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Hermann Gesell: Unterschied zwischen den Versionen
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| ⚫ | '''Hermann Gesell''' (* [[Geburtstag::22. Mai]] [[Geburtsjahr::1844]] in {{geboren in|Pforzheim}}; † [[Todestag::19. November]] [[Todesjahr::1934]] in {{gestorben in|Pforzheim}}<ref>{{PDB|507736|''Gesell, Hermann Friedrich''}}, abgerufen am 19. April 2010</ref>) war [[Ist::Schmuckfabrikant]] aus [[Tätig in::Pforzheim]] und Mitglied des Landtags. |
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[[1876]] wurde er Mitglied im Pforzheimer [[Ist::Gemeinderat|Stadtrat]]. |
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Von [[1878]] bis [[1884]] und erneut von [[1887]] bis [[1893]] war er für die Nationalliberale Partei Abgeordneter im Landtag. |
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Zum 100. Geburtstag von Hermann Gesell veröffentlichte der Pforzheimer Anzeiger am 22. Mai 1944 folgenden Artikel: |
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[[1891]] war er Mitbegründer und Vorsitzender des [[Krankenhaus Siloah|Krankenhauses Siloah]] und zeitweise auch Vorsitzender des ev. [[Evangelischer Diakonissenverein Siloah|Diakonissenvereins]]. |
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''Am heutigen Tage verzeichnet die Pforzheimer Chronik den 100. Geburtstag eines Mannes, der zu den unermüdlichen Förderern unserer Stadt gezählt wird: Kommerzienrat Hermann Gesell wurden am 22. Mai 1844 hier geboren und starb im November 1934 im 91. Lebensjahr. Dieser hochangesehene Mitbürger, der fast ein Jahrhundert Pforzheimer Geschichte erlebt hat, stammte aus einer alteingesessenen Familie. Sein Vater war einer der ersten, der das Augenmerk der einheimischen Industrie auf den Ausfuhrhandel lenkte und Vertreter nach Übersee entsandte. Schon in jungen Jahren beteiligte sich Hermann Gesell rege am öffentlichen Leben der Stadt. Er wurde als 32jähriger 1876 in den Stadtrat gewählt und als Abgeordneter in den badischen Landtag entsandt, dem er sieben Jahre angehörte. Seit 1896 war er Obmann der Stadtverordneten-Versammlung. Hermann Gesell hat in weitblickender Weise auf die Entwicklung Pforzheims eingewirkt. Besonders hat er sich um die fortschrittliche Lösung technischer Fragen im Gemeinwesen gekümmert, z. B. um die Wasser-, Gas- und Stromversorgung, die Kanalisation und die Straßenbahn. Auch ist er der Gründer des Krankenhauses Siloah. Als die stärkste Stütze des damaligen Oberbürgermeisters Habermehl hat Hermann Gesell die Entwicklung seiner Vaterstadt vom kleinen Landstädtchen zur weltbekannten Industriestadt miterlebt und mitgestaltet. Die Straße hinterm dem Städt. Krankenhaus, die zum Buckenberg hinaufführt, wurde nach ihm Hermann-Gesell-Straße benannt.'' |
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== Ehrungen == |
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== Einzelnachweise == |
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*[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012769771/Gesell+Hermann+Friedrich leo-bw.de] |
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Aktuelle Version vom 3. Oktober 2019, 18:47 Uhr


Hermann Gesell (* 22. Mai 1844 in Pforzheim; † 19. November 1934 in Pforzheim[1]) war Schmuckfabrikant aus Pforzheim und Mitglied des Landtags.
Leben
Hermann Gesell war der Sohn von Johann Ludwig Gesell (1803-1873), dem Begründer der Firma Gesell in Pforzheim, und wurde 1868 Teilhaber der Firma.
1876 wurde er Mitglied im Pforzheimer Stadtrat.
Von 1878 bis 1884 und erneut von 1887 bis 1893 war er für die Nationalliberale Partei Abgeordneter im Landtag.
Von 1887 bis 1919 war Hermann Gesell Stadtverordneter in Pforzheim, ab 1886 Mitglied in der Handelskammer und bis 1924 deren Präsident. Von 1893 bis 1896 war Gesell Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, dessen Obmann er dann von 1896 bis 1919 war.
1891 war er Mitbegründer und Vorsitzender des Krankenhauses Siloah und zeitweise auch Vorsitzender des ev. Diakonissenvereins.
Die Villa Hermann Gesell, St.-Georgen-Straße 26/28 in Pforzheim stand etwa an Stelle der heutigen Goldschmiedeschule. Der Gesellsche Park unterhalb der Schule war der Park der Villa.
Ehrungen
Nach Hermann Gesell wurden der Gesellsche Park und die Gesellstraße benannt.
Einzelnachweise
- ↑ Eintrag Gesell, Hermann Friedrich (Identifikations-Nr. 507736) in der Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg online, abgerufen am 19. April 2010