Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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'''{{PAGENAME}}''' (Bruno Bader GmbH + Co. KG, Komplementär ist die BADER-Großversand GmbH) ist ein [[Gegründet::1929]] von [[Bruno Bader]] gegründeter [[Ist::Kategorie:Versandhändler|Versandhandel]] mit einem sogenannten Vollsortiment und Sitz in [[Sitz in::Pforzheim]]. Das familiengeführte Unternehmen beschäftigt ca. 1.000 Mitarbeiter (Stand April 2011). |
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== Geschichte == |
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1929 wurde das Unternehmen von [[Bruno Bader]] (1901-1992) in der Uhren- und Schmuckstadt [[Pforzheim]] gegründet. Zunächst wurden nur Schmuck, Armbanduhren, Tafelbesteck und Silberwaren versendet. 1938 hatte der BADER-Katalog bereits 100 Seiten und das Unternehmen 500 Mitarbeiter. Bei dem Bombenangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 wurde die Firma vollständig zerstört und Bruno Bader begann mit zwölf Mitarbeitern neu. 1949 war der wirtschaftliche Stand aus der Zeit vor dem Krieg wieder erreicht. Neben den für Pforzheim typischen Produkten aus der Schmuck- und Goldwarenindustrie kamen weitere Sortimentsbereiche hinzu. 1952 nahm das Unternehmen auch Mode in das Sortiment auf und der erste Katalog mit Bekleidung wurde im Sommer 1953 versandt. 1965 wurden schließlich die beiden Kataloge „BADER Schmuck“ und „BADER Moden“ in einem großen Katalog zusammen gefasst. 1977 gehörte das Unternehmen zu den zehn bedeutendsten Versandhäusern Deutschlands und führte das umfassendste Sortiment modischer Oberbekleidung. |
1929 wurde das Unternehmen von [[Bruno Bader]] (1901-1992) in der Uhren- und Schmuckstadt [[Pforzheim]] gegründet. Zunächst wurden nur Schmuck, Armbanduhren, Tafelbesteck und Silberwaren versendet. 1938 hatte der BADER-Katalog bereits 100 Seiten und das Unternehmen 500 Mitarbeiter. Bei dem Bombenangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 wurde die Firma vollständig zerstört und Bruno Bader begann mit zwölf Mitarbeitern neu. 1949 war der wirtschaftliche Stand aus der Zeit vor dem Krieg wieder erreicht. Neben den für Pforzheim typischen Produkten aus der Schmuck- und Goldwarenindustrie kamen weitere Sortimentsbereiche hinzu. 1952 nahm das Unternehmen auch Mode in das Sortiment auf und der erste Katalog mit Bekleidung wurde im Sommer 1953 versandt. 1965 wurden schließlich die beiden Kataloge „BADER Schmuck“ und „BADER Moden“ in einem großen Katalog zusammen gefasst. 1977 gehörte das Unternehmen zu den zehn bedeutendsten Versandhäusern Deutschlands und führte das umfassendste Sortiment modischer Oberbekleidung. |
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1965 entschied man sich für das Pforzheimer Industriegebiet Brötzinger Tal als Versandstandort, 1972 wurde dieser Standort ausgebaut. Der Verwaltungssitz in der Maximilianstraße wurde 1995 um einen Neubau erweitert.<ref>http://www.bader.de/bader/displayPage.do?page=about.bader</ref> |
1965 entschied man sich für das Pforzheimer Industriegebiet Brötzinger Tal als Versandstandort, 1972 wurde dieser Standort ausgebaut. Der Verwaltungssitz in der Maximilianstraße wurde 1995 um einen Neubau erweitert.<ref>http://www.bader.de/bader/displayPage.do?page=about.bader</ref><ref>Artikel aus der Pforzheimer Zeitung (Nummer 148) vom 30.6.1979, Seite 10</ref> |
