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Fritz Theilmann: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:Wielandgrab.jpg|thumb|Wielandgrab auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof von Theilmann]]
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'''Fritz Theilmann''' (* [[28. Dezember]] [[1902]] in [[Karlsruhe]], † [[7. August]] [[1991]] in ?) war ein Bildhauer, Keramiker und Schmuckmodelleur.
'''Friedrich Ludwig "Fritz" Theilmann''' (* [[Geburtstag::28. Dezember]] [[Geburtsjahr::1902]] in {{Geboren in|Karlsruhe}}; † [[Todestag::7. August]] [[Todesjahr::1991]] in {{Gestorben in|Kieselbronn}}) war ein [[Ist::Bildhauer]], Keramiker und Schmuckmodelleur in [[Tätig in::Kieselbronn]].


== Biographie ==
== Biographie ==
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Nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft im Jahre [[1949]] siedelte er sich in [[Kieselbronn]], dem Heimatdorf seiner Eltern an. In dieser Zeit arbeitete er in [[Pforzheim]] als Schmuckmodelleur und war als Bildhauer tätig. Ab [[1959]] konnte er sich dann ganz als freischaffender Künstler seinem bildhauerischem Werk widmen.
Nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft im Jahre [[1949]] siedelte er sich in [[Kieselbronn]], dem Heimatdorf seiner Eltern an. In dieser Zeit arbeitete er in [[Pforzheim]] als Schmuckmodelleur und war als Bildhauer tätig. Ab [[1959]] konnte er sich dann ganz als freischaffender Künstler seinem bildhauerischem Werk widmen.


Im Jahre [[1991]] stirbt er in einem Pforzheimer Krankenhaus.
== Werke ==


Sein Nachlass wird von seiner Tochter [[Bärbel Rudin]] betreut.
Ein Beispiel seiner Majolika-Arbeiten ist der blaulasierte Löwe über dem Eingang der Pforzheimer [[Löwenapotheke]]. Daneben hat er auch mit seinen Bronzearbeiten auf sich aufmerksam gemacht. Auch in Holz gibt es Exponate von ihm. Er war als Gold- und Silberschmied tätig wie auch als Steinbildhauer.


== Werk ==
Stilistisch sind in seinen Werken Einflüsse von [[Jugendstil]], Art Déco und orientalische Kunst zu erkennen. Trotz dieser deutlich sichtbaren Einflüsse ist seine eigene persönliche "Handschrift" unverkennbar. Thematisch stark vertreten ist seine Auseinandersetzung mit Krieg, Zerstörung und Unfreiheit. Sein künstlerischer Nachlass besteht aus knapp 600 Arbeiten.
Stilistisch sind in seinen Werken Einflüsse von [[Jugendstil]], Art Déco und orientalische Kunst zu erkennen. Trotz dieser deutlich sichtbaren Einflüsse ist seine eigene persönliche "Handschrift" unverkennbar. Thematisch stark vertreten ist seine Auseinandersetzung mit Krieg, Zerstörung und Unfreiheit. Sein künstlerischer Nachlass besteht aus knapp 600 Arbeiten.

Ein Beispiel seiner Majolika-Arbeiten ist der blaulasierte Löwe über dem Eingang der Pforzheimer [[Löwenapotheke]]. Daneben hat er auch mit seinen Bronzearbeiten auf sich aufmerksam gemacht. Auch in Holz gibt es Exponate von ihm. Er war als Gold- und Silberschmied tätig wie auch als Steinbildhauer.


Der [[Pforzemer Seckel]] auf dem [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]] ist ein weiteres Werk von {{PAGENAME}}.
Der [[Pforzemer Seckel]] auf dem [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]] ist ein weiteres Werk von {{PAGENAME}}.

== Werke in Pforzheim==

* Löwenkeramik an der Löwenapotheke, Bleichstr. 27, 1952
* Sgraffito „Spielende Panther“ am Haus der Jugend, 1953
* „Entenliesl“-Brunnen und Wandmosaik in der Gustav-Heinemann-Schule, 1953
* „Goldschmied und Polisseuse“ am Postamt Schwarzwaldstraße 1, 1956
* Grabmal Kleiner, 1967
* „Rassler“-Denkmal, Postraße, 1982
* „Pforzemer Seckel“, Markplatz, 1985

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Bild:Löwe.jpg|Löwe an der [[Löwenapotheke]]
Datei:Haus der Jugend (Westliche Karl-Friedrich-Straße 77), Wandbild „Spielende Panther“ von Friedrich Theilmann (geb. 28.12.1902 in Karlsruhe; gest. 7.8.1991 in Kieselbronn bei Pforzheim), 1953.jpg|Haus der Jugend (Westliche Karl-Friedrich-Straße 77), Wandbild „Spielende Panther“ von 1953
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==Atelier==
==Atelier==
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:Öffnungszeiten nur nach Vereinbarung
:Öffnungszeiten nur nach Vereinbarung
:{{Telefon|0 72 31|5 19 17}}
:{{Telefon|0 72 31|5 19 17}}
===Aktuell 2007===
*Zweitägiger Kurs im Rahmen des Kinderferienprogramms 2007 der Gemeinde Kieselbronn.
:Termin: 14. und 15. August 2007, jeweils 14.00 - 17.00 Uhr


