedberg sind Siedlungsaktivitäten der steinzeitlichen Bandkeramikerkultur feststellbar.


Aus der Römerzeit sind Scherben am Schlossbuckel zu nennen. Möglicherweise sind die Baufundamente bei der Flur [[Weiler auf dem Riedberg]] römischen Ursprungs.
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Großglattbach wurde erstmals [[782]] im [[Lorscher Codex]] als Glatebach genannt. Es liegt an einem Verkehrsknotenpunkt mehrerer alter Römerwege und dürfte wohl zur frühen Frankenzeit aus diesem Anlass angelegt worden sein.

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Nach ständigen Auseinandersetzungen zwischen [[Württemberg]] und der Pfalz wurde das Dorf [[1504]] württembergisch. [[1842]] kam Großglattbach zum Oberamt Vaihingen. [[1971]] im Rahmen der Verwaltungsreform kam Großglattbach zu Mühlacker.

== Wappen ==
Das Wappen von Großglattbach zeigt auf goldenem Hintergrund eine schräg gestellte rote Raute. Es wurde am [[27. April]] [[1956]] verliehen.

== Sehenswürdigkeiten ==
[[File:Großglattbach 07-2016 - panoramio.jpg|thumb|St. Peter in Großglattbach]]
* Die ehemals stark befestigte Wehrkirche [[St. Peter (Großglattbach)|St. Peter]] geht vermutlich auf eine Burg zurück.
* Die [[Markuskirche (Großglattbach)|Markuskirche]] auf dem [[Friedhof Großglattbach]] ist die zweite historische Kirche des Ortes.
* Das [[Rathaus Großglattbach]] stammt aus dem Jahr [[1837]].
* Das [[Back- und Schlachthaus (Großglattbach)|Back- und Schlachthaus]] wurde [[1839]] erbaut.
* [[Alte Kelter (Großglattbach)|Kelter]] und [[Zehntscheune (Großglattbach)|Zehntscheune]] sind Zeugen der landwirtschaftlichen Vergangenheit des Ortes.

== Weblinks ==
{{Commonscat}}
*{{Wikipedia}}

[[Kategorie:Ortschaft]]
[[Kategorie:Mühlacker]]
[[Kategorie:Großglattbach|!]]
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Mühlacker}}

Aktuelle Version vom 12. April 2026, 20:06 Uhr

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Wappen von Großglattbach

Großglattbach ist ein Teilort von Mühlacker im Enzkreis.

Geschichte

Datei:Großglattbach, Mühlacker, Andreas Kieser.png
Großglattbach im Kieserschen Forstlagerbuch 1682

Auf dem Riedberg sind Siedlungsaktivitäten der steinzeitlichen Bandkeramikerkultur feststellbar.

Aus der Römerzeit sind Scherben am Schlossbuckel zu nennen. Möglicherweise sind die Baufundamente bei der Flur Weiler auf dem Riedberg römischen Ursprungs.

Großglattbach wurde erstmals 782 im Lorscher Codex als Glatebach genannt. Es liegt an einem Verkehrsknotenpunkt mehrerer alter Römerwege und dürfte wohl zur frühen Frankenzeit aus diesem Anlass angelegt worden sein.

Im 9. Jahrhundert waren Teile von Glattbach im Besitz des Kloster Weißenburg, die Pfarrkirche St. Peter und die etwas außerhalb des Ortes liegende ältere Kirche St. Markus. Aus dem Jahr 1082 ist verbrieft, daß das Kloster Reichenau hier Besitztümer erhielt. Im 12. Jahrhundert ist Glattbach im Schenkungsbuch des Klosters Hirsau erwähnt. 1103 wird erstmals ein Angehöriger eines Ortsadels erwähnt, welche wohl Gefolgsleute der Grafen von Calw gewesen waren. Die Burg dürfte damals wohl auf dem Schlossbuckel gelegen haben. Größere Besitztümer im 13. und 14. Jahrhundert hatten die Zisterzienserabteien Herrenalb und ab 1243 Kloster Maulbronn. Im 14. Jahrhundert gelang der ganze Ort in den Besitz von Maulbronn.

Nach ständigen Auseinandersetzungen zwischen Württemberg und der Pfalz wurde das Dorf 1504 württembergisch. 1842 kam Großglattbach zum Oberamt Vaihingen. 1971 im Rahmen der Verwaltungsreform kam Großglattbach zu Mühlacker.

Wappen

Das Wappen von Großglattbach zeigt auf goldenem Hintergrund eine schräg gestellte rote Raute. Es wurde am 27. April 1956 verliehen.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Großglattbach 07-2016 - panoramio.jpg
St. Peter in Großglattbach

Weblinks

 Commons: Großglattbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Der Stadtteil Dürrmenz sowie die Teilorte Enzberg, Großglattbach, Lienzingen, Lomersheim und Mühlhausen (Enz) bilden zusammen die große Kreisstadt Mühlacker.