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Traurige Berühmtheit erlangte BADER am 16. September [[2003]], als ein 24-jähriger Mitarbeiter aus [[Ellmendingen]] mit einem Samuraischwert aus dem Dekorationsbestand des Hauses Amok lief und dabei eine Frau tötete und drei weitere sowie sich selbst schwer verletzte.<ref>[http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/Amoklauf-in-Pforzheim-im-Jahr-2003-24-Jaehriger-toetete-Kolle-_arid,81333_puid,1_pageid,17.html Pforzheimer Zeitung: Amoklauf in Pforzheim im Jahr 2003: 24-Jähriger tötete Kollegin mit Samurai-Schwert]</ref><ref>[http://www.welt.de/print-welt/article260122/Amoklauf_mit_Samurai_Schwert_in_Pforzheim.html Die Welt: Amoklauf mit Samurai-Schwert in Pforzheim]</ref> |
Traurige Berühmtheit erlangte BADER am 16. September [[2003]], als ein 24-jähriger Mitarbeiter aus [[Ellmendingen]] mit einem Samuraischwert aus dem Dekorationsbestand des Hauses Amok lief und dabei eine Frau tötete und drei weitere sowie sich selbst schwer verletzte.<ref>[http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/Amoklauf-in-Pforzheim-im-Jahr-2003-24-Jaehriger-toetete-Kolle-_arid,81333_puid,1_pageid,17.html Pforzheimer Zeitung: Amoklauf in Pforzheim im Jahr 2003: 24-Jähriger tötete Kollegin mit Samurai-Schwert]</ref><ref>[http://www.welt.de/print-welt/article260122/Amoklauf_mit_Samurai_Schwert_in_Pforzheim.html Die Welt: Amoklauf mit Samurai-Schwert in Pforzheim]</ref><ref>[http://www.handelsblatt.com/journal/nachrichten/mann-laeuft-mit-samuraischwert-amok;661967 Handelsblatt: Mann läuft mit Samuraischwert Amok]</ref> |
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2009 feierte BADER sein 80-jähriges Firmen-Jubiläum. Mittlerweile bietet der BADER-Hauptkatalog auf rund 1.000 Seiten etwa 1/.000 verschiedene Produkte: Kleidung für Damen und Herren, Accessoires, Schuhe und Taschen, Schmuck, Uhren, Heimtextilien, Möbel, Haushaltswaren, Geschenkartikel sowie Technik. Zusätzlich erscheinen mehrmals im Jahr spezielle Kataloge mit Highlights aus den verschiedenen Produktbereichen.<ref>http://www.bader.de/bader/displayPage.do?page=about.bader</ref> |
2009 feierte BADER sein 80-jähriges Firmen-Jubiläum. Mittlerweile bietet der BADER-Hauptkatalog auf rund 1.000 Seiten etwa 1/.000 verschiedene Produkte: Kleidung für Damen und Herren, Accessoires, Schuhe und Taschen, Schmuck, Uhren, Heimtextilien, Möbel, Haushaltswaren, Geschenkartikel sowie Technik. Zusätzlich erscheinen mehrmals im Jahr spezielle Kataloge mit Highlights aus den verschiedenen Produktbereichen.<ref>http://www.bader.de/bader/displayPage.do?page=about.bader</ref> |
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== Besonderheiten == |
== Besonderheiten == |
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'''Der Firmengründer:''' Bruno Bader war Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, das er für seinen Einsatz nach dem Krieg als Ernährungsbeauftragter von Pforzheim und dem Enzkreis und für die fortschrittliche Sozialpolitik in seinem Unternehmen erhielt.<ref>Artikel aus der Pforzheimer Stadtseiten (Nummer 230) vom 29.10.1969, Seite 11</ref> |
