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[[Bild:Ellmendingen.jpg|thumb|Ellmendingen von Süden]] |
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[[Datei:Ellmendingen Pfarrhaus Kirche alte Schule - panoramio.jpg|thumb|Pfarrhaus und Barbarakirche in der Ortsmitte]] |
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[[Bild:Ellmendingen_Kelter.jpg|thumb|Alte Kelter]] |
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Ellmendingen wurde wie [[Dietenhausen]] erstmals im Jahr [[919]] erwähnt. Sehenswert ist die Barbarakirche, eine gotische Wehrkirche aus dem 16. Jahrhundert. Wer die Kirche besichtigen möchte, muss den Schlüssel im Evangelischen Pfarrhaus holen. |
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Ellmendingen wurde wie [[Dietenhausen]] erstmals im Jahr 919 als ''Almusdingen'' erwähnt. Der Name leitet sich vermutlich vom Personennamen Almut ab. Hier gibt es eine ganze Gräbergruppe aus dem 7. Jahrhundert. Lange war Ellmendingen in Hirsauer Besitz, später herrschten die Herren von Remchingen. Im [[14. Jahrhundert]] kam der Ort zu [[Baden]] und wie auch in [[Dietlingen]] wurde [[Pforzheim]] Amtssitz. Im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] [[1688]]/[[1689]] wurde die Ortschaft niedergebrannt. |
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| ⚫ | Im Haus in der Durlacher Straße 24 lebte Johannes Kepler, der später berühmte Astronom und Mathematiker, von [[1579]] bis [[1584]] mit seinen Eltern, wo sein Vater das Gasthaus "Sonne" gepachtet hatte. Das Gebäude existiert nicht mehr, aber eine Gedenktafel am "Bistro Keppler", das heute an der Stelle steht, weist noch darauf hin. |
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*Die [[Barbarakirche (Ellmendingen)|Barbarakirche]] ist eine gotische Wehrkirche aus dem [[16. Jahrhundert]]. |
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| ⚫ | *Die [[Alte Kelter (Ellmendingen)|Alte Kelter]] aus dem [[16. Jahrhundert]] ist ein großer Holzbau mit Krüppelwalmdach. Bis zum Jahr [[1937]] wurde hier noch gekeltert. Das im Anbau aus dem [[18. Jahrhundert]] eingerichtete [[Heimatmuseum Alte Kelter]] zeigt eine Wohnung um 1900 und präsentiert die Arbeitswelt alter Handwerksberufe. |
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| ⚫ | * Im Haus in der [[Durlacher Straße (Keltern)|Durlacher Straße]] 24 lebte [[Johannes Kepler]], der später berühmte Astronom und Mathematiker, von [[1579]] bis [[1584]] mit seinen Eltern, wo sein Vater das Gasthaus "Sonne" gepachtet hatte. Das Gebäude existiert nicht mehr, aber eine Gedenktafel am "Bistro Keppler", das heute an der Stelle steht, weist noch darauf hin. |
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In Ellmendingen gibt es eine [[SPEED Indoorkartbahn|Indoorkartbahn]]. |
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Ellmendingen wird durch die Buslinien [[Buslinie 720|720]], [[Buslinie 721|721]] sowie [[Buslinie 722|722]] an Pforzheim bzw. Ittersbach, Langensteinbach und Wilferdingen angebunden. |
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{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Keltern}} |
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Aktuelle Version vom 22. April 2020, 11:46 Uhr



Ellmendingen ist ein Teilort von Keltern im Enzkreis.
Geschichte
Ellmendingen wurde wie Dietenhausen erstmals im Jahr 919 als Almusdingen erwähnt. Der Name leitet sich vermutlich vom Personennamen Almut ab. Hier gibt es eine ganze Gräbergruppe aus dem 7. Jahrhundert. Lange war Ellmendingen in Hirsauer Besitz, später herrschten die Herren von Remchingen. Im 14. Jahrhundert kam der Ort zu Baden und wie auch in Dietlingen wurde Pforzheim Amtssitz. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688/1689 wurde die Ortschaft niedergebrannt.
Sehenswürdigkeiten
- Die Barbarakirche ist eine gotische Wehrkirche aus dem 16. Jahrhundert.
- Die Alte Kelter aus dem 16. Jahrhundert ist ein großer Holzbau mit Krüppelwalmdach. Bis zum Jahr 1937 wurde hier noch gekeltert. Das im Anbau aus dem 18. Jahrhundert eingerichtete Heimatmuseum Alte Kelter zeigt eine Wohnung um 1900 und präsentiert die Arbeitswelt alter Handwerksberufe.
- Im Haus in der Durlacher Straße 24 lebte Johannes Kepler, der später berühmte Astronom und Mathematiker, von 1579 bis 1584 mit seinen Eltern, wo sein Vater das Gasthaus "Sonne" gepachtet hatte. Das Gebäude existiert nicht mehr, aber eine Gedenktafel am "Bistro Keppler", das heute an der Stelle steht, weist noch darauf hin.
Freizeit
In Ellmendingen gibt es eine Indoorkartbahn.
Verkehr
Ellmendingen wird durch die Buslinien 720, 721 sowie 722 an Pforzheim bzw. Ittersbach, Langensteinbach und Wilferdingen angebunden.
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
