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Hochdorf (Nagold): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hochdorf''' ist ein Stadtteil von [[Nagold (Stadt)|Nagold]] im [[Landkreis Calw]].
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== Verwechslungsgefahr ==
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== Geschichte ==
[[Kategorie:Nagold]]
In der Gegend von Hochdorf gab es Ur- und frühgeschichtliche Funde sowie römische Siedlungsspuren, was auf sehr frühe Besiedelung deutet.


Die Entstehung des Dorfes geht wahrscheinlich in die Merowingerzeit, frühes [[5. Jahrhundert]] bis zur Mitte des [[8. Jahrhundert]], zurück. Diese Vermutung ist durch die Funde des Reihengräberfeld östlich von Hochdorf bezeugt.
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Hochdorf ist seit der Reformation evangelisch. Die Michaelskirche mit eindeutig romanischem Ursprung wurde [[1438]] erstmals erwähnt.
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== Sehenswürdigkeiten ==
* Die [[Michaelskirche (Hochdorf)|Michaelskirche]] ist eine im Kern romanische Kirche.

== Verkehr ==
Etwa 1 km südlich von Hochdorf liegt der offiziell ''Hochdorf (b Horb)'' heißende Bahnhof, in dem die [[Nagoldtalbahn]] in die Strecke von [[Eutingen im Gäu]] nach [[Freudenstadt]] einmündet. Der Bahnhof liegt aber bereits auf dem Gebiet der Gemeinde Eutingen im Gäu und damit im [[Landkreis Freudenstadt]].

== Gleichnamige Ortschaften ==
In der Nähe des {{Pfenzlandes}} gibt es noch weitere Ortschaften mit dem Namen Hochdorf:
* [[Hochdorf an der Enz]], heute Teilort der Gemeinde [[Eberdingen]], [[Landkreis Ludwigsburg]] (bis 1972 [[Landkreis Vaihingen]])
* Hochdorf am Neckar, heute Stadtteil von Remseck am Neckar, Landkreis Ludwigsburg

[[Kategorie:Nagold]]
[[Kategorie:Ortschaft]]
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Aktuelle Version vom 17. April 2020, 18:13 Uhr

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Hochdorf ist mit etwa 2.000 Einwohnern der größte Stadtteil von Nagold im Landkreis Calw.

Hochdorf ist auch durch die Hochdorfer Kronenbrauerei bekannt.

Geschichte

In der Gegend von Hochdorf gab es Ur- und frühgeschichtliche Funde sowie römische Siedlungsspuren, was auf sehr frühe Besiedelung deutet.

Die Entstehung des Dorfes geht wahrscheinlich in die Merowingerzeit, frühes 5. Jahrhundert bis zur Mitte des 8. Jahrhundert, zurück. Diese Vermutung ist durch die Funde des Reihengräberfeld östlich von Hochdorf bezeugt.

Die älteste urkundliche Erwähnung von Hochdorf stammt von 1204. Auf der Dachsburg westlich des Ortes ist im 13. und 14. Jahrhundert mit den Herren von Hochdorf ein Ortsadel nachgewiesen.

Ab 1478 besaß Württemberg Teile der Ortsherrschaft ein. 1503 besaßen die Württemberger Hochdorf vollständig. Ab Anfang des 16. Jahrhunderts gehörte der Ort zum Amt Nagold.

Hochdorf ist seit der Reformation evangelisch. Die Michaelskirche mit eindeutig romanischem Ursprung wurde 1438 erstmals erwähnt.

In neun Steinbrüchen wurde ab 1820 Lettenkohlensandstein abgebaut, der unter anderem für das Neue Schloß in Stuttgart verwendet wurde. Der letzte der Steinbrüche wurde Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts geschlossen.

Sehenswürdigkeiten

Verkehr

Etwa 1 km südlich von Hochdorf liegt der offiziell Hochdorf (b Horb) heißende Bahnhof, in dem die Nagoldtalbahn in die Strecke von Eutingen im Gäu nach Freudenstadt einmündet. Der Bahnhof liegt aber bereits auf dem Gebiet der Gemeinde Eutingen im Gäu und damit im Landkreis Freudenstadt.

Gleichnamige Ortschaften

In der Nähe des Gebietes des Stadtwikis Pforzheim-Enz gibt es noch weitere Ortschaften mit dem Namen Hochdorf:


Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Landkreis Calw

Altensteig, Althengstett, Bad Herrenalb, Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad, Calw, Dobel, Ebhausen, Egenhausen, Enzklösterle, Gechingen, Haiterbach, Höfen an der Enz, Nagold, Neubulach, Neuweiler, Oberreichenbach, Ostelsheim, Rohrdorf, Schömberg, Simmersfeld, Simmozheim, Unterreichenbach und Wildberg bilden den Landkreis Calw.


Die Kernstadt Nagold sowie die Ortsteile Emmingen, Gündringen, Hochdorf, Iselshausen, Mindersbach, Pfrondorf, Schietingen und Vollmaringen bilden die Stadt Nagold.