'''Der Firmengründer:''' Bruno Bader war Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, das er für seinen Einsatz nach dem Krieg als Ernährungsbeauftragter von Pforzheim und dem Enzkreis und für die fortschrittliche Sozialpolitik in seinem Unternehmen erhielt.<ref>Artikel aus der Pforzheimer Stadtseiten (Nummer 230) vom 29.10.1969, Seite 11</ref> Sein ältester Sohn [[Manfred Bader]] trat 1957 in das Unternehmen ein, gehörte von 1980 bis 2004 dem Pforzheimer Gemeinderat an und wurde 2018 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. |
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'''Das Teilzahlungssystem:''' Bruno Bader entwickelte ein neuartiges Teilzahlungssystem, das ohne Kreditvertrag lediglich auf dem Vertrauen in die Bonität des Kunden basierte und somit den knappen Geldverhältnissen der 20er-Jahre angepasst war. Bis dahin war der Kreditkauf lediglich in sicherer Stellung befindlichen Beamten vorbehalten gewesen. Für den Versandhandel auf der ganzen Welt erschlossen sich damit ganz neue Kundenkreise. Heute wird dieses System überall genutzt.<ref>Artikel aus der Pforzheimer Zeitung (Nummer 245) vom 22.10.1977</ref> |
'''Das Teilzahlungssystem:''' Bruno Bader entwickelte ein neuartiges Teilzahlungssystem, das ohne Kreditvertrag lediglich auf dem Vertrauen in die Bonität des Kunden basierte und somit den knappen Geldverhältnissen der 20er-Jahre angepasst war. Bis dahin war der Kreditkauf lediglich in sicherer Stellung befindlichen Beamten vorbehalten gewesen. Für den Versandhandel auf der ganzen Welt erschlossen sich damit ganz neue Kundenkreise. Heute wird dieses System überall genutzt.<ref>Artikel aus der Pforzheimer Zeitung (Nummer 245) vom 22.10.1977</ref> |
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[[Kategorie: Pforzheim]] |
[[Kategorie: Unternehmen (Pforzheim)]] |
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[[Kategorie: Unternehmen]] |
[[Kategorie: Bestehendes Unternehmen]] |
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[[Kategorie: Versandhändler]] |
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Aktuelle Version vom 9. Januar 2022, 11:40 Uhr


BADER (Bruno Bader GmbH + Co. KG, Komplementär ist die BADER-Großversand GmbH) ist ein 1929 von Bruno Bader gegründeter Versandhandel mit einem sogenannten Vollsortiment und Sitz in Pforzheim. Das familiengeführte Unternehmen beschäftigt ca. 1.000 Mitarbeiter (Stand April 2011).


Unternehmensteile
Das Familienunternehmen besitzt folgende Unternehmensteile:
- Versandhaus BADER
- Adolf-Richter-Straße 8
- 75179 Pforzheim
- Westliche Karl-Friedrich-Straße 184
- 75172 Pforzheim
- Maxi´s PreisHalle
- Maximilianstraße 48
- 75172 Pforzheim
Geschichte
1929 wurde das Unternehmen von Bruno Bader (1901-1992) in der Uhren- und Schmuckstadt Pforzheim gegründet. Zunächst wurden nur Schmuck, Armbanduhren, Tafelbesteck und Silberwaren versendet. 1938 hatte der BADER-Katalog bereits 100 Seiten und das Unternehmen 500 Mitarbeiter. Bei dem Bombenangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 wurde die Firma vollständig zerstört und Bruno Bader begann mit zwölf Mitarbeitern neu. 1949 war der wirtschaftliche Stand aus der Zeit vor dem Krieg wieder erreicht. Neben den für Pforzheim typischen Produkten aus der Schmuck- und Goldwarenindustrie kamen weitere Sortimentsbereiche hinzu. 