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Burg Rabeneck: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die '''[[Burg]] Rabeneck''', auch Burg Weißenstein genannt, befindet sich im Pforzheimer Stadtteil [[Dillweißenstein]] und wird heute als Gaststätte und [[Jugendherberge "Burg Rabeneck"|Jugendherberge]] genutzt. Vor 1835 war ausschließlich der Name ''Burg Weißenstein'' gebräuchlich, seither hat sich Rabeneck durchgesetzt.


Die Burg wurde um [[1240]] von den [[Herren von Weißenstein]] erbaut und bis [[1295]] bewohnt. 800 Meter Luftlinie entfernt liegt die [[Burg Kräheneck]], welche vermutlich Verteidigungsburg für Rabeneck war. In der folgenden Zeit ist die Burg unter häufig wechselnder Lehnsherrschaft erwähnt.
Die '''[[Burg]] Rabeneck''' befindet sich im Pforzheimer Stadtteil [[Dillweißenstein]] und wird heute als Gaststätte und Jugendherberge genutzt.


[[1649]] erwarb ein Bürger die Burg und nutzte sie mit amtlicher Genehmigung als Steinbruch. Die Ausschlachtung der Ruine der Burg Rabeneck wurde erst 1855 gestoppt, als der badische Staat die Reste erwarb. Das geschah vermutlich auf Initiative des Ingenieurs [[Julius Naeher]], der sich sehr stark denkmalschützerisch engagierte.<ref>''' Frühe regionale Denkmalinitiativen '''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 80.</ref>


1877 wurden als bauliche Sicherungsmaßnahmen Stützpfeiler eingebaut. [[1885]] wurden nochmal einige Teile gesichert und teilabgerissen.

Nachdem die [[Stadt Pforzheim]] die Ruine erworben hat, wurde sie in den Jahren 1958 bis 1959 zur Jugendherberge umgebaut. Der kubische Bau im Burghof entstand nach Plänen des städtischen Hochbauamts. Dieser Bau wurde durch einen deutlich größeren Neubau in den Jahren 1995 bis 1996 ersetzt. Die Pläne dafür stammen von [[Ralf Rinnebach]] vom städtischen Hochbauamt. Gleichzeitig wurden einige Ruinenmauern saniert. Die nördliche Zwingermauer wurde von 1997 bis 1998 instand gesetzt.

Ein 1958 verfüllter Gewölbekeller wurde beim Neubau wieder freigelegt und integriert. Ein Teil der Wehrmauer, die damals undokumentiert abgerissen wurde, konnte nicht rekonstruiert werden.
==Quelle==
*[[Christoph Timm]]: ''Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen'', Verlag Regionalkultur, ISBN 3-89735-428-9

== Einzelnachweise ==
<references />


[[Kategorie:Burg]]
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[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]
[[Kategorie:Ruine]]
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[[Kategorie:Ausflugsziel]]
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Aktuelle Version vom 3. September 2020, 13:53 Uhr

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Burg Rabeneck Dillweißenstein
Burg Rabeneck von oben
Die Burg Rabeneck mit der Heiliggeistkirche
Schild an der Rabeneck

Die Burg Rabeneck, auch Burg Weißenstein genannt, befindet sich im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein und wird heute als Gaststätte und Jugendherberge genutzt. Vor 1835 war ausschließlich der Name Burg Weißenstein gebräuchlich, seither hat sich Rabeneck durchgesetzt.

Die Burg wurde um 1240 von den Herren von Weißenstein erbaut und bis 1295 bewohnt. 800 Meter Luftlinie entfernt liegt die Burg Kräheneck, welche vermutlich Verteidigungsburg für Rabeneck war. In der folgenden Zeit ist die Burg unter häufig wechselnder Lehnsherrschaft erwähnt.

1649 erwarb ein Bürger die Burg und nutzte sie mit amtlicher Genehmigung als Steinbruch. Die Ausschlachtung der Ruine der Burg Rabeneck wurde erst 1855 gestoppt, als der badische Staat die Reste erwarb. Das geschah vermutlich auf Initiative des Ingenieurs Julius Naeher, der sich sehr stark denkmalschützerisch engagierte.[1]

1877 wurden als bauliche Sicherungsmaßnahmen Stützpfeiler eingebaut. 1885 wurden nochmal einige Teile gesichert und teilabgerissen.

Nachdem die Stadt Pforzheim die Ruine erworben hat, wurde sie in den Jahren 1958 bis 1959 zur Jugendherberge umgebaut. Der kubische Bau im Burghof entstand nach Plänen des städtischen Hochbauamts. Dieser Bau wurde durch einen deutlich größeren Neubau in den Jahren 1995 bis 1996 ersetzt. Die Pläne dafür stammen von Ralf Rinnebach vom städtischen Hochbauamt. Gleichzeitig wurden einige Ruinenmauern saniert. Die nördliche Zwingermauer wurde von 1997 bis 1998 instand gesetzt.

Ein 1958 verfüllter Gewölbekeller wurde beim Neubau wieder freigelegt und integriert. Ein Teil der Wehrmauer, die damals undokumentiert abgerissen wurde, konnte nicht rekonstruiert werden.

Quelle

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Verlag Regionalkultur, ISBN 3-89735-428-9

Einzelnachweise

  1. Frühe regionale Denkmalinitiativen . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 80.