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Regina Wintergrün: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Regina Wintergrün''' (geboren [[17. Mai]] [[1925]]) war Schülerin in [[Pforzheim]] und Opfer der [[Judenverfolgung|antisemitischen Maßnahmen]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]].
'''Regina Wintergrün''' (geboren [[17. Mai]] [[1925]]) war Schülerin in [[Pforzheim]] und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]].


== Leben ==
== Leben ==
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===Familie und Ausbildung===
===Familie und Ausbildung===


Regina musste ab 1936 das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder [[Osterfeld-Schule]] besuchen.
Regina musste ab 1936 das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder [[Osterfeldschule|Osterfeld-Schule]] besuchen.


Ihr Bruder Leo floh 1936 nach Palästina und nannte sich Arije Beer.
Ihr Bruder Leo floh 1936 nach Palästina und nannte sich Arije Beer.
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Regina wurde mit ihrer Mutter 1939 nach Polen abgeschoben. Sie und ihre Eltern Sarah (*1891) und David (*1893) Wintergrün gelten als „verschollen“, nur ihr Bruder Leo (*1921) überlebte.
Regina wurde mit ihrer Mutter 1939 nach Polen abgeschoben. Sie und ihre Eltern Sarah (*1891) und David (*1893) Wintergrün gelten als „verschollen“, nur ihr Bruder Leo (*1921) überlebte.

== Erinnerung ==

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Regina Wintergrün am [[27. Januar]] [[2011]] ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.


==Literatur==
==Literatur==
* {{Brändle 2000}}
* {{Brändle 2000}}
* Gerhard Brändle: ''„Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten“'', in: [[Osterfeldschulen]] (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim 2000
* Gerhard Brändle: ''„Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten“'', in: [[Osterfeldschule]]n (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim 2000
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Aktuelle Version vom 8. Juli 2019, 23:47 Uhr

Stolperstein in Pforzheim

Regina Wintergrün (geboren 17. Mai 1925) war Schülerin in Pforzheim und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der Nationalsozialisten.

Leben

Familie und Ausbildung

Regina musste ab 1936 das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen.

Ihr Bruder Leo floh 1936 nach Palästina und nannte sich Arije Beer.

Abschiebung

Ihr Vater gehörte zu den 17.000 aus Polen stammenden Juden, die die Nationalsozialisten am 28. Oktober 1938 ins Niemandsland an der deutsch-polnischen Grenze bei Zbaszyn/Bentschen abschoben.

Regina wurde mit ihrer Mutter 1939 nach Polen abgeschoben. Sie und ihre Eltern Sarah (*1891) und David (*1893) Wintergrün gelten als „verschollen“, nur ihr Bruder Leo (*1921) überlebte.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Regina Wintergrün am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

  • Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4
  • Gerhard Brändle: „Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten“, in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim 2000
  • Gerhard Brändle, mit Rebecca Eger: Schikaniert, diskriminiert, vertrieben, deportiert...: Biographien der Kinder und Lehrkräfte am "Schulgetto" an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936–1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld am 27.1.2011; herausgegeben von der Osterfeld-Realschule, Pforzheim 2011 [ohne ISBN]

Weblinks