1952 nahm das Unternehmen auch Mode in das Sortiment auf und der erste Katalog mit Bekleidung wurde im Sommer 1953 versandt. 1965 wurden schließlich die beiden Kataloge „BADER Schmuck“ und „BADER Moden“ in einem großen Katalog zusammen gefasst. 1977 gehörte das Unternehmen zu den zehn bedeutendsten Versandhäusern Deutschlands und führte das umfassendste Sortiment modischer Oberbekleidung. 1965 entschied man sich für das Pforzheimer Industriegebiet Brötzinger Tal als Versandstandort, 1972 wurde dieser Standort ausgebaut. Der Verwaltungssitz in der Maximilianstraße wurde 1995 um einen Neubau erweitert.[1][2]
Traurige Berühmtheit erlangte BADER am 16. September 2003, als ein 24-jähriger Mitarbeiter aus Ellmendingen mit einem Samuraischwert aus dem Dekorationsbestand des Hauses Amok lief und dabei eine Frau tötete und drei weitere sowie sich selbst schwer verletzte.[3][4][5]
2009 feierte BADER sein 80-jähriges Firmen-Jubiläum. Mittlerweile bietet der BADER-Hauptkatalog auf rund 1.000 Seiten etwa 1/.000 verschiedene Produkte: Kleidung für Damen und Herren, Accessoires, Schuhe und Taschen, Schmuck, Uhren, Heimtextilien, Möbel, Haushaltswaren, Geschenkartikel sowie Technik. Zusätzlich erscheinen mehrmals im Jahr spezielle Kataloge mit Highlights aus den verschiedenen Produktbereichen.[6] Der BADER-Direktkauf in Pforzheim umfasst eine Verkaufsfläche von über 3000 Quadratmetern.[7]
Besonderheiten
Der Firmengründer: Bruno Bader war Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, das er für seinen Einsatz nach dem Krieg als Ernährungsbeauftragter von Pforzheim und dem Enzkreis und für die fortschrittliche Sozialpolitik in seinem Unternehmen erhielt.[8] Sein ältester Sohn Manfred Bader trat 1957 in das Unternehmen ein, gehörte von 1980 bis 2004 dem Pforzheimer Gemeinderat an und wurde 2018 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.
Das Teilzahlungssystem: Bruno Bader entwickelte ein neuartiges Teilzahlungssystem, das ohne Kreditvertrag lediglich auf dem Vertrauen in die Bonität des Kunden basierte und somit den knappen Geldverhältnissen der 20er-Jahre angepasst war. Bis dahin war der Kreditkauf lediglich in sicherer Stellung befindlichen Beamten vorbehalten gewesen. Für den Versandhandel auf der ganzen Welt erschlossen sich damit ganz neue Kundenkreise. Heute wird dieses System überall genutzt.[9]
Das Schmuckangebot: BADER führt heute eines der größten Solitär-Brillantangebote im gesamten europäischen Versandhandel.
Die Stilmöbel: BADER verfügt über eines der umfangreichsten Sortimente an Stilmöbeln in Deutschland.
Adresse
- BRUNO BADER GMBH + CO KG
- Maximilianstraße 48
- 75172 Pforzheim
- Telefon: (0 18 05) 222 111
Siehe auch
Quellen und Referenzen
- ↑ http://www.bader.de/bader/displayPage.do?page=about.bader
- ↑ Artikel aus der Pforzheimer Zeitung (Nummer 148) vom 30.6.1979, Seite 10
- ↑ Pforzheimer Zeitung: Amoklauf in Pforzheim im Jahr 2003: 24-Jähriger tötete Kollegin mit Samurai-Schwert
- ↑ Die Welt: Amoklauf mit Samurai-Schwert in Pforzheim
- ↑ Handelsblatt: Mann läuft mit Samuraischwert Amok
- ↑ http://www.bader.de/bader/displayPage.do?page=about.bader
- ↑ Artikel aus der Pforzheimer Zeitung (Nummer 120) vom 27.5.1994, Seite 15
- ↑ Artikel aus der Pforzheimer Stadtseiten (Nummer 230) vom 29.10.1969, Seite 11
- ↑ Artikel aus der Pforzheimer Zeitung (Nummer 245) vom 22.10.1977