== Literatur ==
*Kurzführung durch das Atelier
* Esther Schmalacker-Wyrich: ''Professor Fritz Theilmann. Zum 85. Geburtstag des Bildhauers aus Kieselbronn'', in: [[Der Enzkreis]], Jahrbuch ´87/88, Pforzheim 1988
:Schlussetappe der Kieselbronn-Ortsführungen im Rahmen der Sendung "Da sind wir daheim" des SWR 4 (Badenradio)
* ''' Theilmann, Fritz (Friedrich) '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 373.
:Termin: 18. August 2007, 10.30 - 12.30 Uhr

== Weblink ==
== Weblinks ==
*{{Homepage|www.Fritz-Theilmann.de}}
* {{Homepage|www.Fritz-Theilmann.de}}
* {{Stadtwiki Karlsruhe}}


[[Kategorie:Künstler|Theilmann, Fritz]]
{{DEFAULTSORT:Theilmann, Fritz}}
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Person (Kieselbronn)]]
[[Kategorie:Bildhauer]]
[[Kategorie:Keramiker]]
[[Kategorie:Kunst am Bau]]

Aktuelle Version vom 10. Dezember 2019, 10:16 Uhr

Porträt von Friedrich Theilmann (geb. 28.12.1902 in Karlsruhe; gest. 7.8.1991 in Kieselbronn bei Pforzheim)
Figurengruppe "Die Rassler" von 1982
Wielandgrab auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof von Theilmann

Friedrich Ludwig "Fritz" Theilmann (* 28. Dezember 1902 in Karlsruhe; † 7. August 1991 in Kieselbronn) war ein Bildhauer, Keramiker und Schmuckmodelleur in Kieselbronn.

Biographie

Fritz Theilmann begann 1921 ein Bildhauerstudium an der Akademie. In der Staatlichen Majolika Manufaktur verdiente er seinen Lebensunterhalt. 1925-1929 arbeitete er in der "Kieler Kunstkeramik AG" als Leiter der baukeramischen Abteilung, Bildhauer und Techniker. Danach kamen ausgedehnten Reisen in den vorderen Orient, Persien und Indien. Dann studierte er noch ein Jahr in Paris.

Nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft im Jahre 1949 siedelte er sich in Kieselbronn, dem Heimatdorf seiner Eltern an. In dieser Zeit arbeitete er in Pforzheim als Schmuckmodelleur und war als Bildhauer tätig. Ab 1959 konnte er sich dann ganz als freischaffender Künstler seinem bildhauerischem Werk widmen.

Im Jahre 1991 stirbt er in einem Pforzheimer Krankenhaus.

Sein Nachlass wird von seiner Tochter Bärbel Rudin betreut.

Werk

Stilistisch sind in seinen Werken Einflüsse von Jugendstil, Art Déco und orientalische Kunst zu erkennen. Trotz dieser deutlich sichtbaren Einflüsse ist seine eigene persönliche "Handschrift" unverkennbar. Thematisch stark vertreten ist seine Auseinandersetzung mit Krieg, Zerstörung und Unfreiheit. Sein künstlerischer Nachlass besteht aus knapp 600 Arbeiten.

Ein Beispiel seiner Majolika-Arbeiten ist der blaulasierte Löwe über dem Eingang der Pforzheimer Löwenapotheke. Daneben hat er auch mit seinen Bronzearbeiten auf sich aufmerksam gemacht. Auch in Holz gibt es Exponate von ihm. Er war als Gold- und Silberschmied tätig wie auch als Steinbildhauer.

Der Pforzemer Seckel auf dem Marktplatz ist ein weiteres Werk von Fritz Theilmann.

Werke in Pforzheim

  • Löwenkeramik an der Löwenapotheke, Bleichstr. 27, 1952
  • Sgraffito „Spielende Panther“ am Haus der Jugend, 1953
  • „Entenliesl“-Brunnen und Wandmosaik in der Gustav-Heinemann-Schule, 1953
  • „Goldschmied und Polisseuse“ am Postamt Schwarzwaldstraße 1, 1956
  • Grabmal Kleiner, 1967
  • „Rassler“-Denkmal, Postraße, 1982
  • „Pforzemer Seckel“, Markplatz, 1985

Atelier

Fritz Theilmann
Am Bühlwald 1
75249 Kieselbronn
Öffnungszeiten nur nach Vereinbarung
Telefon: (0 72 31) 5 19 17

Literatur

  • Esther Schmalacker-Wyrich: Professor Fritz Theilmann. Zum 85. Geburtstag des Bildhauers aus Kieselbronn, in: Der Enzkreis, Jahrbuch ´87/88, Pforzheim 1988
  • Theilmann, Fritz (Friedrich) . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 373.

Weblinks