Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzDatei:At sign.svgmail.de

Vierordtsches Haus: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Schmelzle (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(4 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Das 1788 im Stil des Rokoko erbaute Vierordtsche Haus des Goldkontrolleurs [[Wilhelm Vierordt]] ( † 1789 in Pforzheim) befand sich an der Bahnhofstraße 2 am Leopoldplatz. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts abgebrochen.
Das '''Vierordtsche Haus''' am Leopoldplatz in [[Pforzheim]] wurde [[1788]] im Stil des Rokoko erbaut. Das Wohnhaus des Goldkontrolleurs [[Wilhelm Vierordt]] ( † [[1789]] in Pforzheim) wurde Ende des [[19. Jahrhundert|19. Jahrhunderts]] abgebrochen.
[[Datei:Vierordt'sches Haus um 1900.jpg|thumb|Vierordt'sches Haus am ehemaligen Stadtgraben am Brötzinger Tor - heute Ecke Bahnhofstraße/Westliche Karl-Friedrich-Straße]]


Vierordt war Goldarbeiter, Juwelier und später, durch Markgraf Karl Friedrich [[1777]], zum ersten Goldkontrolleur ("controleur d'or") ernannt. Seine Witwe [[Catharina Vierordt]] übernahm dann diesen Posten, was für die damalige Zeit keine Selbstverständlichkeit war. Die [[Vierordtstaffel]] wurde nach Wilhelm Vierordt benannt.
Vierordt war Goldarbeiter, Juwelier und später, durch Markgraf Karl Friedrich [[1777]], zum ersten Goldkontrolleur ("controleur d'or") ernannt. Seine Witwe [[Catharina Vierordt]] übernahm dann diesen Posten, was für die damalige Zeit keine Selbstverständlichkeit war. Die [[Vierordtstaffel]] wurde nach Wilhelm Vierordt benannt.


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Es war ein zweigeschossiger Putzbau. Die Schaufassade war sieben Fensterachsen breit. Ein Mansarddach ruhte auf dem Bauwerk. Die siebenachsige Schaufassade war mittig durch ein dreiachsiges Mittelrisalit geschmückt. Das Mittelrisalit war drei Geschosse hoch und war durch ein Giebeldreieck abgeschlossen.
Es war ein zweigeschossiger Putzbau. Die Schaufassade war sieben Fensterachsen breit. Ein Mansarddach ruhte auf dem Bauwerk. Die siebenachsige Schaufassade war mittig durch ein dreiachsiges Mittelrisalit geschmückt. Das Mittelrisalit war drei Geschosse hoch und war durch ein Giebeldreieck abgeschlossen.




== Literatur ==
== Literatur ==
Zeile 12: Zeile 11:
* '''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Barock und Rokoko'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 77f.
* '''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Barock und Rokoko'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 77f.


[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Gebäude (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Künstler]]
[[Kategorie:Wohngebäude]]
[[Kategorie:Kunst]]
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk]]
[[Kategorie:Gebäude]]

Aktuelle Version vom 8. Dezember 2018, 19:54 Uhr

Das Vierordtsche Haus am Leopoldplatz in Pforzheim wurde 1788 im Stil des Rokoko erbaut. Das Wohnhaus des Goldkontrolleurs Wilhelm Vierordt ( † 1789 in Pforzheim) wurde Ende des 19. Jahrhunderts abgebrochen.

Vierordt'sches Haus am ehemaligen Stadtgraben am Brötzinger Tor - heute Ecke Bahnhofstraße/Westliche Karl-Friedrich-Straße

Vierordt war Goldarbeiter, Juwelier und später, durch Markgraf Karl Friedrich 1777, zum ersten Goldkontrolleur ("controleur d'or") ernannt. Seine Witwe Catharina Vierordt übernahm dann diesen Posten, was für die damalige Zeit keine Selbstverständlichkeit war. Die Vierordtstaffel wurde nach Wilhelm Vierordt benannt.

Beschreibung

Es war ein zweigeschossiger Putzbau. Die Schaufassade war sieben Fensterachsen breit. Ein Mansarddach ruhte auf dem Bauwerk. Die siebenachsige Schaufassade war mittig durch ein dreiachsiges Mittelrisalit geschmückt. Das Mittelrisalit war drei Geschosse hoch und war durch ein Giebeldreieck abgeschlossen.

Literatur

  • Vierordtsches Haus. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 381.
  • Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Barock und Rokoko. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 77f.