Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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'''Ludwig Gehres''' (* [[Geburtstag::6. Januar]] [[Geburtsjahr::1833]] in {{Geboren in|Tennenbronn}} bei Schramberg, † [[Todestag::25. Mai]] [[Todesjahr::1903]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war [[Ist::Theologe|Stadtpfarrer]] in [[Tätig in::Pforzheim]]. |
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Der Sohn eines Pfarrers in Tennenbronn besuchte die Schulen in Emmendingen, Lahr und Freiburg, bezog 1851 die Universität Heidelberg zum Studium der Theologie. 1855 unterzog er sich dem Staatsexamen und trat in den Kirchendienst. Als Vikar und Pfarrverwalter bekleidete er verschiedene Stellen, bis er [[1859]] nach Pforzheim kam, zunächst als Diakonatsverwalter, ein Jahr später wurde er Diakonus, [[1869]] Stadtpfarrer und [[1874]] Dekan. Anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums in Pforzheim, das er im Juli [[1899]] feiern konnte, wurde ihm der Titel ''Kirchenrat'' verliehen. Anfang Mai [[1903]] traf den Siebzigjährigen ein Schlaganfall, dessen schweren Folgen er erlegen ist. |
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Der Sohn eines Pfarrers studierte Theologie und war ab 1859 Diakonatsverwalter in Pforzheim, dann Diakon, ab 1869 Stadtpfarrer in Pforzheim, 1874 wurde er Dekan und 1899 Kirchenrat. |
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In den 44 Jahren seiner hiesigen Tätigkeit sah er die evangelische Kirchengemeinde von etwa 12.000 auf 30.000 Seelen anwachsen und erlebte den Bau der neuen Stadtkirche wie in seinem letzten Lebensjahre die Schaffung einer fünften Pfarrei. |
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Der Urgroßvater des verstorbenen Kirchenrates war ein Thüringer Schulmann, Zacharias Gehres, der im Jahre [[1748]] am Pforzheimer Pädagogium als Präzeptor der zweiten Klasse Anstellung fand und bis zu seinem [[1789]] erfolgtem Tode an dieser Schule tätig war. Ein Sohn des Präzeptor war der Historiker [[Siegmund Friedrich Gehres]], der die Chroniken von Pforzheim ([[1815]]), Bretten, Durlach, Weil der Stadt geschrieben hat. |
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== Quellen == |
== Quellen == |
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*Jahrbuch der Stadt Pforzheim - Vierter Jahrgang 1903, S 22 |
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*Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-G-011 |
*Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-G-011 |
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Aktuelle Version vom 25. Mai 2020, 19:10 Uhr

Ludwig Gehres (* 6. Januar 1833 in Tennenbronn bei Schramberg, † 25. Mai 1903 in Pforzheim) war Stadtpfarrer in Pforzheim.
Der Sohn eines Pfarrers in Tennenbronn besuchte die Schulen in Emmendingen, Lahr und Freiburg, bezog 1851 die Universität Heidelberg zum Studium der Theologie. 1855 unterzog er sich dem Staatsexamen und trat in den Kirchendienst. Als Vikar und Pfarrverwalter bekleidete er verschiedene Stellen, bis er 1859 nach Pforzheim kam, zunächst als Diakonatsverwalter, ein Jahr später wurde er Diakonus, 1869 Stadtpfarrer und 1874 Dekan. Anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums in Pforzheim, das er im Juli 1899 feiern konnte, wurde ihm der Titel Kirchenrat verliehen. Anfang Mai 1903 traf den Siebzigjährigen ein Schlaganfall, dessen schweren Folgen er erlegen ist.
In den 44 Jahren seiner hiesigen Tätigkeit sah er die evangelische Kirchengemeinde von etwa 12.000 auf 30.000 Seelen anwachsen und erlebte den Bau der neuen Stadtkirche wie in seinem letzten Lebensjahre die Schaffung einer fünften Pfarrei.
Der Urgroßvater des verstorbenen Kirchenrates war ein Thüringer Schulmann, Zacharias Gehres, der im Jahre 1748 am Pforzheimer Pädagogium als Präzeptor der zweiten Klasse Anstellung fand und bis zu seinem 1789 erfolgtem Tode an dieser Schule tätig war. Ein Sohn des Präzeptor war der Historiker Siegmund Friedrich Gehres, der die Chroniken von Pforzheim (1815), Bretten, Durlach, Weil der Stadt geschrieben hat.
Quellen
- Jahrbuch der Stadt Pforzheim - Vierter Jahrgang 1903, S 22
- Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-G-011