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Großglattbach wurde erstmals [[782]] im [[Lorscher Codex]] als Glatebach genannt. Es liegt an einem Verkehrsknotenpunkt mehrerer alter Römerwege und dürfte wohl zur frühen Frankenzeit aus diesem Anlass angelegt worden sein. |
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Im 9. Jahrhundert waren Teile von Glattbach im Besitz des Kloster Weißenburg, die [[St. Peter (Großglattbach)|Pfarrkirche St. Peter]] und die etwas außerhalb des Ortes liegende ältere [[Markuskirche (Großglattbach)|Kirche St. Markus]]. Aus dem Jahr [[1082]] ist verbrieft, daß das Kloster Reichenau hier Besitztümer erhielt. Im 12. Jahrhundert ist Glattbach im Schenkungsbuch des [[Kloster Hirsau|Klosters Hirsau]] erwähnt. [[1103]] wird erstmals ein Angehöriger eines Ortsadels erwähnt, welche wohl Gefolgsleute der [[Grafen von Calw]] gewesen waren. Die Burg dürfte damals wohl auf dem Schlossbuckel gelegen haben. Größere Besitztümer im 13. und 14. Jahrhundert hatten die Zisterzienserabteien Herrenalb und ab [[1243]] [[Kloster Maulbronn]]. Im 14. Jahrhundert gelang der ganze Ort in den Besitz von Maulbronn. |
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Nach ständigen Auseinandersetzungen zwischen [[Württemberg]] und der Pfalz wurde das Dorf [[1504]] württembergisch. [[1842]] kam Großglattbach zum Oberamt Vaihingen. [[1971]] im Rahmen der Verwaltungsreform kam Großglattbach zu Mühlacker. |
Nach ständigen Auseinandersetzungen zwischen [[Württemberg]] und der Pfalz wurde das Dorf [[1504]] württembergisch. [[1842]] kam Großglattbach zum Oberamt Vaihingen. [[1971]] im Rahmen der Verwaltungsreform kam Großglattbach zu Mühlacker. |
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* Die ehemals stark befestigte Wehrkirche [[St. Peter (Großglattbach)|St. Peter]] geht vermutlich auf eine Burg zurück. |
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* Die [[Markuskirche (Großglattbach)|Markuskirche]] auf dem [[Friedhof Großglattbach]] ist die zweite historische Kirche des Ortes. |
* Die [[Markuskirche (Großglattbach)|Markuskirche]] auf dem [[Friedhof Großglattbach]] ist die zweite historische Kirche des Ortes. |
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* Das [[Rathaus Großglattbach]] stammt aus dem Jahr [[1837]]. |
* Das [[Rathaus Großglattbach]] stammt aus dem Jahr [[1837]]. |
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Aktuelle Version vom 12. April 2026, 20:06 Uhr

Großglattbach ist ein Teilort von Mühlacker im Enzkreis.
Geschichte
Auf dem Riedberg sind Siedlungsaktivitäten der steinzeitlichen Bandkeramikerkultur feststellbar.
Aus der Römerzeit sind Scherben am Schlossbuckel zu nennen. Möglicherweise sind die Baufundamente bei der Flur Weiler auf dem Riedberg römischen Ursprungs.
Großglattbach wurde erstmals 782 im Lorscher Codex als Glatebach genannt. Es liegt an einem Verkehrsknotenpunkt mehrerer alter Römerwege und dürfte wohl zur frühen Frankenzeit aus diesem Anlass angelegt worden sein.
Im 9. Jahrhundert waren Teile von Glattbach im Besitz des Kloster Weißenburg, die Pfarrkirche St. Peter und die etwas außerhalb des Ortes liegende ältere Kirche St. Markus. Aus dem Jahr 1082 ist verbrieft, daß das Kloster Reichenau hier Besitztümer erhielt. Im 12. Jahrhundert ist Glattbach im Schenkungsbuch des Klosters Hirsau erwähnt. 1103 wird erstmals ein Angehöriger eines Ortsadels erwähnt, welche wohl Gefolgsleute der Grafen von Calw gewesen waren. Die Burg dürfte damals wohl auf dem Schlossbuckel gelegen haben. Größere Besitztümer im 13. und 14. Jahrhundert hatten die Zisterzienserabteien Herrenalb und ab 1243 Kloster Maulbronn. Im 14. Jahrhundert gelang der ganze Ort in den Besitz von Maulbronn.
Nach ständigen Auseinandersetzungen zwischen Württemberg und der Pfalz wurde das Dorf 1504 württembergisch. 1842 kam Großglattbach zum Oberamt Vaihingen. 1971 im Rahmen der Verwaltungsreform kam Großglattbach zu Mühlacker.
Wappen
Das Wappen von Großglattbach zeigt auf goldenem Hintergrund eine schräg gestellte rote Raute. Es wurde am 27. April 1956 verliehen.
Sehenswürdigkeiten
- Die ehemals stark befestigte Wehrkirche St. Peter geht vermutlich auf eine Burg zurück.
- Die Markuskirche auf dem Friedhof Großglattbach ist die zweite historische Kirche des Ortes.
- Das Rathaus Großglattbach stammt aus dem Jahr 1837.
- Das Back- und Schlachthaus wurde 1839 erbaut.
- Kelter und Zehntscheune sind Zeugen der landwirtschaftlichen Vergangenheit des Ortes.
Weblinks
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
