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Hermann Sonnet: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hermann Sonnet''' (* [[5. Oktober]] [[1881]] in {{Geboren in|Pforzheim}}; † [[30. Juli]] [[1936]] in {{Gestorben in|Heidelberg}}) war ein Komponist und Chorleiter.
'''Hermann Sonnet''' (* [[Geburtstag::5. Oktober]] [[Geburtsjahr::1881]] in {{Geboren in|Pforzheim}}; † [[Todestag::30. Juli]] [[Todesjahr::1936]] in {{Gestorben in|Heidelberg}}) war ein [[Ist::Komponist]] und [[Ist (unverlinkt)::Chorleiter]].


== Leben und Wirken ==
== Leben und Wirken ==
Hermann Sonnet wurde als Sohn eines Pforzheimer Gastwirts geboren. Bereits als Kind eine ausgeprägte musikalische Begabung zeigend, wurde er am [[Karlsruhe]]r Konservatorium ausgebildet. Noch als Musikstudent erhielt er den Auftrag, zum fünfzigjährigen Jubiläum des Regierungsantritts des Großherzogs [[Friedrich I. von Baden]] den Festmarsch zu komponieren. Dieser Festmarsch mit dem Titel ''„Badens Stern“'' brachte ihm ein mehrjähriges Stipendium ein.
Hermann Sonnet wurde als Sohn eines Pforzheimer Gastwirts geboren. Bereits als Kind eine ausgeprägte musikalische Begabung zeigend, wurde er am [[Karlsruhe]]r Konservatorium ausgebildet. Noch als Musikstudent erhielt er den Auftrag, zum fünfzigjährigen Jubiläum des Regierungsantritts des Großherzogs [[Friedrich I. von Baden]] den Festmarsch zu komponieren. Dieser Festmarsch mit dem Titel ''„Badens Stern“'' brachte ihm ein mehrjähriges Stipendium ein.


Seine spätere berufliche Laufbahn führte Hermann Sonnet als Kapellmeister nach Ulm und Göttingen, bevor er sich wieder in Pforzheim niederließ. Hier schuf er zahlreiche, an der Tradition des deutschen Volksliedes orientierte Chorwerke, von denen einige wie ''„Weihnachtsglocken“, „In die blühende Welt“'' oder ''„Grüß mir die Reben, Vater Rhein“'' bis heute fest zum Repertoire vieler Chöre und Gesangvereine im deutschsprachigen Raum gehören.
Seine spätere berufliche Laufbahn führte Hermann Sonnet als Kapellmeister nach Ulm und Göttingen, bevor er sich wieder in [[Tätig in::Pforzheim]] niederließ. Hier schuf er zahlreiche, an der Tradition des deutschen Volksliedes orientierte Chorwerke, von denen einige wie ''„Weihnachtsglocken“, „In die blühende Welt“'' oder ''„Grüß mir die Reben, Vater Rhein“'' bis heute fest zum Repertoire vieler Chöre und Gesangvereine im deutschsprachigen Raum gehören.


Sonnet ist auf dem Pforzheimer [[Grabstätte ist::Hauptfriedhof]] bestattet.
Sonnet ist auf dem Pforzheimer [[Grabstätte ist::Hauptfriedhof]] bestattet.
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== Ehrungen ==
== Ehrungen ==
* Benennung der [[Geehrt mit Straße::Hermann-Sonnet-Straße]] im Pforzheimer Stadtteil [[Eutingen]]
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== Quellen ==
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[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]

Aktuelle Version vom 13. Mai 2019, 11:55 Uhr

Hermann Sonnet
Familiengrab von Hermann Sonnet auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof

Hermann Sonnet (* 5. Oktober 1881 in Pforzheim; † 30. Juli 1936 in Heidelberg) war ein Komponist und Chorleiter.

Leben und Wirken

Hermann Sonnet wurde als Sohn eines Pforzheimer Gastwirts geboren. Bereits als Kind eine ausgeprägte musikalische Begabung zeigend, wurde er am Karlsruher Konservatorium ausgebildet. Noch als Musikstudent erhielt er den Auftrag, zum fünfzigjährigen Jubiläum des Regierungsantritts des Großherzogs Friedrich I. von Baden den Festmarsch zu komponieren. Dieser Festmarsch mit dem Titel „Badens Stern“ brachte ihm ein mehrjähriges Stipendium ein.

Seine spätere berufliche Laufbahn führte Hermann Sonnet als Kapellmeister nach Ulm und Göttingen, bevor er sich wieder in Pforzheim niederließ. Hier schuf er zahlreiche, an der Tradition des deutschen Volksliedes orientierte Chorwerke, von denen einige wie „Weihnachtsglocken“, „In die blühende Welt“ oder „Grüß mir die Reben, Vater Rhein“ bis heute fest zum Repertoire vieler Chöre und Gesangvereine im deutschsprachigen Raum gehören.

Sonnet ist auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof bestattet.

Ehrungen

Weblinks

Quellen

  • Esther Schmalacker: Persönlichkeiten - Hermann Sonnet, in: Pforzheim und der Enzkreis. Stuttgart/Aalen: Theiss, 1976, ISBN 3-8062-0144-7, S. 178