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Das '''Museum Haus der Landsmannschaften''' ist ein Museum im [[Sitz in::Pforzheim]]er [[Stadtteil]] [[Brötzingen]]. |
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Das Museum für die Heimatvertriebenen, Flüchtlinge und Umsiedler aus den deutschen Ostgebieten und den östlichen Siedlungsräumen wurde [[Eröffnet::1989]] in einem restaurierten Bauernhaus von 1760 im [[Stadtmuseum|Museumsareal]] eingerichtet. In zehn Heimatstuben wird das kulturelle und geschichtliche Erbe der ostdeutschen Landsmannschaften sowie die früheren Verbindungen zu [[Pforzheim]] gezeigt. Ein [[Denkmal]] vor dem Museum erinnert an die vielen Toten und von Flucht und Vertreibung Betroffenen. |
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Das Museum zeigt die Besonderheiten der östlichen ehemalig deutschen Kulturlandschaft. Die einzelnen Heimatstuben zeigen Brauchtum geordnet nach den Schwerpunkten Ost- und Westpreußen, Danzig; Nieder- und Oberschlesien; Pommern; Sudetenland; Banater Schwaben; Siebenbürger Sachsen; Deutsche aus Russland. |
Das Museum zeigt die Besonderheiten der östlichen ehemalig deutschen Kulturlandschaft. Die einzelnen Heimatstuben zeigen Brauchtum geordnet nach den Schwerpunkten Ost- und Westpreußen, Danzig; Nieder- und Oberschlesien; Pommern; Sudetenland; Banater Schwaben; Siebenbürger Sachsen; Deutsche aus Russland. |
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== Geschichte == |
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1986 beschloss der Pforzheimer Gemeinderat, den lokal wirkenden Landsmannschaften eine Bleibe zu verschaffen. |
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Nach einer Sanierung für 1,2 Millionen DM wurde das Haus bei einer feierlichen Schlüsselübergabe am 4. September [[1988]] durch OB [[Joachim Becker]] an die damalige Kreisvorsitzende des BdV, [[Ursula Schack]] diesem als Träger übergeben. Dabei wurde auch die Vorarbeit von [[Willi Schack]] gewürdigt. |
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In einer Stellungnahme des zweiten BdV Ortsvorsitzenden Werner Buxa verwies dieser auf die "Charta der Vertriebenen" und dass das Museum kein "Revanchistenschuppen" werde. |
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Pforzheimer Zeitung vom 25.10.1989 |
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Aktuelle Version vom 30. Juni 2023, 14:30 Uhr




Das Museum Haus der Landsmannschaften ist ein Museum im Pforzheimer Stadtteil Brötzingen.
Beschreibung
Das Museum für die Heimatvertriebenen, Flüchtlinge und Umsiedler aus den deutschen Ostgebieten und den östlichen Siedlungsräumen wurde 1989 in einem restaurierten Bauernhaus von 1760 im Museumsareal eingerichtet. In zehn Heimatstuben wird das kulturelle und geschichtliche Erbe der ostdeutschen Landsmannschaften sowie die früheren Verbindungen zu Pforzheim gezeigt. Ein Denkmal vor dem Museum erinnert an die vielen Toten und von Flucht und Vertreibung Betroffenen.
Das Museum zeigt die Besonderheiten der östlichen ehemalig deutschen Kulturlandschaft. Die einzelnen Heimatstuben zeigen Brauchtum geordnet nach den Schwerpunkten Ost- und Westpreußen, Danzig; Nieder- und Oberschlesien; Pommern; Sudetenland; Banater Schwaben; Siebenbürger Sachsen; Deutsche aus Russland.
Geschichte
1986 beschloss der Pforzheimer Gemeinderat, den lokal wirkenden Landsmannschaften eine Bleibe zu verschaffen.
Nach einer Sanierung für 1,2 Millionen DM wurde das Haus bei einer feierlichen Schlüsselübergabe am 4. September 1988 durch OB Joachim Becker an die damalige Kreisvorsitzende des BdV, Ursula Schack diesem als Träger übergeben. Dabei wurde auch die Vorarbeit von Willi Schack gewürdigt.
In einer Stellungnahme des zweiten BdV Ortsvorsitzenden Werner Buxa verwies dieser auf die "Charta der Vertriebenen" und dass das Museum kein "Revanchistenschuppen" werde. [1]
2019 war das Haus noch bei Brötzinger Samstag vertreten.
[2]
Zuletzt wurde über das Haus der Landsmannschaften 2021 im Gemeinderat geredet, als der AfD Gemeinderat Alfred Bamberger forderte, die Mittel des Kommunalen Kinos zu Gunsten des Museums zu kürzen.
[3]
Trägerschaft
Bund der Vertriebenen / Vereinigte Landsmannschaften Kreisverband Pforzheim/Enzkreis
Öffnungszeiten
- jeden Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr
- Führungen nach Vereinbarung
Adresse
- Haus der Landsmannschaften
- Kirchenstraße 9
- 75172 Pforzheim
- Telefon: (0 72 31) 44 19 80
ÖPNV
Weblinks
- Museum Haus der Landsmannschaften auf der Internetpräsenz der Stadt Pforzheim
- Das Haus der Landsmannschaften auf der Internetpräsenz der Stadt Pforzheim --> nicht mehr verfügbar
- Eintrag beim Portal region-nordschwarzwald.com --> nicht mehr verfügbar
Einzelnachweise
- ↑ Pforzheimer Zeitung vom 25.10.1989
- ↑ Brötzinger Samstag bringt Leben in die Fußgängerzone, Online-Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 29.09.2019
- ↑ Gremium bewilligt Zuschüsse: Mittel für Koki, Bildungszentrum, Telefonseelsorge und Aidshilfe, Online-Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 08.12.2021
